Samstag, 31. Dezember 2011

[AKTION] Personello: Projekt "Personello Pictures"


Personello veranstaltet seit Februar das Projekt "Personello Pictures".

Mitmachen ist ganz einfach:
1. Macht ein Bild passend zum Thema oder sucht eins aus eurer Fotosammlung aus.
2. Schreibt auf eurem Blog einen Post mit dem Bild und einem Hinweis auf die Aktion "Personello Pictures".
3. Hinterlasst HIER einen Kommentar mit einem Link zu eurem Blogpost.

Im Dezember heißt das Thema "Weihnachten" und das Gewinner-Bild wird mit einem 3D-Glasfoto prämiert!

Das Monatsthema endet am 31.12.2011!

Ins Rennen schicke ich meinen selbstgestrickten Baumschmuck, der es 2011 leider nicht mehr an die Zweige geschafft hat, da ich mir erst vor kurzem das entsprechende Handarbeitsbuch gekauft habe, aber bis 2012 habe ich den Baum eingestrickt!

Montag, 12. Dezember 2011

[REZEPTE] Weihnachtszucker


Das Rezept habe ich letztes Jahr vor Weihnachten in einem Forum entdeckt. Je nach Geschmack kann man natürlich auch Gewürze weglassen, ich mag zum Beispiel keinen Anis, dafür habe ich meinem Weihnachtzucker noch etwas Vanille hinzugefügt. In einem hübschen Schraubglas verziert mit einem bunten Etikett und einigen Aufklebern, eignet sich der Weihnachtszucker auch sehr gut als kleines kulinarisches Weihnachtsgeschenk aus der eigenen Küche.

Weihnachtszucker
Zutaten und Zubereitung:
2 Zimtstangen
2 TL Anissamen (ganz)
1 TL Koriander (auch ganz)
1 TL Kardamom (auch ganz)
1/4 Muskatnuss
6 Pimentkörner
12 Nelken
200g weißer Zucker
200g brauner Zucker
Alle Zutaten frisch mahlen und dann mit dem Zucker mischen. In den Zuckerstreuer oder in ein Schraubglas umfüllen und trocken lagern.

Sonntag, 11. Dezember 2011

[REZENSION] Süße Geschenke zu Weihnachten: Leckereien backen & verpacken

Titel: Süße Geschenke zu Weihnachten: Leckereien backen & verpacken
Autor: -/-
Fotograf: -/-
Übersetzer: -/-
Verlag: Frech
Reihe: Die kreative Manufaktur
Ausführung: Hardcover, 111 Seiten





SÜSSE GESCHENKE ZU WEHNACHTEN: LECKEREIEN BACKEN & VERPACKEN

Unter dem Label "Die kreative Manufaktur" hat der Frech Verlag mittlerweile vier Titel veröffentlicht und passend für die Advents- und Weihnachtszeit ist das Buch "Süße Geschenke zu Weihnachten: Leckereien backen & verpacken" erhältlich.

Der Inhalt des Buches ist in folgende Rubriken unterteilt:
Schokoladenseiten
Nuss und Mandelkern
Weihnachtsgewürze inkl. Kleine Warenkunde
Geistreiche Genüsse
Fruchtige Köstlichkeiten
Vorlagen
Autorinnen und Impressum

Gemäß dem Anlass sind die Food-Fotos häufig weihnachtlich dekoriert und die Geschenkverpackungen der Leckereien schmücken weihnachtliche Motive oder kommen in den klassischen Farben rot und weiß daher. Allein das reine Durchschmökern des Buches macht schon Appetit auf die abgebildeten Köstlichkeiten und lässt die erste Weihnachtsstimmung aufkommen.

Das Buch ist so aufgebaut, dass in der Regel jedem Rezept eine Doppelseite und dem darauffolgenden Verpackungstipp ebenfalls eine Doppelseite gewidmet ist. Bei einfacheren Rezepten und Verpackungen geht die Anleitung manchmal nur über eine Doppelseite, aber immer ist alles im Detail aufgeführt.
Die Rezepte sind unterteilt in Zutatenliste, Zeitaufwand, Zubereitung, Tipps und Variationsmöglichkeiten. Die Verpackungsvorschläge sind untergliedert in Materialliste und Anleitung. Die Vorlagen für dekorative Motive und Schachteln und Tüten finden sich komplett am Ende des Buches. Hier lässt sich nur ein kleiner Wermutstropfen anmerken: es ist kein Vorlagenbogen mit Anleitungen in Originalgröße vorhanden, sondern die Vorlagen müssen fast alle vergrößert werden.

Die Ideen zum Verpacken sind genauso vielfältig wie die Rezeptideen in diesem Buch: wo neben Likören auch kleine Kuchen, Kekse, Gewürze, Chutney und Gelee zu finden sind, so erstrecken sich die Dekorations- und Verpackungsvorschläge über kleine Panettone in Tontöpfen gebacken über edle Geschenkkartons bis hin zu pfiffig bunten Geschenktüten. Der Ideenpool in diesem Buch ist sehr vielfältig und regt damit auch das Entwickeln von eigenen Ideen an. Viele der Geschenkverpackungen können darüber hinaus auch für andere kleine Weihnachtsgeschenke eingesetzt werden.

Die Rezepte sind leicht nachzuarbeiten und da man trotz der besinnlichen Weihnachtszeit häufig in den letzten Wochen davor unter Zeitmangel leidet - sei es wegen fehlender Geschenke, einer auf Hochtouren laufenden Weihnachtsbäckerei oder anderen Vorbereitungen für das Fest der Feste - hat es mir besonders gut gefallen, dass einige der Geschenkideen in diesem Buch mit minimalem Zeitaufwand umzusetzen sind. Auch die Verpackungsideen erstrecken sich über blitzschnell realisierbar bis hin zu etwas mehr Zeitaufwand, so dass jeder Weihnachtsbäcker nach Zeit, Lust und Laune Rezepte und Dekorationen nacharbeiten kann und mit seinen selbstgemachten Geschenken sicherlich großen Applaus am Weihnachtsfest erntet!

Das Preis-Leistungs-Verhältnis von "Süße Geschenke zu Weihnachten: Leckereien backen & verpacken" finde ich super, da nicht nur die Aufmachung wunderschön und hochwertig ist, sondern man hier mit den darin enthaltenen Rezepten und Bastelideen quasi zwei Bücher (ein Koch- und Backbuch und ein Bastelbuch) zum Preis von einem erhält.

Auf kreative-manufaktur.de und unter topp-kreativ.de gibt es noch viele weitere Empfehlungen zum Selbermachen!
Auf der Seite der kreativen Manufaktur befindet sich eine Übersicht mit allen bisher erschienenen Titel der Reihe, es werden regelmäßig neue Rezepte und Verpackungsideen veröffentlicht, außerdem kann man direkt über die Seite Verpackungszubehör bestellen.

Dienstag, 6. Dezember 2011

[PRODUKTTEST] Verso Tafel- und Kaffeeservice via Amazon Vine


Verso 924243 Tafelservice 12-teilig Estelle mit je 6 Teller tief und flach


Das Tafelservice besteht aus je 6 tiefen und flachen Tellern. Die Teller sind gleichzeitig rund und eckig. Das eckige Außendesign wirkt aber nicht hart, sondern wird aufgelockert durch zwei ausgebrochene Ecken und Reliefbildung. Zusätzlich ruft der leichte Elfenbeinton einen wärmeren Eindruck hervor als ein steriles reinweißes Geschirr.
Die Qualität ist überraschend schwer, die Teller lassen sich zwar auf Grund des eckigen Designs schlechter in unsere kleine Spülmaschine einräumen, aber sie passen hinein. Das Porzellan macht einen sehr robusten und massiven Eindruck. Auf durch Rühren und Schaben mit Besteck konnten wir bisher keine Kratzspuren o.ä. daran feststellen.


Verso 924242 Kaffeeservice 18-teilig Estelle mit je 6 Tassen, Untertassen und Dessertteller


Das Kaffeeservice besteht aus je 6 Tassen, Untertassen und Desserttellern. Die Teller sind gleichzeitig rund und eckig. Das eckige Außendesign wirkt aber nicht hart, sondern wird aufgelockert durch zwei ausgebrochene Ecken und Reliefbildung. Zusätzlich ruft der leichte Elfenbeinton einen wärmeren Eindruck hervor als ein steriles reinweißes Geschirr.
Die Qualität ist überraschend schwer, die Teller lassen sich zwar auf Grund des eckigen Designs schlechter in unsere kleine Spülmaschine einräumen, aber sie passen hinein. Das Porzellan macht einen sehr robusten und massiven Eindruck. Auf durch Rühren und Schaben mit Besteck konnten wir bisher keine Kratzspuren o.ä. daran feststellen.
Für Bestandteile eines Kaffeeservices haben die Tassen eine angenehme Größe. Häufig fallen Servicetassen für meinen Geschmack viel zu klein aus und haben Henkel, die man nur zwischen zwei Fingerspitzen greifen kann. Die Henkel dieser Tassen sind angenehm zu fassen und es passen locker zwei Finger durch.

Dienstag, 29. November 2011

[PRODUKTTEST] Konstsmide Micro LED Lichterkette via Amazon Vine


Konstsmide 3616-110 Micro LED Lichterkette (300 warm weiße Dioden, 24V Außentrafo, 18W, schwarzes Kabel)


Produktbeschreibung:
LED Außenkette mit 300 warm-weißen Micro Dioden:
* Die Kette ist für den Gebrauch in Innenräumen oder aber auch für den Außengebrauch gedacht. Sie verfügt über einen IP44 Außentrafo, der ebenfalls im Freien benutzt werden kann.
* Die Farbe der LED's ist "warm-weiß". Das heißt, dass dieses Licht dem einer herkömmlichen Birne sehr nahe kommt.
* Die Kabelzuleitung von Trafo zur ersten LED beträgt 10 Meter. Der Abstand zwischen jeder LED beträgt 16 cm. Die Gesamtlänge dieser Kette mit 300 Brennstellen ist 57,85 Meter.
* Die Gesamtbrenndauer der LED Kette beträgt ca. 50.000 Stunden. Der Stromverbrauch liegt bei ca. 18 Watt pro Stunde. (Zum Vergleich: Ein konventioneller Lichtschlauch mit 9 Metern verbraucht ca. 150 Watt pro Stunde).

Eigene Meinung:
Die 300 Lichter zaubern aus unserem Weihnachtsbaum im Außenbereich eine wahre Lichterpracht! Die Kette verträgt den Einsatz im Außenbereich sehr gut und hat sich bisher als äußerst stabil erwiesen: obwohl die Kette beim Anbringen mehr als einmal mit dem Boden in Kontakt kam und der Baum des Öfteren von unseren Katzen angesprungen wird, zeigen Lichter und Kabel bisher weder Ausfall- noch Abnutzungserscheinungen. Sehr angenehm beim Anbringen der langen Kette am Baum ist mir außerdem das extrem leichte Gewicht dieses Produkts aufgefallen. Dank der 10 Meter langen Zuleitung gibt es keine Probleme mehr den Abstand bis zur nächsten Steckdose zu überwinden, d.h. endlich können wir unseren Weihnachtsbaum im Freien ohne lästiges Verlängerungskabel beleuchten!

Fazit:
Ein Qualitätsprodukt, das durch seine hervorragende Verarbeitung und den geringen Stromverbrauch die höheren Anschaffungskosten schnell wettmacht!

Update 02.12.2011:
Leider ist das Zuleitungskabel nicht beißfest. Bei uns wohnt zwar nicht das Sams, dafür aber 8 Katzen und die haben die Zuleitung am heutigen Tage gekappt und nun liegt der Weihnachtsbaum im Dunkeln... Katzenbesitzer sollten sich nach meiner Erfahrung wohl lieber nach einer Kette mit einem dickeren und strapazierfähigeren Kabel umgucken. Einfach im Geschäft mal probebeißen

Dienstag, 15. November 2011

[AKTION] Personello: Projekt "Personello Pictures"


Personello veranstaltet seit Februar das Projekt "Personello Pictures".

Mitmachen ist ganz einfach:
1. Macht ein Bild passend zum Thema oder sucht eins aus eurer Fotosammlung aus.
2. Schreibt auf eurem Blog einen Post mit dem Bild und einem Hinweis auf die Aktion "Personello Pictures".
3. Hinterlasst HIER einen Kommentar mit einem Link zu eurem Blogpost.

Im November heißt das Thema "Bildbearbeitung" und das Gewinner-Bild wird mit einer Fotoleinwand prämiert!

Das Monatsthema endet am 30.11.2011!

Letzte Woche wurde in unserem Dorf anlässlich von St. Martin ein Laternenumzug veranstaltet.

Die bearbeiteten Fotos in einer einfachen Collage angeordnet zeigen einige Impressionen und fangen die Atmosphäre des Abends gut ein:


Unbearbeitet machen die Fotos jedoch nicht viel her:




Mit wenigen Klicks in einfachen Bildbearbeitungsprogrammen und ausgewählten Ausschnitten kann man aus scheinbar misslungenen Schnappschüssen also doch noch herzeigbare Fotoimpressionen zaubern!

Mittwoch, 9. November 2011

[REZENSION] Afiyet olsun!: Die wunderbaren Rezepte meiner türkischen Familie

Titel: Afiyet olsun!: Die wunderbaren Rezepte meiner türkischen Familie
Autor: Semiha Stubert
Illustrationen: Claudia Lieb
Übersetzer: -/-
Verlag: Gerstenberg
Reihe: -/-
Ausführung: Softcover, 176 Seiten



Autor:
Semiha Stubert, geb. 1969 in Eregli-Konya, Türkei, studierte in München und ist Juristin und Mediatorin. Sie verbrachte ihre Kindheit bei den Großeltern in Anatolien und lernte dort das Kochen. Mit über 30 Jahren Kocherfahrung zeigt sie hier die Feinheiten der türkischen Küche. Zur Zeit lebt sie in Oslo.


AFIYET OLSUN! DIE WUNDERBAREN REZEPTE MEINER TÜRKISCHEN FAMILIE

Normalerweise bevorzuge ich Kochbüchern mit Fotos der fertig zubereiteten Gerichte, aber im Gerstenberg Verlag sind schon einige Länderkochbücher in einer wunderbar illustrierten Aufmachung mit landestypischen Gerichten von Einheimischen erschienen, dass ich "Afiyet olsun!" unbedingt einer näheren Betrachtung unterziehen wollte, vor allem in Anbetracht dessen, dass ich schon lange nach einem guten und authentischen türkischen Kochbuch Ausschau gehalten habe.

In "Afiyet olsun!" präsentiert Semiha Stubert beinahe 80 Rezepte, die sie während ihrer Kindheit begleitet haben. Sie ist bei den Eltern ihres Vaters am Fuße des Taurusgebirges aufgewachsen und hat das Kochen von ihrer Nene (Großmutter) höchstpersönlich gelernt.
In dem von Claudia Lieb illustrierten Kochbuch stellt Semiha Stubert jedoch nicht nur die Rezepte ihrer Kindheit vor, sondern überliefert gleichzeitig viele Geschichten zu den Gerichten und die Entstehung ihrer Namen, die ihr ihre Großeltern beim Kochen erzählten.

Die Gerichte sind inhaltlich nach Anlässen sortiert, zu denen sie hauptsächlich gekocht wurden:
* Die Kochstellen von Nene und ihre Suppengeschichten
* Der Frühling
* Die Gärten von Nene
* Markttag mit Großmutter
* Besuch aus Deutschland
* Picknick
* Besuch in Konya
* Opferfest und Besuch im Bergdorf
* Nudeln bei Nene
* Hochzeit im Dorf
* Sommer
* Herbst
* Brot und Börek
* Winter
* Der Fastenmonat Ramadan und das Zuckerfest

Da der Inhalt nach Anlässen nur bedingt zur Rezeptsuche geeignet ist, schließt sich den Rezeptteilen neben dem Glossar mit türkischen Begriffen (Verwandschaftsbeziehungen, Begriffe und Zutaten, Feste und besondere Tage) noch ein Rezeptregister nach Gruppen an:
* Salate
* Vorspeisen - Meze
* Eier
* Suppen
* Gemüse
* Fleisch und Fisch
* Bratlinge
* Bulgur und Reis
* Brot und Pasteten
* Nudeln
* Süßspeisen
* Getränke

Zunächst muss ich erwähnen, dass ich von den mir vor diesem Kochbuch bekannten türkischen Gerichten in dieser Rezeptesammlung kein einziges vermisst habe, sei es Börek inklusive aller mir bekannten Füllungen (Kartoffel, Käse, Spinat und Fleisch), Türkische Pizza oder Ayran. Daneben habe ich aber vieles für mich neues entdecken können, besonders an Bratlingen und Suppen, aber auch was die Zubereitungsart angeht, ich kannte vorher weder türkische Gerichte aus dem Wok noch aus dem Römertopf.

Jede Rezeptrubrik beginnt mit einer doppelseitigen Geschichte aus Semiha Stuberts Kindheit. Die einzelnen Rezepte sind übertitelt mit ihrem deutschen und ihrem türkischen Namen. Über der Zutatenliste ist angegeben, für wieviele Personen das Rezept angedacht ist. Die Zubereitung ist sinnvoll gegliedert und in einfach nachvollziehenden Schritten erklärt. Zusätzlich gibt die Autorin am Ende eines Rezeptes häufig Tipps bezüglich Varitationsmöglichkeiten (z.B. dass viele Fleischgerichte auch als vegetarische Variante zubereitet werden können, dass Gerichte warm und kalt gereicht werden können oder welche Komponenten durch alternative Zutaten ersetzt werden können).


Die türkische Küche hat mich in ihrer Einfachheit positiv überrascht. Hier werden häufig nur wenige Grundzutaten pro Gericht benötigt, aber dank frischer Kräuter und der verwendeten Gewürze wird selbst ein Spiegelei zu einer geschmacklichen Offenbarung!
Ein wunderbares Kochbuch, welches mit seiner stimmigen Aufmachung, dem hervorragenden Konzept Rezepte um persönliche Anekdoten zu ergänzen und der Vielfalt der darin enthaltenen Rezepte und Tipps rundum überzeugt.
Da der Anteil an Fleischgerichten in Summe gering ist und diese sogar recht häufig von der Autorin in den Tipps zusätzlich als vegetarische Variante angegeben werden, empfehle ich dieses Kochbuch auch gerne an Vegetarier weiter.

Weitere Rezepte der Autorin kann man auf ihrem Blog semilicious entdecken.

Montag, 7. November 2011

[REZENSION] Teatime: 80 Köstlichkeiten für die schönste Stunde des Tages

Titel: Teatime: 80 Köstlichkeiten für die schönste Stunde des Tages
Autor: Gabriele Gugetzer
Übersetzer: -/-
Verlag: Umschau
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 144 Seiten



Autor:
Gabriele Gugetzer schreibt regelmäßig für die LandGenuss, Grazia, Brigitte Woman und http://www.kochmonster.de, entwickelt die Rezepte für Stern Gesund Leben, beriet das Catering-Team der "Roten Rosen" und hat über zwanzig Bücher geschrieben und übersetzt, darunter "Vorspeisen und Nachspeisen" und "Quickfinder: Resteküche" (bei Gräfe + Unzer), "Culinaria USA" (bei Könemann) und "Pasta" (Ullmann Verlag). Bei Umschau erschien im letzten Jahr ihr Koch- und Reportagebuch "Die Feuerwehr kocht mit Feuer und Flamme".


TEATIME

Statt Coffee to go wird in "Teatime" gemütlich und herrlich altmodisch die schönste Stunde des Tages zelebriert.

Neben viel Wissenswertem rund um Tee, wie den Traditionen in verschiedenen Ländern, einer Übersicht über insgesamt sechzehn Teesorten und vier Motto-Ideen für eine eigene Teatime, enthält das Buch folgende Rezeptrubriken:
Süßes zum Tee
Fruchtiges zum Tee
Pikantes zum Tee
Sättigendes zum Tee

Die Köstlichkeiten zum Tee werden allesamt auf sehr verspielten Fotos präsentiert, inmitten von verkitschten Staubfängern und auf feinen, aber sehr individuell zusammengestellten, Porzellaneinzelstücken, so dass sich beinahe ein Flohmarktgefühl beim Betrachten der Bilder einstellt.

Die gesammelten Rezepte in diesem Buch sind sehr vielfältig und reichen von kleinen Gebäckstücken in Form von Muffins oder Cookies über Kuchen bis hin zu herzhaften Genüssen wie Sandwiches oder Pies. Das Küchenrezept des Hamburger Hotel Vier Jahreszeiten für Brownies ist hier ebenso vertreten wie der trationsreiche Battenbergkuchen, der 1884 anlässlich der Hochzeit von Prinzessin Victoria erfunden wurde, die original Bath Buns oder die Treacle Tart, die Lieblingstorte der Schüler von Hogwarts. Neben den wunderhübschen und appetitanregenden Fotos sind es die kleinen Anekdoten, die Gabriele Gugetzer zu den einzelnen Rezepten gesammelt und notiert hat, die das Buch neben einem Gaumen- auch zu einem Augenschmaus und Leseerlebnis werden lassen und zu einem ganz besonderen Koch- und Backbuch, das aus der Masse an Veröffentlichungen heraussticht.
Die Rezepte sind sehr detailliert aufgeführt und erklärt. Neben der ausführlichen Zubereitung findet man am Seitenrand sowohl eine Zutaten- als auch eine Hilfsmittelliste (benötigte Backform, Spritztüte, Backerbsen etc.), sowie eine Angabe über die entstehende Stückzahl. Die Zubereitung selbst wird häufig um Tipps der Autorin ergänzt, die sich mit alternativen Zutaten, der Anrichtungsweise oder einer anderen Art der Zubereitung befassen.


Ein wunderhübsches und köstliches Lese- und Genusserlebnis, mit kleinen und größeren Leckereien, die perfekt zur schönsten Stunde des Tages - aber auch zu anderen Gelegenheiten - gereicht werden können. Abgerundet wird dieses zauberhafte und sehr informative Buch noch durch einen umfangreichen Anhang mit den schönsten Adressen zum Ausgehen, einem Rezeptregister von A-Z und Bezugsquellen im Internet für britische Produkte, alles rund ums Backen, Tee und Teezubehör und Accessoires, damit man die eigene Teatime so stilvoll gestalten kann wie auf den Fotografien von Julia Hoersch nach einem Konzept von Dietlind Wolf.

Samstag, 5. November 2011

[PRODUKTTEST] Simon Flash via Amazon Vine


Hasbro 32730100 - Simon Flash


Simon Flash beinhaltet 2 Spieleanleitungen (Faltblatt und Karte mit Schnellanleitung), 4 WonderLink-Farbwürfel und eine Aufbewahrungsbox und kann von 1 und mehr Spielern ab 8 Jahren gespielt werden.

Kennt ihr noch Senso? Senso war ein schwarzer, runder Kasten, bei dem in einer immer länger werdenden Reihenfolge Lichter in rot, gelb, blau und grün aufleuchteten, die man als Spieler in der korrekten Reihenfolge wiederholen musste.
Hasbro hat diesen Spieleklassiker nun mit "Simon Flash" neu aufgelegt, doch "Simon Flash" kann man nicht nur in einem Modus spielen, der an den Klassiker "Senso" angelehnt wurde, sondern gleich in drei weiteren Spielmodi.

Zur Wahl stehen folgende Spiel-Modi:
* Spiel Rot: Simon Farb-Flash
Die Würfel müssen in einer vorgegebenen Farbfolge angeordnet werden.
* Spiel Gelb: Simon Licht aus
Die Würfel müssen so angeordnet werden, dass alle Lichter erlöschen.
* Spiel blau: Simon Top Secret
Die Würfel müssen in die einzig mögliche Position gebracht werden, dass alle dieselbe Farbe zeigen. Die Farbe, um die es geht, bleibt bis zum Schluss geheim.
* Spiel grün: Simon Classic
Die Würfel müssen in einer immer länger werdenden Farbfolge gedrückt werden. Dieser Modus basiert auf dem Klassiker "Senso".

Die beiliegende Spielanleitung ist kurz gefasst, aber sehr einfach verständlich. Statt einem Faltblatt hätte ich ein kleines Heftchen allerdings besser gefunden. Neben dem Faltblatt liegt außerdem eine weitere und noch kompaktere Kurzanleitung auf einem etwas stabileren Kartonstreifen bei, auf dem man Würfelanordnung, Spielmenü, Stumm- und Ausschaltung auf einer Seite, und die vier Spielmodi auf der anderen Seite, in wenigen Worten zusammengefasst bekommt.
Ein Minuspunkt hinsichtlich Umweltschutz ist die überdimensionale Plastikbox, in der die Würfel einzeln präsentiert zwar sehr gut zur Geltung kommen und im Spielwarenregal sicherlich mehr hermachen, aber kompakt verpackt in der zweiteiligen Aufbewahrungsbox, die für den Modus "Simon Classic" benötigt wird, hätte eine Menge an Verpackungsmaterial eingespart werden können!
Aber weg vom Drumherum zum eigentlichen Spiel:
Die zweiteilige Aufbewahrungsbox und die vier Würfel sind sehr stabil. Die benötigten Batterien (8 x 1,5V LR03 AAA) sind bereits enthalten. Zum Austauschen der Batterien wird ein Kreuzschlitz-Schraubendreher benötigt.
Mein Lieblingsmodus die an "Senso" angelehnte Version "Simon Classic", aber auch die anderen Modi machen Spaß und bringen Abwechslung. "Simon Flash" kann man alleine spielen, oder im Wettbewerb mit anderen. Eine Runde "Simon Farb-Flash" und "Simon Classic" gehen solange, bis man einen Fehler macht, "Simon Licht aus" und "Simon Top Secret" laufen auf Zeit: pro Spielrunde werden die gelösten Aufgaben gezählt. Die gelösten Aufgaben beziehungsweise erzielten Treffer müssen nicht manuell mitgezählt werden, nach Beendung einer Spielrunde zählen die Würfel die Punkte per Aufleuchten vor und die erlangte Punktzahl muss nur noch von einem Spieler notiert werden. Die Spielanleitung von "Simon Classic" enthält Spielvarianten für 2 und 4 Spieler.

Fazit:
Wer "Senso" liebte, wird auf jeden Fall Spaß mit "Simon Flash" haben. Der Spielspaß ist der gleiche, Pluspunkte gegenüber dem Spieleklassiker sind drei weitere Modi und die kompaktere Bauweise.

Donnerstag, 3. November 2011

[PRODUKTTEST] Krüger Chai Latte: Classic India - Fresh India - Sweet India


Classic India:
Die klassische Chai-Kreation aus Indien: ein hochwertiges Milchteegetränk mit edler Vanille und feinem Zimt. Dieses typisch-würzige Aroma bringt dir den Flair Indiens als besonderes Geschmackserlebnis näher. Gönn‘ dir das Trendgetränk des Jahres – mit dem bunten Geschmack Indiens.
Persönlicher Eindruck:
Riecht dezent weihnachtlich nach Zimt und Vanille und man kann beide Gewürze herausschmecken. Classic India kommt am ehesten von allen drei Sorten an den klassischen Chai-Geschmack heran. Die bittere Note fehlt allerdings, genau wie bei den anderen beiden Sorten. Er ist etwas zu süß im Geschmack, aber trotzdem sehr lecker.

Fresh India:
Fresh India ist der heiße Kick fürs Frühstück und bringt Frische in den ganzen Tag. Die belebende Kombination aus hochwertigem Chai Latte, aromatischem Ingwer und spritzigem Zitronengras sorgt für ein erfrischendes Geschmackserlebnis. Diesen Chai-Genuss solltest du dir nicht entgehen lassen.
Persönlicher Eindruck:
Der Geruch nach Zitronengras ist zu intensiv und bereitet mir beinahe Kopfschmerzen. Obwohl ich gerne süß trinke, ist mir dieser Chai in dieser Hinsicht zu extrem und ich finde, er schmeckt sogar leicht nach Süßstoff. Fresh India konnte ich nur zur Hälfte trinken, den Rest habe ich in den Ausguss gekippt.

Sweet India:
Dieser besondere Chai-Genuss ist der neueste Hit bei Naschkatzen. Kein Wunder, schließlich wurde diese Tee-Mischung mit einer prägnanten Schokoladen-Note versehen. Du siehst also: es muss nicht immer Kakao sein, wenn du Schokolade genießen willst. Probier lieber einmal die Süße Indiens.
Persönlicher Eindruck:
Die Gewürze sind nur ganz dezent - eher am Geruch - zu erkennen, den Tee schmeckt man gar nicht heraus. Sweet India schmeckt für mich beinahe wie heiße Schokolade oder Schoko-Cappuccino cremig und süß, aber ohne Wiedererkennungswert: einfach ein weiteres Schokoladenheißgetränk, wenn auch zugegebenermaßen sehr lecker.

Fazit:
Am besten hat mir Classic India geschmeckt, allerdings würde ich ihn in Zukunft mit etwas mehr Wasser aufgießen, um den süßen Geschmack zu mildern. Sweet India ist eigentlich genauso lecker wie Classic India, aber da man nicht wirklich einen Unterschied zu anderen Schokoladenheißgetränken schmeckt, muss ich mir diese Sorte nicht zwingend nachkaufen. Fresh India kommt mir auf keinen Fall mehr in die Tasse!

Mittwoch, 2. November 2011

[PRODUKTTEST] Tortenaufleger von Personello - mit Gewinnspiel!


Der Fotogeschenke Anbieter Personello war so nett mir einen Gutschein für ein Tortenaufleger von Personello zur Verfügung zu stellen.

Produktbeschreibung von Personello:
Tortenaufleger bedruckt mit Ihrem eigenen Motiv, Foto oder Text. Ihr Motiv wird mit Lebensmittelfarbe auf ein Zuckerbild gedruckt und ist vollständig verzehrbar.
Hinweis: Die Torte ist nicht im Lieferumfang enthalten. In der von uns gelieferten Verpackung ist der Tortenaufleger mind. 6 Monate haltbar.
Gestalten Sie Ihren individuellen Tortenaufleger ganz einfach selbst. Dabei wird der Tortenaufleger mit Ihrem Foto, einem Motiv Ihrer Wahl oder einem netten Text bedruckt. So wird jeder Kuchen zu einem Meisterwerk.

Wie ich es bereits von anderen Personello-Produkten kannte, konnte ich beim Erstellen meines personalisierten Tortenauflegers zwischen vorhandenen Fotos und Layouts wählen oder ein eigenes Foto hochladen.

Wir haben den Tortenaufleger zum 4. Geburtstag unserer Tochter gestestet. Der Tortenaufleger kann mit einer Schere in die gewünschte Form geschnitten werden. Er soll erst kurz vor Verzehr auf die Torte aufgelegt werden und kann nach dem Aufbringen nur noch kurze Zeit im Kühlschrank gelagert werden.


Leider hat unser Tortenaufleger sehr schnell Falten geschlagen, obwohl wir uns an die Anwendungshinweise auf der mitgeschickten Gebrauchsanweisung gehalten habe. Der Tortenaufleger reisst dabei zwar nicht ein, aber schön anzusehen ist es leider auch nicht. Außerdem waren die Farben, obwohl ich das Foto optimiert hatte, nicht naturgetreu: das Gesicht meiner Tochter sah auf dem Druck stark gerötet aus und wirkte unnatürlich.


Von der Bestellung, über den Versand und den Erhalt der Ware verging sogar ein Tag weniger als in der Bestellbestätigung angekündigt. Mit dem Service und der Versanddauer war ich also wie immer sehr zufrieden.

Leider hat das Produkt bei uns nicht wirklich gut abgeschnitten, zum Vergleich haben wir uns in einer Bäckerei & Konditorei Tortenaufleger angesehen und den Preis angefragt:

Personello-Tortenaufleger:
Kosten: 11,90€ + 2,90€ Versandkosten
Material schlägt schnell Blasen, Farben weichen stark von der Fotovorlage ab, am Rand war ein Streifen vom Drucken

Konditorei-Tortenaufleger:
Kosten: 10€
Material dicker und stabiler, Farben naturgetreuer

Wer die Möglichkeit vor Ort hat sich einen Tortenaufleger anfertigen zu lassen, sollte auf jeden Fall zuvor die Preise dort erfragen. Durch die zusätzlichen Versandkosten wäre ein Tortenaufleger bei unserer Bäckerei 30% günstiger gewesen, außerdem hat das Material dort einen qualitativ hochwertigeren Eindruck gemacht.

Obwohl ich bisher von allen getesteten Personello-Produkten begeistert war, würde ich einen Tortenaufleger nicht mehr dort bestellen, sondern bei unserer ortsansässigen Bäckerei beziehen.

Akzeptierte Zahlungsweisen bei Personello sind u.a. Lastschrift, Rechnung (+ 1,90€) oder PayPal.

Wer trotz meiner Kritikpunkte neugierig auf den Tortenaufleger geworden ist und ihn gerne selbst testen möchte, hat bei mir die Chance einen Gutschein (gültig bis 06. Oktober 2012) zu gewinnen, um sich seinen eigenen Tortenaufleger bedrucken zu lassen.

Schickt mir einfach bis zum 30. November 2011 eine Mail (unter Impressum) mit dem Betreff "Tortenaufleger" und der Angabe, mit welchem Motiv und für welchen Anlass ihr euren Tortenaufleger bedrucken lassen würdet.

Viel Glück!

Montag, 31. Oktober 2011

[AKTION] Personello: Projekt "Personello Pictures"


Personello veranstaltet seit Februar das Projekt "Personello Pictures".

Mitmachen ist ganz einfach:
1. Macht ein Bild passend zum Thema oder sucht eins aus eurer Fotosammlung aus.
2. Schreibt auf eurem Blog einen Post mit dem Bild und einem Hinweis auf die Aktion "Personello Pictures".
3. Hinterlasst HIER einen Kommentar mit einem Link zu eurem Blogpost.

Im Oktober heißt das Thema "Herbstimpressionen" und das Gewinner-Bild wird mit einem Glasfoto prämiert!

Das Monatsthema endet am 31.10.2011!

Im Herbst, wenn es abends wieder früher dunkel wird, macht es nicht nur an St. Martin viel Spaß mit einer selbstgebastelten Laterne im Dunkeln spazieren zu gehen.

Freitag, 28. Oktober 2011

[PRODUKTTEST] KNORR Sauce Pur


Produktinformationen:
Knorr Sauce Pur - aus sorgfältig ausgesuchten Zutaten schonend gekocht für einen Geschmack wie selbstgemacht.
OHNE geschmacksverstärkende Zusatzstoffe
OHNE Farbstoffe
OHNE Konservierungsstoffe (lt. Gesetz)
Portionen: 4
Füllmenge: 4 x 28 g = 112 g

Zutatenliste Bratensauce Pur:
41% Rinderbrühe (aus Rindfleisch), Stärke, Speisesalz, Zucker, Aroma (mit Weizen), 4% Rinderfett, Gerstenmalzextrakt, Hefeextrakt, Verdickungsmittel (Xanthan, Johannisbrotkernmehl, Gellan), Zwiebelsaftkonzentrat, Paprika, Pfeffer, pflanzliches Fett, Thymian, Lorbeerblätter

Zutatenliste Feine Sauce Pur:
40% Kalbsbrühe (aus Kalbfleisch), Stärke, Speisesalz, Zucker, Hefeextrakt, Aroma (mit Weizen), 4% Rinderfett, Verdickungsmittel (Xanthan, Johannisbrotkernmehl, Gellan), 0,7% Klabfleisch, Karamellzuckersirup, Zwiebelsaftkonzentrat, Maltodextrin, Paprika, Pfeffer, pflanzliches Fett, Thymian, Lorbeerblätter

Zubereitung
1. Geben Sie den Inhalt eines Saucentopfs in 250 ml heißes (aber nicht kochendes) Wasser.
2. Verrühren Sie das Produkt sorgfältig mit dem Schneebesen.
3. Kochen Sie die Sauce auf und lassen Sie diese für 1 Minute kochen.

Eigene Meinung:
Im Gegensatz zu der Knorr Bouillon Pur, die in meinen Augen mit ihrer Verpackung nur mehr Müll produziert und keine Vorteile gegenüber körniger Brühe aus dem Glas bietet (sie ist eben nur bereits in Wasser gelöst), konnte die Knorr Sauce Pur schon eher bei uns punkten:
* geschmacklich besser als Instantsaucen
* Alternative für Wurst- und Fleischgerichte, bei der man keinen Bratensatz oder Bratenfond produziert
* schnell und einfach zuzubereiten
* sinnvolle Packungsgröße à 4 Portionen

Fazit:
Bei Fleischgerichten mit eigenem Bratensatz würden wir die Knorr Sauce Pur nicht verwenden (selbstgemacht schmeckt eben immer noch am Besten!), aber bei einem Gericht, dass ohne Bratensatz entsteht und welches wir aber gerne mit einer Sauce essen möchten, können wir uns in Zukunft durchaus vorstellen, die Knorr Sauce Pur nachzukaufen.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

[PRODUKTTEST] Rockstar Energy Drink via Die Insider


Via Die Insider haben wir drei Sorten des Rockstar Energy Drinks getestet.

Erhältlich ist der Rockstar Energy Drink in folgenden Sorten:
* Original
* Juiced Mango / Orange / Passionsfrucht
* Punched Guava
* Punched Apple
* Energy Cola
* Recovery


Zum Testen erhalten haben wir die drei Sorten Original, Punched Guava und Recovery.
Während es sich bei Original und Punched Guava um kohlensäurehaltige Limonadengetränke handelt, ist Recovery ein kohlensäureFREIES Limonadengetränk.
Rein geschmacklich hätte ich wohl Recovery den Vorzug gegeben, es riecht weder extrem süß, noch hat es einen stark süßen oder unangenehmen Geschmack. Ganz im Gegenteil schmeckt es leicht säuerlich im Nachgeschmack und angenehm nach Zitrusfrüchten, aber sowohl ich als auch meine anderen Tester (Neffe und Freunde im Alter zwischen 16-20 Jahren), fanden grundsätzlich eine kohlensäurefreie Limonade eher widerlich, keiner wollte eine Dose leertrinken, jeder mochte maximal 1-3 Schlucke zum Testen nehmen.
Original und Punched Guava sind zwar süßer im Geschmack und riechen für mich persönlich etwas künstlich, wenn man die Dose öffnet, aber ansonsten wurden diese beiden Sorten von allen als recht lecker eingestuft.
Ich persönlich würde keine Sorte nachkaufen, für den Koffeinkick ist mir ein Kaffee lieber. Die Jungs, die tatsächlich häufiger Energy Drinks konsumieren, würden Original und Punched Guava wieder trinken, aber auf keinen Fall zu der Sorte Recovery greifen: Recovery ist bei allen Testern durchgefallen!
Die Marke und die Präsentation durch Layout, Verpackung und Internetauftritt wirkt auf mich sehr jugendlich frisch. Wenn das Dosenlayout nicht bei mir gepunktet hätte, hätte ich mich möglicherweise gar nicht als Tester beworben, da ich eigentlich keine Energy Drinks konsumiere. So war ich aber tatsächlich recht überrascht, dass Original und Punched Guava wirklich ganz gut schmecken, im Hinterkopf hatte ich vor dem Test den grauslich süß-künstlichen RedBull-Geschmack, uäää... Aber was Recovery angeht gehe ich konform mit den anderen Meinugen: Limonadengetränke ohne Kohlensäure gehen bei mir gar nicht!

Samstag, 22. Oktober 2011

[REZENSION] Mexikanisch Kochen ganz einfach

Titel: Mexikanisch Kochen ganz einfach (OT: Mexican Food Made Simple)
Autor: Thomasina Miers
Fotograf: -/-
Übersetzer: -/-
Verlag: Dorling Kindersley
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 224 Seiten



Autor:
Thomasina Miers ist eine echte Mexiko-Kennerin: Die ausgebildete Köchin hat im lateinamerikanischen Land gearbeitet und die moderne mexikanische Küche kennengelernt. In London ist ihre mexikanische Streetfood-Restaurantkette Wahaca sehr erfolgreich und hat mittlerweile drei Filialen.


MEXIKANISCH KOCHEN GANZ EINFACH

Thomasina Miers ist nicht nur leidenschaftlicher Mexiko-Fan, sondern darüberhinaus Besitzerin eines mexikanischen Restaurants in London.
In "Mexikanisch Kochen ganz einfach" findet man neben den typischen Gerichten wie Tacos und Guacamole-Dip auch unbekannte Rezepte, die aber alle eines gemeinsam haben: in Summe spiegeln sie eine Küche wider, bei der zahlreiche Gewürze, vielfältige Aromen und frische Zutaten die Hauptrolle spielen.

Die Fotos im Buch stammen von Tara Fisher und zeigen meistens die fertig zubereiteten Gerichte und ab und an Zutaten, daneben findet man aber auch einige Bilder von Thomasina Miers beim Zubereiten von Speisen oder beim Essen derselben, und gerade diese Fotos gefallen mir unheimlich gut, da die Köchin eine wahnsinnige Lebensfreude ausstrahlt.
Abwechslungsreiche Grafiken, die man auf mehreren Seiten im Buch findet, runden das farbenfrohe und leicht verspielte Design des Buches stimmig ab, ohne von den Rezepten abzulenken.

Der Inhalt setzt sich wie folgt zusammen:
Einführung
Basics (Mexikanisch essen: versch. Mahlzeiten, Mexikanische Zutaten: Aufführung und Erklärung)
Kapitel 1: Salsas, Saucen & Relishes (inkl. Chili-Guide mit Einteilung nach Schärfegrad)
Kapitel 2: Snacks & Beilagen
Kapitel 3: Suppen
Kapitel 4: Salate
Kapitel 5: Streetfood (inkl. Tipps: Tacos richtig essen, Burritos richtig falten)
Kapitel 6: Alles Käse
Kapitel 7: Langsam gegarte Hauptgerichte
Kapitel 8: Vom Grill
Kapitel 9: Soulfood
Kapitel 10: Desserts
Kapitel 11: Getränke
Bezugsquellen (Onlineshops)
Register (A-Z und darin integriert nach Zutaten)
Dank

Jedem Kapitel ist eine Seite mit Erklärungen vorangestellt, wo beispielsweise die Verwendung und Zusammenstellung von Gewürzen und Kräutern für einzelne Gerichte erläutert oder die Herkunft der Namen von mexikanischen Gerichten erklärt wird.

Je nach Umfang befinden sich auf einer Seite bzw. Doppelseite mehr als ein Rezept. Rezepttitel und Zutatenliste heben sich farblich vom Rest des Rezeptes ab. Personenanzahl, Zubereitungsdauer und Zutatenliste stehen jeweils vom Rezept separiert am Seitenrand. Die Zubereitung folgt als Fließtext unter dem Rezepttitel, häufig sind der Zubereitung Tipps nachgestellt bzgl. des Servierens, passenden Beilagen oder Variationsmöglichkeiten.
Am unteren Seitenrand befindet sich neben der aktuellen Seitenzahl auch der Name des Kapitels.


Bei der Rezeptauswahl hat mich insbesondere die Auswahl an Tacco-Füllungen nach Jahreszeiten, die bunte Mischung von Rezepten mit Fleisch, Fisch und vegetarischen Rezepten und die enthaltenen Rezepte für Saucen und Salatdressings begeistert.
Daneben finde ich vor allen Dingen den Zutaten-Guide und die Bezugsadressen im Internet für mexikanische Zutaten sehr hilfreich, da in den Rezepten einige Zutaten auftauchen, die eventuell nicht jedem bekannt sind und/oder nicht in allen Supermärkten erhältlich.

Auch wenn die Rezepte überzeugen, so muss ich dennoch einige Kritikpunkte bzgl. der Handhabung des Buches anbringen, die den einen oder anderen Hobbykoch abschrecken könnten:
* zahlreiche Rezepte sind unbebildert
* das Register ist eine Mischung aus alphabetischem Register und Register nach Zutaten, dadurch tauchen etliche Rezepte doppelt im Register auf und machen es damit sehr unübersichtlich, auch die Seitenangaben sind teilweise doppelt aufgeführt, weil sie in diesen Fällen getrennt auf Rezept und Foto verweisen
* manche Rubriken sind nicht selbsterklärend hinsichtlich der darin enthaltenen Rezepte und erschweren eine Suche nach bestimmten Gerichten und/oder enthaltenen Zutaten (z.B. Streetfood, Soulfood)
* für einige Mahlzeiten muss man im Buch hin- und herblättern, da beispielsweise Saucen als getrennte Rezeptrubrik aufgeführt werden und man deshalb für ein Fleischgericht mit einer Sauce und einer Beilage nach drei Rezepten kochen muss, die im Buch an unterschiedlichen Stellen zu finden sind (bei bestimmten Zusammenstellungen findet man aber in der Zutatenliste einen Verweis auf die Seite mit dem Zweit- oder Drittrezept)

Fazit:
Für Gaumen und Augen ein schmackhafter und farbenfroher Genuss. Wer sich von der etwas umständlichen Handhabung des Buches nicht abschrecken lässt, findet hier einen abwechslungsreichen Einblick in die mexikanische Küche!