Donnerstag, 27. Dezember 2012

[PRODUKTTEST] Idena Musikgeräte für Kinder via Amazon Vine

Idena 6800533 - CD und MP3 - Player mit zwei Mikrofonen zum Mitsingen und USB Anschluß in weiß


Nachdem in meiner mehrere Jahre alten Stereoanlage der CD-Player den Geist aufgegeben hat, und ich auch keinen mehr für teures Geld neu kaufen wollte (schließlich spielen div. DVD- und Bluray-Player im Haus ebenfalls CDs ab), habe ich nach einem CD-Abspielgerät gesucht, das robust und günstig ist, da meine Tochter (5 Jahre) hier im Haus in erster Linie diejenige ist, die dieses Gerät nutzt, um ihre Hörspiele darauf zu hören.

Der Idena-Player zum Abspielen von CDs und mp3 mit USB-Anschluss erfüllt diese Voraussetzungen mit einer Einschränkung: da der Betrieb mit Batterien teuer und umweltbelastend ist, haben wir uns einen Netzadapter dazu gekauft. So wie dieses Gerät angeliefert wird, ist kein direkter Betrieb möglich, der Netzanschluss ist ebenso wenig Bestandteil des Lieferumfangs wie die benötigten Batterien.

Ansonsten sind wir aber wirklich zufrieden, auch wenn die "Zugabe" der Aufnahmefunktion via zwei Mikrofonen nicht die beste Qualität hat: die Stimmen klingen verzerrt und die Rückkopplung von Mikrofon zu Gerät ist sehr stark. Aber meine Tochter hat mit dieser Funktion trotzdem einen Riesenspaß, zudem war diese Funktion nur "nice to have" und nicht der ausschlaggebende Kaufgrund.

Die Farbgestaltung ist frisch und bunt, das Gerät robust und verträgt durchaus mal einen Schlag oder einen Fall aus geringer Höhe. Die Tasten sind groß genug, um auch von Kinderhänden einfach bedient zu werden. Die Klangwiedergabe von USB-Stick und CDs sind für diese Preisklasse überaus zufriedenstellend. Das Gehäuse ist leicht und der Player dadurch von Kindern einfach zu transportieren. Der Tragegriff ist abgerundet und liegt gut in der Hand.

In der Übersicht:
- fehlender Netzanschluss

0 Klangqualität der Mikrofone

+ Wiedergabe CDs und USB-Stick
+ leichtes, stabiles und robustes Gehäuse
+ Tragegriff liegt gut in der Hand
+ große Funktionstasten
+ einfache Bedienung

Idena 6800036 - Radio und Music - Player mit Mikrofon zum Mitsingen in blau


Da der Betrieb mit Batterien teuer und umweltbelastend ist, haben wir uns einen Netzadapter dazu gekauft. So wie dieses Gerät angeliefert wird, ist kein direkter Betrieb möglich, der Netzanschluss ist ebenso wenig Bestandteil des Lieferumfangs wie die benötigten Batterien.

Im Gegensatz zum Idena-Player zum Abspielen von CDs und mp3 mit USB-Anschluss sind wir mit diesem Gerät sehr viel weniger glücklich: hier gibt es statt zwei nur ein Mikrofon, das bietet unserer Tochter (5 Jahre) weit weniger Spielspaß. Außerdem ist der Radioempfang zumindest bei uns auf dem Land sehr schlecht, der Idena-Player zum Abspielen von CDs und mp3 hat bei uns mit der recht guten Klangqualität gepunktet, hier kann ich weder die Mikrofonfunktion noch die Radiowiedergabe gut beurteilen.

Da wir die Radiofunktion nicht wirklich nutzen können, tendiere ich beim Kauf eines der Idena-Kindergeräte auf jeden Fall zu dem CD-Player mit USB-Anschluss, zudem meine Tochter kaum Radio hört, sondern lieber ihre Hörspiele abspielt.

Die Farbgestaltung ist frisch und bunt, das Gerät robust und verträgt durchaus mal einen Schlag oder einen Fall aus geringer Höhe. Die Tasten sind groß genug, um auch von Kinderhänden einfach bedient zu werden. Die Klangwiedergabe von USB-Stick ist für diese Preisklasse zufriedenstellend. Das Gehäuse ist leicht und der Player dadurch von Kindern einfach zu transportieren. Der Tragegriff ist abgerundet und liegt gut in der Hand.

In der Übersicht:
- fehlender Netzanschluss
- schlechter Radioempfang
- Klangqualität des Mikrofons, nur ein statt zwei Mikrofone wie beim Idena-Playermit CD und USB

0 Wiedergabe USB-Stick (Idena-Player zusätzlich CDs)

+ leichtes, stabiles und robustes Gehäuse
+ Tragegriff liegt gut in der Hand
+ große Funktionstasten
+ einfache Bedienung

Mittwoch, 26. Dezember 2012

[PRODUKTTEST] Wash+Dry 003175 Fußmatte Wielkommen, 50 x 75 cm

Wash+Dry 003175 Fußmatte Wielkommen, 50 x 75 cm


Zugegebenermaßen war ich zunächst ein wenig skeptisch, ob eine Fußmatte in dieser Preisklasse sooo viel besser sein kann als Discounterware, um ihren Preis zu rechtfertigen.

Der Hersteller verspricht:
- waschbar bei 60° und trocknergeeignet (Vor dem ersten Gebrauch haben wir die Fußmatte gewaschen, allerdings an der Luft trocknen lassen, da sie nur feucht aus der Maschine kam -> Waschgang inkl. Schleudern hat sie prima vertragen.)
- PVC-frei und rutschfest (An unserer alten Fußmatte hat mich neben der schlechten Saugfähigkeit vor allem daran gestört, dass sie jedesmal hin- und hergerutscht ist, egal ob beim Saugen - ich musste die dabei immer mit einem Fuß fixieren - oder ob die Katzen durch den Flur gewetzt sind. Dieses Thema gehört nun der Vergangenheit an -> die Matte liegt auf dem Boden wie festgeklebt!)
- 5 Jahre Herstellergarantie (Wir haben die Matte erst seit einigen Tagen, aber nach der ersten Begeisterung bin ich mir sicher, die Matte wird mindestens 5 Jahre alt, wenn nicht noch älter.)
- hergestellt in der EU unter dem Öko-Tex Zertifikat
- hochfloriger Nylonflor und lichtechte Farben

Die Wash&Dry Matten gibt es in vielen Farben und Designs und in diversen Größen. Vor allen Dingen die Designauswahl überzeugt und bietet für jeden Geschmack und Einrichtungsstil das passende an Motiven und Farben: da unser Flur mit Multi-Color-Fliesen ausgelegt ist, war ich begeistert auch gedeckte Farben und Designs zu finden, weil die Matte nicht von den Fliesen ablenken sollte. Für einfarbige Böden gibt es aber auch sehr schöne bunte Matten und farbenfrohe Motive, die mir auch sehr gut gefallen.

Da mich diese Matte voll überzeugt hat, habe ich direkt eine weitere in einer größeren Größe bestellt

Freitag, 14. Dezember 2012

[PRODUKTTEST] SES 06071 Bügelperlenset Prinzessinnen via Amazon Vine

SES 06071 Bügelperlenset Prinzessinnen


Lieferumfang:
3600 Bügelperlen
2 kleine Bögen Bügelpapier (statt der mitgelieferten Bögen sollte man jedoch lieber normales Backpapier verwenden, die mitgelieferten Bügelpapiere sind bedruckt und haben auf die weißen Perlen abgefärbt)
Pinsel
kleines Töpfchen Bastelleim
12 Aufsteller/Füße
Schmucksteine
Papiergesichter
4 Steckvorlagen (Prinzessin, Pferd, Sechseck, Herz)
1 Anleitungsbogen

Das Zubehör dieser Bügelperlen-Bastelbox ist reichhaltig. Auf dem Vorlagebogen wird Schritt-für-Schritt das Stecken einer Prinzessin erklärt, außerdem sind Beispiele für Krone, Wappen, Feenstab, Frosch und einiges mehr abgebildet, die auf dem mitgelieferten Sechseck oder dem Herz gesteckt werden können.
Nicht ganz optimal ist die lose Lieferung der Einzelteile in einem etwas überdimensionierten Karton, da so die Anleitung und die Papiergesichter verknickt werden können.
Ansonsten bin ich mit der Qualität und der Menge der Teile sehr zufrieden, darüberhinaus ist es eine schöne Idee, Bügelperlen-Basteleien mal nicht nur z.B. zum Aufhängen zu machen, sondern mit Aufstellern und Gesichtern Figuren herzustellen, mit denen man richtig spielen kann und nach persönlichem Geschmack nicht nur farblich unterschiedlich gestalten, sondern zusätzlich mit Glitzersteinen schmücken kann. Eben eine richtige Prinzessinnen-Box

Dienstag, 4. Dezember 2012

[REZEPT] Getrocknete eingelegte Tomaten


Das Rezept hat mein Mann von seinem Chef bekommen.

Getrocknete eingelegte Tomaten
Zutaten und Zubereitung:
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und grobes Meersalz darauf streuen.
Die Tomaten je nach Größe halbieren oder vierteln, mit der Innenseite nach unten auf dem Meersalz verteilen.
Im Ofen bei 100°C trocknen, je nach Größe variiert die Zeit, aber 8-12 Stunden muss man schon rechnen.
Die getrockneten Tomaten von ihrem Salzbett herunterholen und ggfs. in ein Sieb geben und mit heißem Wasser übergießen (Salzgeschmack prüfen). Falls man sie zum Entsalzen wässern musste, anschließend nochmals eine weitere Stunde bei 50-100°C im Backofen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech trocknen.
Olivenöl mit Knoblauch, Oregano, Basilikum und Thymian aufkochen.
Die getrockneten Tomaten in Schraubgläser füllen und mit dem heißen Gewürzöl auffüllen.
Deckel fest verschrauben, Gläser auf den Kopf gestellt abkühlen lassen.

Sonntag, 2. Dezember 2012

[REZENSION] Wünsch dir was: Geschenke aus der Weihnachtsküche

Titel: Wünsch dir was: Geschenke aus der Weihnachtsküche
Autor: Regine Stroner
Fotograf: Regine Stroner
Übersetzer: -/-
Verlag: Kosmos
Reihe: -/-
Ausführung: Softcover, 144 Seiten



Autor:
Regine Stroner ist erfolgreiche Koch- und Backbuchautorin. gemeinsam mit ihrem Mann führt sie seit vielen Jahren einen Gasthof in Hohenlohe und vermittelt ihr kulinarisches Know-how in Kochkursen und Workshops.


WÜNSCH DIR WAS: GESCHENKE AUS DER WEIHNACHTSKÜCHE

Der Zusatztitel versteckt im oberen rechten Ecke des Buchcovers verrät, dass es in diesem Buch kulinarisch in mehrere europäische Länder geht. So findet man in diesem Buch Rezepte aus:
- Deutschland
- Frankreich
- England
- Schweden
- Itlaien
Östereich
Die folgende Themen abdecken:
- Plätzchen
- Kuchen & Gebäck
- Konfekt
- Honig, Konfitüre & Gelee
- Getränke
- Gewürzsaucen & -salze
- Eingelegt & Eingekocht
Zwar spricht mich persönlich weder "Mettwurst mit Rotwein" noch das "Gänse-Rillettes" an, aber ich finde es sehr positiv, dass in diesem Buch neben zahlreichen süßen kulinarischen Geschenken aus der Weihnachtsküche auch an den herzhaften Geschmack gedacht wurde. Außerdem sind mit den Gewürzsalz- und Pesto-Variationen schnelle Geschenkideen enthalten, die ein größeres Publikum ansprechen und auch außerhalb der Weihnachtszeit ein schönes Präsent darstellen.
Neben "All-Time"-Rezeptideen sind natürlich vorrangig Rezepte enthalten, die in die Winter- und Weihnachtszeit passen, wie Spekulatius, Dominosteine und Lebkuchen. Alle Rezepte werden von einem Foto des fertigen Produkts begleitet, welches weihnachtlich präsentiert wird und ab und an sogar in einer verschenktauglichen Verpackung, so dass man sich für das "Drumherum" der kulinarischen Mitbringsel beim Durchstöbern dieses Buches Anregungen holen kann.
Die Rezepte beinhalten nicht nur eine Zutatenliste und eine Schritt-für-Schritt-Zubereitungsfolge, sondern auch eine Übersicht über die benötigte Zeit (ggfs. unterteilt in Zubereitung, kühlen, ruhen, backen usw.), gerade in der oftmals stressigen Vorweihnachtszeit mit ihren vielen Vorbereitungen fürs Fest, ist das ein sehr hilfreicher Zusatz.
Viele Rezepte beinhalten Abwandlungsmöglichkeiten oder eine Zubereitungsvariante und wie aus anderen Kosmos-Kochbüchern der Reihe "Wir lieben kochen" bekannt, fehlt auch in "Wünsch dir was" die Rubrik "Das ist wirklich wichtig" nicht. Sehr gut gefällt mir das mehrseitige Vorwort, in dem alle kulinarisch vertretenen Länder mit ihren speziellen Rezepten und einigen weihnachtlichen Traditionen vorgestellt werden.
Im Anhang befinden sich zwei Rezeptregister: von A-Z und sortiert nach Themen.

Montag, 19. November 2012

[REZENSION] Die wunderbare Welt von Fräulein Klein: Backzauber und Dekolust

Titel: Die wunderbare Welt von Fräulein Klein: Backzauber und Dekolust
Autor: Yvonne Bauer
Fotograf: Yvonne Bauer, Reinhard Harant
Übersetzer: -/-
Verlag: Callwey
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 159 Seiten



Autor:
Yvonne Bauer begeistert jeden Tag zahlreiche Leserinnen mit ihrem Blog fraeulein-klein.blogspot.com. Sie ist verheiratet, Mutter von zwei Töchtern und hat eine große Leidenschaft für die schönen Seiten des Lebens. Sie liebt es zu backen, zu kochen, zu dekorieren und teilt ihre eigenen Ideen gern mit anderen.


DIE WUNDERBARE WELT VON FRÄULEIN KLEIN: BACKZAUBER UND DEKOLUST

"Die wunderbare Welt von Fräulein Klein" ist das erste Buch der Bloggerin Yvonne Klein, die seit einigen Jahren im Internet auf ihren Blog unter anderem "Backzauber und Dekolust" präsentiert, zwei Themen, die ausschlaggebend für die Geburtstunde ihres Blogs und die Namensgeber für ihr Buch waren.

In einer kurzen Einleitung erzählt Yvonne Bauer davon, wie sie dazu kam ihren Blog ins Leben zu rufen und vom Weg vom Blog zum Buch.
Anschließend präsentiert sie ihre Rezepte und Dekotipps unterteilt nach Jahreszeiten, abschließend findet man in der Rubrik "Lieblingsadressen" und "Lieblingscafés und -läden vor Ort", ihre favorisierten Anbieter im Internet von Dekoartikeln, Geschirr, Bastel- und Backbedarf, sowie einige Café- und Ladenempfehlungen in München und Berlin.

Das Buch ist so entzückend gestaltet, dass es mir eigentlich schon genügt stundenlang darin zu blättern. Es macht viel Spaß darin herumzustöbern, die wunderbaren Fotos zu entdecken, die liebevollen Dekotipps zu bewundern und die vielfältigen Rezepte nachzuschlagen.
Das Design ist sehr verspielt. Die Seiten sind mit vielen verschiedenen zarten Farben und Mustern hinterlegt. Überschriften und Unterteilungen wie "Material" oder "Tipp" sehen aus wie mit Masking Tape in das Buch geklebt oder wie kleine Toppers zum Verschönern von Gebäck und Kuchen. Ein silberfarbenes Lesebändchen rundet die gelungene Gesamtgestaltung ab.
Passend zu den Jahreszeiten gibt es im Frühling Osterdeko und Rezepte mit Rhabarber und Erdbeeren zu entdecken. Im Sommer kredenzt Fräulein Klein ihrem Besuch frische Beeren, gestaltet ein Gartenpicknick, gibt Ideen für die Gestaltung eines Kindergeburtstags und natürlich darf auch ein selbstgemachtes Eis nicht fehlen. Der Herbst wird dominiert von Herbstfrüchten wie Äpfeln, Birnen und Pflaumen, während der Winter mit Gebäck und wunderschönen Advents- und Weihnachtsdekorationstipps aufwartet.
Was mir besonders gut gefällt, ist, dass die Backwaren zwar schön anzugucken sind, aber nicht so perfekt aussehen wie die Ware im Schaufenster einer Konditorei. Die Creme ist nicht immer exakt glattgestrichen und der Guss bedeckt nicht den kompletten Guglhupf. Es gibt beispielsweise Rezepte für Cakepops und Cupcakes im Buch, aber die Anleitungen sind immer sehr detailliert ausgeführt und teilweise zusätzlich bebildert und es werden keine Modelle vorgestellt, für die man eine spezielle Ausbildung absolviert haben muss, es sind Rezepte einer (sehr sehr sehr guten und begeisterten) Hobbybäckerin für Hobbybäcker. Zudem bietet sich die gewählte Größe der Backwerke nahezu an, wieder öfter selbst zu backen: neben Kleingebäck enthält das Buch zwar viele Kuchen und Torten, aber diese werden meist nur in einer 20er Springform gebacken. Gerade, wenn man nur für die Familie bäckt und keinen Besuch erwartet, finde ich diese Größe absolut ausreichend. So macht man sich auch ohne Anlass öfter mal selbst die Freude süße Leckereien zuzubereiten.
Die Dekorationen sind oftmals schlicht, aber gerade deshalb besonders wirklungsvoll und laden dazu ein nachgebastelt zu werden, da man dafür weder großen Material- noch Zeitaufwand benötigt. Viele Materialien wiederholen sich, etliches findet man gratis in der Natur. Auch Zutaten finden sich des öfteren als Dekomaterial auf dem Tisch des Fräulein Klein.

"Die wunderbare Welt von Fräulein Klein" ist genau das: wunderbar - und zum Verlieben schön!

Donnerstag, 8. November 2012

[PRODUKTTEST] Mattel X3551 Barbie 3-stöckige Traumvilla via Amazon Vine

Mattel X3551 Barbie 3-stöckige Traumvilla


Der Preis für diese Traumvilla ist stolz, allerdings ist die Villa sehr groß und enthält neben einigen Möbeln auch etliche Kleinteile für die Barbies (Essen für die Küche, Accessoires fürs Bad...). Da ich die Einzelpreise für Barbie-Zubehör kenne, ist die Summe deshalb im Großen und Ganzen gerechtfertigt. Allerdings sind mir doch einige Sachen ins Auge gestochen, die dringend einer Optimierung bedürfen:
- Teppiche für Schlafzimmer, Wohnzimmer und Bad sind nur aus Pappe, ein Teppich war bereits zerknickt, bei der Entnahme aus dem Karton
- die mitgelieferten Aufkleber für die Außenfassade sind empfindlich, hier muss man genau aufkleben, denn ein nochmaliges Ablösen ist nicht möglich, der Aufkleber klebt direkt bombenfest und reißt ein
- es gibt zwei Aufhängungen für Kronleuchter, die nicht leuchten, aber nur einer ist im Zubehör enthalten, bei dem Preis sollte doch ein zweiter drin sein, damit man Schlafzimmer und Wohnzimmer damit ausstatten kann
- die Schnur für den Fahrstuhl ist nicht beißfest ;) unsere Katzen haben nicht mal eine Woche gebraucht, um den Fahrstuhl lahmzulegen, jetzt müssen wir zusehen, welche Schnur wir am besten als Ersatz nachkaufen

Diesen Mängeln stehen aber große Pluspunkte gegenüber:
+ einfache und überschaubare Zusammenbauanleitung
+ detailliert ausgearbeitete Einrichtung und Accessoires
+ sehr hoher Spielspaß bedingt durch zahlreiches Zubehör und Funktionen (Licht, Geräusche -> dafür müssen allerdings noch Batterien - 3 Alkali-Batterien AA (LR6) - gekauft werden, es ist mir ein Rätsel, warum diese bei dem hohen Anschaffungspreis nicht im Umfang enthalten sind)

Insgesamt sind wir mit dem Produkt also wirklich zufrieden, meine Tochter stört sich auch nicht in den Pappteppichen oder dem bereits reparaturbedürftigen Fahrstuhl. Als Erwachsener sieht man jedoch, dass für großes Geld einiges besser umzusetzen wäre, damit ein langer und andauernder Spielspaß garantiert bleibt! Ich werde auf jeden Fall die Pappteppiche fürs erste einlaminieren und in naher Zukunft welche nähen. So eine wirklich billige Zugabe beim ansonsten guten Zubehör hätte wirklich nicht sein müssen!

Mittwoch, 7. November 2012

[REZENSION] Komm zum Kaffeeklatsch: Einladen, dekorieren, genießen

Titel: Komm zum Kaffeeklatsch: Einladen, dekorieren, genießen
Autor: Dagmar Reichel
Fotograf: Mirjam Fruscella
Übersetzer: -/-
Verlag: Kosmos
Reihe: -/-
Ausführung: Softcover, 144 Seiten



Autor:
Dagmar Reichel ist Diplom-Oecotrophologin. Als selbstständige Autorin und Redakteurin ist es für sie immer wieder eine Herausforderung, aus frischen Zutaten in kurzer Zeit raffinierte und gesunde Gerichte zu zaubern - mit Spaß und viel Genuss.


KOMM ZUM KAFFEEKLATSCH: EINLADEN, DEKORIEREN, GENIESSEN

"Komm zum Kaffeeklatsch" ist eine willkommene Abwechslung zum Tea Time Trend der letzten Monate. Leider verspricht der Untertitel "Einladen, dekorieren und genießen" mehr als das Buch halten kann.

Doch zunächst zum Inhalt. Das Buch beinhaltet Rezepte unterteilt in die Kapitel:
- Hast du morgen Zeit?
- Klatsch zum Buffet
- Wir wollen feiern
- Lass die Sonne rein
- Wir machen es uns gemütlich
- Komm zur Backparty

Jedes Kapitel wird eröffnet mit mehreren Seiten ansprechender Fotos, die das vorgestellte Thema aufgreifen, im Anschluss folgt eine Seite mit Dekorationstipps. Hier kommt für mich der gravierendste Mangel dieses Buches zum tragen: zwar bekommt der Leser des Buches hübsch arrangierte Tische und Buffetts zu sehen, aber die Dekorationstipp selbst werden zu knapp präsentiert und für vorgestellte Schablonen oder Strick- und Häkelaccessoires gibt es weder Vorlagen noch Anleitungen. Ein weiteres wünschenswertes Extra wäre die Angabe von Bezugsquellen für Geschirr und Dekorationsartikel im Internet gewesen. Bei Lifestylebüchern sind solche Angaben im Anhang mittlerweile gang und gäbe und auch viele Back- und Kochbücher werden heutzutage häufig dadurch ergänzt.
Die Rezeptauswahl selbst ist vielfältig und umfangreich. Es werden sowohl die Bereiche Essen und Trinken abgedeckt, als auch große und kleine Backwaren sowie Desserts.
Das Buch heißt zwar "Kaffeeklatsch", aber es enthält auch Rezepte für Liköre, alkoholfreien Fruchtcocktail, Tees, Limonaden, Sirups und Eisschokolade.
Bei der Rezeptauswahl für die Speisen gibt es nichts zu bemängeln, was die Präsentation betrifft, hätte ich mir doch gerade bei den Backwaren gewünscht, dass alle Rezeptvorstellungen bebildert wären mit dem fertigen Produkt, gerade was das Planen einer Festtafel für besondere Anlässe angeht, hat man ja gerne das fertige Produkt vor Augen, bevor es an die Umsetzung der Rezepte geht.
Dem Rezeptteil schließen sich zwei Register an: von A-Z und sortiert nach Themen (Torten und Tartes, Kuchen, Kleingebäck, Feines zum Löffeln, Pralinen und Konfekt, Getränke, Cremes und Dips, Aroma-Mischungen, Dekoideen). Mit Varianten und Tipps zur Abwandlung enthält das Buch über 100 Rezepte. Den Rezeptteil empfehle ich gerne weiter, wer jedoch nach einem Buch mit tatsächlichen Dekorationsideen (inkl. Vorlagen und/oder Bezugsquellen) sucht, ist hier eher schlecht beraten. Die Anregungen, die man aus "Komm zum Kaffeeklatsch" mitnehmen kann, bekommt man mit fast jedem Backbuch geliefert, dass mit schön arrangierten Fotos der fertigen Produkte aufwartet.

Dienstag, 6. November 2012

[REZENSION] Käts Studentenküche: Kochen und backen für alle Kochsemester

Titel: Käts Studentenküche
Autor: Katerina Dimitriadis
Fotograf: Pilar Schacher
Layout: Andrea Schindler
Übersetzer: -/-
Verlag: Dorling Kindersley
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 192 Seiten



Autor:
Katerina Dimitriadis ist Studentin der Buchwissenschaft, betreibt aber auch zusammen mit Mutter und Schwester das Restaurant Konstantina in Nürnberg und ist Autorin einer Kochkolumne in den Nürnberger Nachrichten.
Die Fotos stammen von Pilar Schacher, Designstudentin und angehende Modefotografin, das Layout von der Grafikerin Andrea Schindler.


KÄTS STUDENTENKÜCHE: KOCHEN UND BACKEN FÜR ALLE KOCHSEMESTER

"Käts Studentenküche" ist das erste Kochbuch der jungen Studentin und Köchin Katerina Dimitriadis. Sie arbeitet bereits seit mehreren Jahren parallel zu ihrem Studium im Familienrestaurant "Konstantina" und ist Autorin der Kochkolumne "Käts Studentenfutter" in den Nürnberger Nachrichten.

Die Studentenküche hat es sich zum Motto gemacht Rezepte für das knappe Studenten-Budget zu liefern, die einfach nachzukochen sind und so viel Spaß machen, dass die Nummer für den Pizza-Service über kurz oder lang im Papierkorb landet.

Doch das Buch ist bei weitem nicht nur für Koch-Erstsemester ein lohnenswerter Kauf: Kät und ihre beiden Mitstreiterinnen Pilar Schacher und Andrea Schindler, die Fotos und Layout beigesteuert haben, legen mit "Käts Studentenküche" nicht nur ein kulinarisches Highlight, sondern auch einen wahren Augenschmaus vor, der das Herz jeden Kochbuchliebhabers im Sturm erobert.

Fotos und Design sind verspielt und abwechslungsreich. Es macht einfach unheimlich viel Spaß in diesem Buch zu stöbern. Post-Its zum Markieren von besonders schönen Seiten oder nachkochenswerten Rezepten kann man sich sparen, da hier sonst auf jeder Seite einer der kleinen Marker landen würde. Ich kann bezüglich Fotos und Layout kaum ein Highlight herauspicken, so viele Sachen gibt es hier zu entdecken: die Zubereitung eines Tortilla in Form einer Foto-Story, Step-to-Step-Zubereitung eines Schnitzels in einer Foto-Collagentechnik, die nostalgischen Familienfotos oder die witzigen Zeichnungen auf der Rezeptseite für die "Armen Ritter".

Die Rezepte sind in folgende Rubriken unterteilt:
- Langschläger Frühstück
- Kleiner Hunger
- Brain Food
- Großer Hunger
- Party Food
- Süße Sachen
Die vorgestellten Rezepte sind international, und decken eine große Bandbreite von Frühstück über Hauptgerichte bis hin zu Desserts, für Fleischfans und Vegetarier, von Mamas Klassikern zu neuen Innovationen und Variationen ab.

Unter jedem Rezept stehen drei Icons, die auf einen schnellen Blick Auskunft darüber geben, wie hoch der Schwierigkeitsgrad für die Zubereitung ist, welche Kosten pro Person entstehen und wie viel Zeit man für die Zubereitung des Gerichts benötigt. Benötigte Küchenutensilien wie Backblech, Stabmixer oder Handrührgerät sind als kleine Zeichnungen abgebildet. Außerdem kann man sich die Einkaufsliste für jedes Gericht per QR-Code auf das Smartphone holen. Nicht-Smartphone-Besitzer müssen jedoch nicht in die Röhre gucken, dann natürlich ist die Zutatenliste auch ganz "altmodisch" im Buch abgedruckt. Die Zubereitung ist für jedes Rezept sehr detailliert erklärt, teilweise ergänzt durch Fotos für einen oder mehrere Zubereitungsschritte (z.B. die Tortilla-Foto-Story oder eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Schnecken).

Die Foto-Collagentechnik, bei der die verschiedenen Zubereitungsstatien eines Schnitzels dargestellt sind, findet auch verwendet bei der Kürbissuppe in drei verschiedenen Variationen.

Häufig werden die Rezepte zudem durch verschiedene Tipps ergänzt, beispielsweise einen Serviertipp, oder einen Hinweis, wie man das Gericht "Gesund und lecker" abwandeln kann, Gourmettipps, mit weiteren Variationen des Gerichts, oder den Spartipp, falls Ebbe in der Studentenkasse herrscht.

Aber nicht genug, dass das Layout zum Verlieben ist, die Rezepte einem sämtlich den Mund wässrig machen, besitzt das Buch noch sinnvolle Anhänge, die gerade für Koch-Erstsemester sehr hilfreich sind:
- Clever einkaufen
- Küchenaustattung
- Die richtigen Vorräte
- Der Kühlschrank
- Tipps & Tricks
- Rezeptregister nach Alphabet
- Saisonkalender für Gemüse, Obst und Blattsalate
Aber auch begleitend zu den Rezepten und zwischen den einzelnen Rubriken sind weitere Grundlagen und Tipps eingestreut wie "Gewusst wie"-Zusätze oder eine bebilderte "Kräuter und Gewürze"-Warenkunde.

Die bisher ausprobierten Rezepte haben durchweg überzeugt, sowohl in der Nachvollziehbarkeit der Rezeptdarstellung, als auch im Geschmack. Gutes und leckeres Essen muss tatsächlich weder kompliziert noch teuer in der Zubereitung sein. Mit "Käts Studentenküche" habe ich ein neues Lieblingskochbuch entdeckt, bei dem abschließend nur die Frage bleibt: wann gibt es Nachschub für die Zweitsemester? Hach... lange Rede, kurzer Sinn: "Käts Studentenküche" ist so toll, selbst wenn euer Regal vor Kochbüchern zu platzen droht, DAS müsst ihr unbedingt noch haben: Los... kaufen, durchschmökern, mit Post-Its zukleistern, liebhaben, nachkochen, zackzack!

Freitag, 2. November 2012

[REZENSION] Buchstabensuppe & Pausenbrot - Lieblingsrezepte kochen mit Kindern

Titel: Buchstabensuppe & Pausenbrot - Lieblingsrezepte kochen mit Kindern
Autor: Ira König
Fotograf: Conny Marx
Übersetzer: -/-
Verlag: Thorbecke
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 88 Seiten



Autor:
Ira König ist studierte Umwelt- und Gesundheitspädagogin und leidenschaftliche Köchin. Sie hat lange für namhafte Food-Zeitschriften als Redakteurin gearbeitet und ist heute als freie Food-Journalistin und Autorin erfolgreich. Es sind bereits zahlreiche Kochbücher von ihr erschienen.


BUCHSTABENSUPPE & PAUSENBROT - LIEBLINGSREZEPTE KOCHEN MIT KINDERN

In "Buchstabensuppe & Pausenbrot" hat Ira König 42 Lieblingsrezepte für Kinder gesammelt. Im Gegensatz zu anderen Kochbüchern, bei denen die Zutaten für ein Gericht üblicherweise für 4 erwachsene Personen ausgelegt sind, sind die Rezepte hier für 2-3 Personen berechnet (für 1-2 Kinder und 1 Erwachsenen oder 2 Erwachsene und 1 Kind). Doch nicht nur die Zutatenmenge ist auf das Essen gemeinsam mit Kindern ausgerichtet, das ganze Layout spricht die kleinen Leckermäuler an. Nicht umsonst bin ich als erstes durch das süße Cover und den Titel auf dieses Buch aufmerksam geworden. Die Gestaltung ist farbenfroh und der Rezepttitel, die Zutaten und die Helfertipps in Schreibschrift ausgeführt, die größer dargestellt ist als die in Schreibmaschinenschrift gedruckte Zubereitungsfolge, so dass die Helferlein schon einige Sachen mitlesen können. Auf den Rezeptfotos sind zudem nicht nur die fertig zubereiteten Speisen zu sehen, sondern oftmals auch ein oder mehrere Kinder beim Zubereiten oder beim Probieren und Essen. Damit die Kinder bereits bei der Vor- und Zubereitung der Speisen zum Zug kommen, wird jedes Rezept durch eine farbig unterlegte Sprechblase ergänzt, in der unter "Für kleine Helfer" die Zubereitungsschritte aufgeführt sind, bei denen sie ab einem Alter von ca. 6 Jahren ihren Eltern tatkräftig unter die Arme greifen können. Selbstgekocht schmeckt den Kinder das Essen gleich nochmal so gut, dass kennen die meisten von uns sicher selbst noch aus der eigenen Kindheit.

Neben Rezepttitel, Zutatenliste, Zubereitungsfolge, Zubereitungszeit und dem Kleinen-Helfer-Tipp, werden die Rezepte häufig durch Varianten ergänzt oder Möglichkeiten zur Aufbewahrung und Resteverwertung.

Obwohl bereits vor dem Rezeptteil die Rezepte nach Abfolge im Buch aufgeführt sind, ergänzen abschließend gleich zwei Register die Sammlung sinnvoll. Zum einen wäre da das Register nach Alphabet, zum anderen eine Unterteilung der Rezepte in:
- Hauptgerichte mit Fleisch
- Hauptgerichte ohne Fleisch
- Süße Gerichte und Beilagen
- Soßen
- Pausenbrote und Zwischenmahlzeiten
- Gebäck
- Getränke
- Zum Naschen

Sehr gut gefällt mir, dass alle Hauptgerichte, Pausenbrote und Zwischenmahlzeiten Obst oder Gemüse enthalten und die Autorin auf eine ausgewogene Ernährung achtet, allerdings war ich etwas enttäuscht, dass mit 8 Gebäcken, 2 Sorten Waffeln und 2 weiteren Sachen zum Naschen der Anteil der süßen Speisen in Summe zu hoch ausfällt. Ich hätte mir lieber mehr Hauptgerichte und/oder Zwischenmahlzeiten gewünscht, eben Sachen für "jeden Tag".

Mittwoch, 31. Oktober 2012

[PRODUKTTEST] Milford kühl und lecker: Apfel, Erdbeer-Rhabarber, Limette via Amazon Vine

Milford kühl und lecker Apfel


Zutaten:
Hibiskus, Äpfel, Orangenschalen, süße Brombeerblätter, Aroma (Apfel), Hagebutten

Geschmack:
Kalt zu fade, heiß in Ordnung vom Geschmack, von allen "kühl und lecker"-Tees für mich der beste, allerdings nur heiß aufgebrüht! Schmeckt außerdem im Gegensatz zu "Erdbber-Rhabarber" und "Limette" einigermaßen natürlich.

Milford kühl und lecker Erdbeere-Rhabarber


Zutaten:
Hibiskus, Hagebutten, Äpfel, Orangenschalen, Süßholzwurzeln, Aroma (Erdbeere, Rhabarber), Erdbeeren, Rhabarbersaftgranulat (Maltodextrin, Rhabarbersaftkonzentrat)

Geschmack:
Hat mir weder kalt gezogen noch heiß aufgebrüht besonders gut geschmeckt. Der Geruch ist sehr süßlich, fast schon etwas künstlich, der Geschmack allerdings recht säuerlich, die Erdbeeren schmeckt man überhaupt nicht raus.

Milford kühl und lecker Limette


Zutaten:
Weißer Hibiskus, Hagebutten, Äpfel, Orangenschalen, Aroma (Limette), Holunderbeeren, Limettenschalen

Geschmack:
Hat mir weder kalt gezogen noch heiß aufgebrüht besonders gut geschmeckt. Der Geruch ist säuerlich erfrischend (vielleicht sollte ich die Reste des Tees zum Inhalieren aufbrauchen *g*), aber vom Geschmack her war mir der Tee dann doch etwas zu sauer, beim nächsten Versuch werde ich ihn mit mehr Wasser als angegeben strecken.

Milford kühl und lecker - allgemeiner Eindruck und Fazit
Die Lieferung umfasst 3 Packungen à 20 Teebeutel, der angegebene Kaufpreis bezieht sich also auf 60 Stück Teebeutel.
Die Verpackung sieht sehr stylisch aus, wobei ich die leicht konkave Verpackung zwar sehr schick, aber nicht besonders aufbewahrungsfreundlich finde. Was mir dagegen sehr gut gefällt, ist die Spenderöffnung am unteren Ende der Packung, so dass man diese nicht komplett aufreissen, sondern nur eine kleine Lasche entfernen muss und schon kann man einen Teebeutel nach dem anderen einfach aus der Packung entnehmen.
Abgesehen vom persönlichen Geschmacksempfinden ist der "kühl und lecker"-Tee eine Mogelpackung: ich kann auch "heiße" Tees kalt ziehen lassen und die "kalten" Tees ebenso mit heißen Wasser überbrühen. Heiß überbrüht haben mir die Sorten von "kühl und lecker" sogar besser geschmeckt, weil sie so geschmacksintensiver sind.
Etwas irritierend und erschreckend fand ich zunächst den Aufdruck auf der Packung "für Säuglinge und Kleinkinder nicht empfohlen". Dann fiel mir aber ein, dass einige Früchte bei Säuglingen und Kleinkindern Allergien auslösen können und deshalb gemieden werden sollen, außerdem kocht man Wasser für Säuglingsnahrung und -getränke ab, um Keime zu töten, und bei den "kühl und lecker"-Tees wird das Wasser kalt verwendet.

Fazit:
Wenn ich einen Tee trinken will, werde ich weiterhin zu "normalen" Teebeuteln oder losen Tees greifen und für einen fruchtigen, kühlen Genuss im Sommer ziehe ich jede Fruchtschorle den "kühl und lecker"-Tees vor, und schneller zubereitet ist die Schorle außerdem!

Montag, 22. Oktober 2012

[REZENSION] Mehr Suppenglück

Titel: Mehr Suppenglück
Autor: Sonja Riker
Fotograf: Patrick Wittmann, Titelfoto: Volker Hinz
Übersetzer: -/-
Verlag: Kunstmann
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 176 Seiten



Autor:
Sonja Riker ist in Starnberg am See geboren, hat sich von ihren Geschwistern im Münchner Umland verhauen lassen und ursprünglich Physiotherapeutin gelernt. Ihre Tochter Sarah kam 1991 zur Welt, danach hat sie eine Ausbildung zur Hörfunkjournalistin absolviert und viele Jahre beim Bayerischen Rundfunk gearbeitet. 2006 hat sich Sonja Riker entschlossen mit ihrer Familie eine eigene Suppe zu kochen und hat auf dem Elisabethmarkt den SuSa - Suppeladen eröffnet. Drei Jahre später ist dann "die kleine Schwester" - der SuSa Süße Sachen Laden dazu gekommen. Und weil immer mehr Menschen nach Suppenrezepten gefragt haben, ist 2010 das Suppenkochbuch "Suppenglück" (Kunstmannverlag) erschienen. Und "Mehr Suppenglück" im September 2012. Manchmal arbeitet diese Frau auch nicht. Dann trifft sie sich mit Mozart, Schubert oder Peter Cincotti. Oder mit den Bäumen im Park und taucht am liebsten im Wasser unter.


MEHR SUPPENGLÜCK

Nachdem vor zwei Jahren das erste Suppenbuch von Sonja Riker "Suppenglück" erschienen ist, gibt es nun mit "Mehr Suppenglück" Nachschlag im Suppenteller.

Mich hatte "Suppenglück" bereits rundum begeistert, doch hatte ich in einigen Meinungen zum Buch gelesen, dass manche es bemängelten, dass nicht jedes Rezept durch ein Foto der fertigen Suppe ergänzt wurde. Das ist bei "Mehr Suppenglück" nun anders, denn jede Rezeptvorstellung beinhaltet nun auch ein wunderschön arrangiertes Foto des fertigen Produkts. Trotzdem müssen auch Liebhaber stimmungsvoller Fotos, die Besteck, Küchenszenen, Geschirr oder Gewürze abbilden, nicht auf diese verzichten. Entweder wurden diese Komponenten gekonnt gemeinsam mit den Suppen in Szene gesetzt oder man findet sie hin und wieder zwischen den einzelnen Kapiteln, wo sie beispielsweise die Einleitung als Hintergrundbild schmücken.
Und ein weiteres klitzekleines Manko gegenüber dem Vorgänger wurde beseitigt: wo man in "Suppenglück" nur ein Rezeptverzeichnis nach Rubriken finden konnte, beinhaltet "Mehr Suppenglück" ein zweites nach Alphabet.
Hier habe ich wirklich das Gefühl, man hat als Verlag und Autorin die Wünsche und Anregungen der Buchkäufer berücksichtigt und dafür gibt es ganz unabhängig vom weiteren Inhalt des Buches bereits einen dicken, fetten Zusatzstern in der Bewertung von mir!

Der Inhalt setzt sich wie folgt zusammen:
Vorwort
- Wochenendbegleiter
- Partykracher
- Luxuslöffler
- Nestwärmer
- Weltenbummler
- Küchenreformer
Brühen
Gewürze
Rezeptverzeichnis
Alphabetisches Rezeptverzeichnis
Danke

Jede Rubrik beinhaltet 10-11 Rezepte, darüberhinaus werden in den Kapiteln "Brühen" und "Gewürze" erklärt, wie man Brühen und Gewürzmischungen selbst herstellt.
Im Rezeptverzeichnis gefällt mir besonders gut die Ergänzung (V) hinter den Rezeptnamen, dank der man schnell erkennt, welche Suppen vegetarisch sind. Der Anteil beläuft sich auf etwa 50 Prozent, wobei auch die nichtvegetarischen Suppen häufig entsprechend abgewandelt werden können. Eine nichtvegetarische Suppe ist beispielsweise die "Polentacremesuppe", weil sie mit Hühnerbrühe gemacht wird, wird die Hühnerbrühe durch Gemüsebrühe ersetzt, erhält man die vegetarische Variante.
Jede Rezeptvorstellung wird großzügig auf einer Doppelseite präsentiert. Davon beansprucht das Rezeptfoto eine komplette Seite, auf der eigentlichen Rezeptseite wird jede Suppe vorgestellt mit Namen, Personenanzahl (in der Regel beziehen sich die Mengenangaben auf vier Personen), der Zutatenliste, einer detaillierten Zubereitungsfolge und ggfs. Ergänzungen zu speziellen Zutaten, Gewürzen und Tipps, woher man diese beziehen kann oder wodurch man sie ersetzen kann.
Im Buch erkennt man auf jeder Seite in welcher Rezeptrubrik man aktuell schmökert, da der Titel der Rubrik neben die Seitenzahl gedruckt ist.
Der Rezeptname und die Tipps sind farblich vom Rest des Rezeptes abgesetzt, wechselnd nach Rubrik.
Auch wenn kaum einer in einem Suppenbuch damit rechnen würde, sind hier auch die Zuckerschnuten bedacht worden: unter den Küchenreformern finden sich zum Beispiel Rezepte für eine Bratapfelbouillon oder eine Schokoladencremesuppe.

Hinter "Mehr Suppenglück" versteckt sich hinter einem farblich recht schlicht gehaltenen Cover eine bunte Rezept- und Layoutmischung, die einem bereits beim Durchblättern Lust auf Suppe macht. Oder um es mit meinem Mann zu sagen: "Dieses Buch nimmst du mir nicht mehr weg, wenn neue Kochbücher ankommen, daraus will ich jedes Rezept nachkochen." Ein größeres Kompliment kann man einem Kochbuch kaum machen, oder? Wir hoffen sehr auf "Noch mehr Suppenglück" oder "Das ultimative Suppenglück", denn die beiden bisher erschienenen Titel von Sonja Riker machen definitiv Lust auf noch mehr Suppe!

 

Samstag, 29. September 2012

[REZENSION] Herbst & Winter Gemüse: Wohlfühl-Rezepte für kalte Tage

Titel: Herbst & Winter Gemüse: Wohlfühl-Rezepte für kalte Tage
Autor: Anne Rogge
Fotograf: Anne Rogge
Übersetzer: -/-
Verlag: Kosmos
Reihe: -/-
Ausführung: Softcover, 144 Seiten



Autor:
Anne Rogge verbindet zwei ihrer Leidenschaften: das kreative Kochen mit heimischen Produkten und die Liebe zur Fotografie.


HERBST & WINTER GEMÜSE: WOHLFÜHL-REZEPTE FÜR KALTE TAGE

Die erste Auflage von "Herbst und Winter Gemüse" ist bereits 2008 erschienen. Für die neue Auflage wurden laut Angaben im Buch die Bildsprache weiterentwickelt, neue Fotos aufgenommen und die Rezepte um neue Ideen ergänzt.

"Herbst und Winter Gemüse" beinhaltet eine bunte Mischung bekannter, neue, alltäglicher und außergewöhnlicher Rezepte von sehr bekannten als auch eher unbekannten Gemüsesorten.
Neben Kartoffeln und DEM Herbstgemüse - Kürbis - schlechthin, findet sich hier auch eine Vielzahl Rezepte für die Verarbeitung von Topinambur, Pastinaken oder Goldrübchen. Natürlich sind nicht für jede Gemüsesorte dutzende Rezepte enthalten bei der Bandbreite an Gemüse, die hier vorgestellt wird. Ein Rosenkohlfan dürfte wahrscheinlich etwas betröppelt aus der Wäsche schauen, weil er hier nur ein Rezept für Rosenkohlsalat findet. Aber wer gerne neue Gemüsesorten für sich entdecken will und nach Abwechslung in der herbst- und winterlichen Gemüseküche sucht, ist mit diesem Buch bestens beraten!
Die Grundrezepte sind vegetarisch, oft sogar vegan, Fleischvarianten werden ab und an unter Tipps vorgestellt.
Wie aus den anderen Kochbüchern von Kosmos wohlbekannt, fehlen auch hier die hilfreichen Ergänzungen unter dem Namen "Das ist wirklich wichtig" bei den Rezepten nicht.
Die meistens Rezepte werden mit Bild vorgestellt. Jedes Rezept enthält eine Zutatenliste, eine Auflistung besonderer Werkzeuge (Mörser, Kartoffelpresse u.ä.), den Zeitbedarf und eine genaue Schritt-für-Schritt-Zubereitungsfolge. Viele Rezepte werden ergänzt durch Rubriken wie "Das schmeckt dazu", "Die Variante" oder "So schmeckt's auch".

Der Inhalt ist aufgebaut nach den Gemüsesorten, die in den Rezepten die Hauptrolle spielen:
Rote Bete
Kürbis
Kartoffeln
Kohl
Rüben
Topinambur
Wintersalate
Pastinake
Sellerie

Neben den "Hauptgerichten" befinden sich in dem Buch auch noch eine Specials wie eine kleine Warenkunde für Kürbis oder Kartoffeln, Ideen für Toppings und Einlagen für Suppen und Anleitungen für selbst aromatisierte Essige und Öle.

Ein Rezeptregister existiert in doppelter Ausführung. Zum einen werden die Rezepte nach Gemüsesorten aufgeführt, ein Themenregister bietet eine Übersicht gegliedert in: Salate und Vorspeisen, Suppen und Eintöpfe, Snacks und kleine Gerichte, Pasta, Pizza & Co., aus dem Ofen, zum Verfeinern und Ergänzen.

Für mich ist "Herbst und Winter Gemüse" eine wahre Fundgrube an neuen Ideen, wie ich die kalte Jahreszeit abwechslungs- und vitaminreich kulinarisch gestalten kann und außerdem ein Anstoß auch weniger bekannte Gemüsesorten auf den Tisch zu bringen, auch wenn man dafür unter Umständen weiter fahren muss als bis zum nächsten Supermarkt, denn der beschränkt sich in der Regel auf die "alten Bekannten".


Dienstag, 25. September 2012

[REZENSION] Großmutters süße Seelentröster: 61 Leckereien aus Kindertagen

Titel: Großmutters süße Seelentröster: 61 Leckereien aus Kindertagen
Autor: Irene Rüter
Illustrator: Stephanie Wunderlich
Übersetzer: -/-
Verlag: Gerstenberg
Reihe: -/-
Ausführung: Softcover, 144 Seiten



Autor:
Irene Rüter, geb. 1955 in Köln, war fast zehn Jahre als Redakteurin bei 'bella' und 'kochen & genießen' tätig. Seit 1992 arbeitet sie als freie Journalistin und Lektorin am Stadtrand von Hamburg. Da sie schon immer gern gekocht hat, widmet sie sich schwerpunktmäßig dem Thema Food sowie der Kulturgeschichte des Essens.

Illustrator:
Stephanie Wunderlich, geb.1966 in München, studierte an der FH Augsburg und in Urbino Kommunikationsdesign. Nach einigen Jahren in der Werbebranche arbeitet sie heute als freie Illustratorin für internationale Zeitschriften- und Buchverlage. Sie ist Mitherausgeberin des Künstlermagazins 'Spring' und lehrt an der HfK Bremen Illustration. Sie lebt in Hamburg.


GROSSMUTTERS SÜSSE SEELENTRÖSTER: 61 LECKEREIEN AUS KINDERTAGEN

Normalerweise sollten Koch- und Backbücher immer Liebe auf den zweiten Blick sein, da sie ihre Qualitäten schließlich erst beim Ausprobieren der enthaltenen Rezepte unter Beweis stellen, aber ich gestehe: bei "Großmutters süße Seelentröster" war es Liebe auf den ersten Blick. Nur ein kurzes Zwinkern Richtung Cover, nicht länger als ein Wimpernschlag, und ich war verloren! Assoziiert ihr auch Farben mit bestimmten Dingen? Seltsamerweise hat die Farbe Blau für mich seit der Kindheit die Bedeutung von Backen, Küche und Gemütlichkeit. Unser altes, zerfleddertes Backbuch "Backen macht Freude" war blau, die Rezeptkladde meiner Mutter hatte diese Farbe und mittlerweile wohne ich sogar in einem blauen Haus mit einer blauen Küche, dazu trägt die Großmutter auf dem Cover des Buches ein Kleid aus Collagentechnik mit der Schrift, mit der meine Mama und Oma noch geschrieben haben und es ist eine Katze in der Nähe vom Herd - das Buch kann doch nur für mich geschrieben worden sein (und für alle anderen mittlerweile erwachsenen Kinder, die gerne in Kindheitserinnerungen inklusive der Leckereien vergangener Tage schwelgen).

Das Innere des Buches schmücken genau wie das Cover ebenfalls die zauberhaften Illustrationen von Stephanie Wunderlich. Manch einer mag gerade bei den Backwaren Bilder oder Fotos der fertigen Leckereien vermissen, aber die Illustrationen sind so schön, altmodisch, fantasievoll und farbenfroh gestaltet und die Zubereitungsfolge jedes Rezeptes bis ins Genaueste erklärt, dass ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, das es auch nur eine Person gibt, die dieses Buch durchblättert und dann behauptet, sie hätte statt der Illustrationen lieber Fotos. Außerdem verdienen Rezepte mit so malerischen Namen wie "Apfel im Schlafrock", "Vanillekaltschale mit Schneeklößchen", "Quetschmadam" und "Errötende Jungfrau" einen ganz besonderen Rahmen.

Bevor der Rezeptteil beginnt, findet man im Buch ein doppelseitiges Vorwort der Autorin "Seelentröster aus Kindertagen", in dem sie schildert, woher unsere Vorliebe für Süßes stammt und wo die im Buch enthaltenen Rezepte ihren Ursprung haben. Da die Rezepte mitunter eine bewegte, erzählenswerte Vergangenheit haben, erzählt Irene Rüter in ihrem Buch auch einige Geschichten hinter den Rezepten. So erfährt man, warum die Ritter arm sind und woher der Ofenschlupfer seinen Namen hat und viele Anekdoten und Legenden mehr.

Die 61 Leckereien sind in folgende Rubriken unterteilt:
Süßes aus dem Backofen
Köstliches aus dem Topf
Leckereien aus der Pfanne
Bonbons und Konfekt
Beliebte Desserts
Traditionelles Gebäck

Den Abschluss bilden zwei Register, zum einen sind die Rezepte nach Gruppen aufgeführt, zum anderen alphabetisch.

Jedes Rezept beinhaltet eine Angabe darüber, wie viel man von der fertigen Leckerei erhält (Gramm, Stückzahl oder Portionen), eine Zutatenliste und eine genaue Beschreibung der einzelnen Zubereitungsschritte. Einige Rezepte sind ergänzt um Tipps, wie eine Speise variiert werden kann oder was besonders gut dazu schmeckt und zu einigen gibt es die bereits erwähnten Anekdoten oder Legenden. Angaben zum Nährwertgehalt sind nicht enthalten, aber meiner Meinung nach haben die in einem Seelentröster-Buch auch rein gar nichts verloren, oder hat schon mal einem die Kalorienangabe unter einem Rezept die Laune gehoben? Ne, na also.

Rezeptauswahl rundum glücklichmachend, Anleitungen absolut gelingsicher, Anekdoten lustig und lehrreich, Illustrationen traumhaft und charmant - wann gibt's Nachschlag von Irene Rüter und Stephanie Wunderlich?