Montag, 19. November 2012

[REZENSION] Die wunderbare Welt von Fräulein Klein: Backzauber und Dekolust

Titel: Die wunderbare Welt von Fräulein Klein: Backzauber und Dekolust
Autor: Yvonne Bauer
Fotograf: Yvonne Bauer, Reinhard Harant
Übersetzer: -/-
Verlag: Callwey
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 159 Seiten



Autor:
Yvonne Bauer begeistert jeden Tag zahlreiche Leserinnen mit ihrem Blog fraeulein-klein.blogspot.com. Sie ist verheiratet, Mutter von zwei Töchtern und hat eine große Leidenschaft für die schönen Seiten des Lebens. Sie liebt es zu backen, zu kochen, zu dekorieren und teilt ihre eigenen Ideen gern mit anderen.


DIE WUNDERBARE WELT VON FRÄULEIN KLEIN: BACKZAUBER UND DEKOLUST

"Die wunderbare Welt von Fräulein Klein" ist das erste Buch der Bloggerin Yvonne Klein, die seit einigen Jahren im Internet auf ihren Blog unter anderem "Backzauber und Dekolust" präsentiert, zwei Themen, die ausschlaggebend für die Geburtstunde ihres Blogs und die Namensgeber für ihr Buch waren.

In einer kurzen Einleitung erzählt Yvonne Bauer davon, wie sie dazu kam ihren Blog ins Leben zu rufen und vom Weg vom Blog zum Buch.
Anschließend präsentiert sie ihre Rezepte und Dekotipps unterteilt nach Jahreszeiten, abschließend findet man in der Rubrik "Lieblingsadressen" und "Lieblingscafés und -läden vor Ort", ihre favorisierten Anbieter im Internet von Dekoartikeln, Geschirr, Bastel- und Backbedarf, sowie einige Café- und Ladenempfehlungen in München und Berlin.

Das Buch ist so entzückend gestaltet, dass es mir eigentlich schon genügt stundenlang darin zu blättern. Es macht viel Spaß darin herumzustöbern, die wunderbaren Fotos zu entdecken, die liebevollen Dekotipps zu bewundern und die vielfältigen Rezepte nachzuschlagen.
Das Design ist sehr verspielt. Die Seiten sind mit vielen verschiedenen zarten Farben und Mustern hinterlegt. Überschriften und Unterteilungen wie "Material" oder "Tipp" sehen aus wie mit Masking Tape in das Buch geklebt oder wie kleine Toppers zum Verschönern von Gebäck und Kuchen. Ein silberfarbenes Lesebändchen rundet die gelungene Gesamtgestaltung ab.
Passend zu den Jahreszeiten gibt es im Frühling Osterdeko und Rezepte mit Rhabarber und Erdbeeren zu entdecken. Im Sommer kredenzt Fräulein Klein ihrem Besuch frische Beeren, gestaltet ein Gartenpicknick, gibt Ideen für die Gestaltung eines Kindergeburtstags und natürlich darf auch ein selbstgemachtes Eis nicht fehlen. Der Herbst wird dominiert von Herbstfrüchten wie Äpfeln, Birnen und Pflaumen, während der Winter mit Gebäck und wunderschönen Advents- und Weihnachtsdekorationstipps aufwartet.
Was mir besonders gut gefällt, ist, dass die Backwaren zwar schön anzugucken sind, aber nicht so perfekt aussehen wie die Ware im Schaufenster einer Konditorei. Die Creme ist nicht immer exakt glattgestrichen und der Guss bedeckt nicht den kompletten Guglhupf. Es gibt beispielsweise Rezepte für Cakepops und Cupcakes im Buch, aber die Anleitungen sind immer sehr detailliert ausgeführt und teilweise zusätzlich bebildert und es werden keine Modelle vorgestellt, für die man eine spezielle Ausbildung absolviert haben muss, es sind Rezepte einer (sehr sehr sehr guten und begeisterten) Hobbybäckerin für Hobbybäcker. Zudem bietet sich die gewählte Größe der Backwerke nahezu an, wieder öfter selbst zu backen: neben Kleingebäck enthält das Buch zwar viele Kuchen und Torten, aber diese werden meist nur in einer 20er Springform gebacken. Gerade, wenn man nur für die Familie bäckt und keinen Besuch erwartet, finde ich diese Größe absolut ausreichend. So macht man sich auch ohne Anlass öfter mal selbst die Freude süße Leckereien zuzubereiten.
Die Dekorationen sind oftmals schlicht, aber gerade deshalb besonders wirklungsvoll und laden dazu ein nachgebastelt zu werden, da man dafür weder großen Material- noch Zeitaufwand benötigt. Viele Materialien wiederholen sich, etliches findet man gratis in der Natur. Auch Zutaten finden sich des öfteren als Dekomaterial auf dem Tisch des Fräulein Klein.

"Die wunderbare Welt von Fräulein Klein" ist genau das: wunderbar - und zum Verlieben schön!

Donnerstag, 8. November 2012

[PRODUKTTEST] Mattel X3551 Barbie 3-stöckige Traumvilla via Amazon Vine

Mattel X3551 Barbie 3-stöckige Traumvilla


Der Preis für diese Traumvilla ist stolz, allerdings ist die Villa sehr groß und enthält neben einigen Möbeln auch etliche Kleinteile für die Barbies (Essen für die Küche, Accessoires fürs Bad...). Da ich die Einzelpreise für Barbie-Zubehör kenne, ist die Summe deshalb im Großen und Ganzen gerechtfertigt. Allerdings sind mir doch einige Sachen ins Auge gestochen, die dringend einer Optimierung bedürfen:
- Teppiche für Schlafzimmer, Wohnzimmer und Bad sind nur aus Pappe, ein Teppich war bereits zerknickt, bei der Entnahme aus dem Karton
- die mitgelieferten Aufkleber für die Außenfassade sind empfindlich, hier muss man genau aufkleben, denn ein nochmaliges Ablösen ist nicht möglich, der Aufkleber klebt direkt bombenfest und reißt ein
- es gibt zwei Aufhängungen für Kronleuchter, die nicht leuchten, aber nur einer ist im Zubehör enthalten, bei dem Preis sollte doch ein zweiter drin sein, damit man Schlafzimmer und Wohnzimmer damit ausstatten kann
- die Schnur für den Fahrstuhl ist nicht beißfest ;) unsere Katzen haben nicht mal eine Woche gebraucht, um den Fahrstuhl lahmzulegen, jetzt müssen wir zusehen, welche Schnur wir am besten als Ersatz nachkaufen

Diesen Mängeln stehen aber große Pluspunkte gegenüber:
+ einfache und überschaubare Zusammenbauanleitung
+ detailliert ausgearbeitete Einrichtung und Accessoires
+ sehr hoher Spielspaß bedingt durch zahlreiches Zubehör und Funktionen (Licht, Geräusche -> dafür müssen allerdings noch Batterien - 3 Alkali-Batterien AA (LR6) - gekauft werden, es ist mir ein Rätsel, warum diese bei dem hohen Anschaffungspreis nicht im Umfang enthalten sind)

Insgesamt sind wir mit dem Produkt also wirklich zufrieden, meine Tochter stört sich auch nicht in den Pappteppichen oder dem bereits reparaturbedürftigen Fahrstuhl. Als Erwachsener sieht man jedoch, dass für großes Geld einiges besser umzusetzen wäre, damit ein langer und andauernder Spielspaß garantiert bleibt! Ich werde auf jeden Fall die Pappteppiche fürs erste einlaminieren und in naher Zukunft welche nähen. So eine wirklich billige Zugabe beim ansonsten guten Zubehör hätte wirklich nicht sein müssen!

Mittwoch, 7. November 2012

[REZENSION] Komm zum Kaffeeklatsch: Einladen, dekorieren, genießen

Titel: Komm zum Kaffeeklatsch: Einladen, dekorieren, genießen
Autor: Dagmar Reichel
Fotograf: Mirjam Fruscella
Übersetzer: -/-
Verlag: Kosmos
Reihe: -/-
Ausführung: Softcover, 144 Seiten



Autor:
Dagmar Reichel ist Diplom-Oecotrophologin. Als selbstständige Autorin und Redakteurin ist es für sie immer wieder eine Herausforderung, aus frischen Zutaten in kurzer Zeit raffinierte und gesunde Gerichte zu zaubern - mit Spaß und viel Genuss.


KOMM ZUM KAFFEEKLATSCH: EINLADEN, DEKORIEREN, GENIESSEN

"Komm zum Kaffeeklatsch" ist eine willkommene Abwechslung zum Tea Time Trend der letzten Monate. Leider verspricht der Untertitel "Einladen, dekorieren und genießen" mehr als das Buch halten kann.

Doch zunächst zum Inhalt. Das Buch beinhaltet Rezepte unterteilt in die Kapitel:
- Hast du morgen Zeit?
- Klatsch zum Buffet
- Wir wollen feiern
- Lass die Sonne rein
- Wir machen es uns gemütlich
- Komm zur Backparty

Jedes Kapitel wird eröffnet mit mehreren Seiten ansprechender Fotos, die das vorgestellte Thema aufgreifen, im Anschluss folgt eine Seite mit Dekorationstipps. Hier kommt für mich der gravierendste Mangel dieses Buches zum tragen: zwar bekommt der Leser des Buches hübsch arrangierte Tische und Buffetts zu sehen, aber die Dekorationstipp selbst werden zu knapp präsentiert und für vorgestellte Schablonen oder Strick- und Häkelaccessoires gibt es weder Vorlagen noch Anleitungen. Ein weiteres wünschenswertes Extra wäre die Angabe von Bezugsquellen für Geschirr und Dekorationsartikel im Internet gewesen. Bei Lifestylebüchern sind solche Angaben im Anhang mittlerweile gang und gäbe und auch viele Back- und Kochbücher werden heutzutage häufig dadurch ergänzt.
Die Rezeptauswahl selbst ist vielfältig und umfangreich. Es werden sowohl die Bereiche Essen und Trinken abgedeckt, als auch große und kleine Backwaren sowie Desserts.
Das Buch heißt zwar "Kaffeeklatsch", aber es enthält auch Rezepte für Liköre, alkoholfreien Fruchtcocktail, Tees, Limonaden, Sirups und Eisschokolade.
Bei der Rezeptauswahl für die Speisen gibt es nichts zu bemängeln, was die Präsentation betrifft, hätte ich mir doch gerade bei den Backwaren gewünscht, dass alle Rezeptvorstellungen bebildert wären mit dem fertigen Produkt, gerade was das Planen einer Festtafel für besondere Anlässe angeht, hat man ja gerne das fertige Produkt vor Augen, bevor es an die Umsetzung der Rezepte geht.
Dem Rezeptteil schließen sich zwei Register an: von A-Z und sortiert nach Themen (Torten und Tartes, Kuchen, Kleingebäck, Feines zum Löffeln, Pralinen und Konfekt, Getränke, Cremes und Dips, Aroma-Mischungen, Dekoideen). Mit Varianten und Tipps zur Abwandlung enthält das Buch über 100 Rezepte. Den Rezeptteil empfehle ich gerne weiter, wer jedoch nach einem Buch mit tatsächlichen Dekorationsideen (inkl. Vorlagen und/oder Bezugsquellen) sucht, ist hier eher schlecht beraten. Die Anregungen, die man aus "Komm zum Kaffeeklatsch" mitnehmen kann, bekommt man mit fast jedem Backbuch geliefert, dass mit schön arrangierten Fotos der fertigen Produkte aufwartet.

Dienstag, 6. November 2012

[REZENSION] Käts Studentenküche: Kochen und backen für alle Kochsemester

Titel: Käts Studentenküche
Autor: Katerina Dimitriadis
Fotograf: Pilar Schacher
Layout: Andrea Schindler
Übersetzer: -/-
Verlag: Dorling Kindersley
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 192 Seiten



Autor:
Katerina Dimitriadis ist Studentin der Buchwissenschaft, betreibt aber auch zusammen mit Mutter und Schwester das Restaurant Konstantina in Nürnberg und ist Autorin einer Kochkolumne in den Nürnberger Nachrichten.
Die Fotos stammen von Pilar Schacher, Designstudentin und angehende Modefotografin, das Layout von der Grafikerin Andrea Schindler.


KÄTS STUDENTENKÜCHE: KOCHEN UND BACKEN FÜR ALLE KOCHSEMESTER

"Käts Studentenküche" ist das erste Kochbuch der jungen Studentin und Köchin Katerina Dimitriadis. Sie arbeitet bereits seit mehreren Jahren parallel zu ihrem Studium im Familienrestaurant "Konstantina" und ist Autorin der Kochkolumne "Käts Studentenfutter" in den Nürnberger Nachrichten.

Die Studentenküche hat es sich zum Motto gemacht Rezepte für das knappe Studenten-Budget zu liefern, die einfach nachzukochen sind und so viel Spaß machen, dass die Nummer für den Pizza-Service über kurz oder lang im Papierkorb landet.

Doch das Buch ist bei weitem nicht nur für Koch-Erstsemester ein lohnenswerter Kauf: Kät und ihre beiden Mitstreiterinnen Pilar Schacher und Andrea Schindler, die Fotos und Layout beigesteuert haben, legen mit "Käts Studentenküche" nicht nur ein kulinarisches Highlight, sondern auch einen wahren Augenschmaus vor, der das Herz jeden Kochbuchliebhabers im Sturm erobert.

Fotos und Design sind verspielt und abwechslungsreich. Es macht einfach unheimlich viel Spaß in diesem Buch zu stöbern. Post-Its zum Markieren von besonders schönen Seiten oder nachkochenswerten Rezepten kann man sich sparen, da hier sonst auf jeder Seite einer der kleinen Marker landen würde. Ich kann bezüglich Fotos und Layout kaum ein Highlight herauspicken, so viele Sachen gibt es hier zu entdecken: die Zubereitung eines Tortilla in Form einer Foto-Story, Step-to-Step-Zubereitung eines Schnitzels in einer Foto-Collagentechnik, die nostalgischen Familienfotos oder die witzigen Zeichnungen auf der Rezeptseite für die "Armen Ritter".

Die Rezepte sind in folgende Rubriken unterteilt:
- Langschläger Frühstück
- Kleiner Hunger
- Brain Food
- Großer Hunger
- Party Food
- Süße Sachen
Die vorgestellten Rezepte sind international, und decken eine große Bandbreite von Frühstück über Hauptgerichte bis hin zu Desserts, für Fleischfans und Vegetarier, von Mamas Klassikern zu neuen Innovationen und Variationen ab.

Unter jedem Rezept stehen drei Icons, die auf einen schnellen Blick Auskunft darüber geben, wie hoch der Schwierigkeitsgrad für die Zubereitung ist, welche Kosten pro Person entstehen und wie viel Zeit man für die Zubereitung des Gerichts benötigt. Benötigte Küchenutensilien wie Backblech, Stabmixer oder Handrührgerät sind als kleine Zeichnungen abgebildet. Außerdem kann man sich die Einkaufsliste für jedes Gericht per QR-Code auf das Smartphone holen. Nicht-Smartphone-Besitzer müssen jedoch nicht in die Röhre gucken, dann natürlich ist die Zutatenliste auch ganz "altmodisch" im Buch abgedruckt. Die Zubereitung ist für jedes Rezept sehr detailliert erklärt, teilweise ergänzt durch Fotos für einen oder mehrere Zubereitungsschritte (z.B. die Tortilla-Foto-Story oder eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Schnecken).

Die Foto-Collagentechnik, bei der die verschiedenen Zubereitungsstatien eines Schnitzels dargestellt sind, findet auch verwendet bei der Kürbissuppe in drei verschiedenen Variationen.

Häufig werden die Rezepte zudem durch verschiedene Tipps ergänzt, beispielsweise einen Serviertipp, oder einen Hinweis, wie man das Gericht "Gesund und lecker" abwandeln kann, Gourmettipps, mit weiteren Variationen des Gerichts, oder den Spartipp, falls Ebbe in der Studentenkasse herrscht.

Aber nicht genug, dass das Layout zum Verlieben ist, die Rezepte einem sämtlich den Mund wässrig machen, besitzt das Buch noch sinnvolle Anhänge, die gerade für Koch-Erstsemester sehr hilfreich sind:
- Clever einkaufen
- Küchenaustattung
- Die richtigen Vorräte
- Der Kühlschrank
- Tipps & Tricks
- Rezeptregister nach Alphabet
- Saisonkalender für Gemüse, Obst und Blattsalate
Aber auch begleitend zu den Rezepten und zwischen den einzelnen Rubriken sind weitere Grundlagen und Tipps eingestreut wie "Gewusst wie"-Zusätze oder eine bebilderte "Kräuter und Gewürze"-Warenkunde.

Die bisher ausprobierten Rezepte haben durchweg überzeugt, sowohl in der Nachvollziehbarkeit der Rezeptdarstellung, als auch im Geschmack. Gutes und leckeres Essen muss tatsächlich weder kompliziert noch teuer in der Zubereitung sein. Mit "Käts Studentenküche" habe ich ein neues Lieblingskochbuch entdeckt, bei dem abschließend nur die Frage bleibt: wann gibt es Nachschub für die Zweitsemester? Hach... lange Rede, kurzer Sinn: "Käts Studentenküche" ist so toll, selbst wenn euer Regal vor Kochbüchern zu platzen droht, DAS müsst ihr unbedingt noch haben: Los... kaufen, durchschmökern, mit Post-Its zukleistern, liebhaben, nachkochen, zackzack!

Freitag, 2. November 2012

[REZENSION] Buchstabensuppe & Pausenbrot - Lieblingsrezepte kochen mit Kindern

Titel: Buchstabensuppe & Pausenbrot - Lieblingsrezepte kochen mit Kindern
Autor: Ira König
Fotograf: Conny Marx
Übersetzer: -/-
Verlag: Thorbecke
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 88 Seiten



Autor:
Ira König ist studierte Umwelt- und Gesundheitspädagogin und leidenschaftliche Köchin. Sie hat lange für namhafte Food-Zeitschriften als Redakteurin gearbeitet und ist heute als freie Food-Journalistin und Autorin erfolgreich. Es sind bereits zahlreiche Kochbücher von ihr erschienen.


BUCHSTABENSUPPE & PAUSENBROT - LIEBLINGSREZEPTE KOCHEN MIT KINDERN

In "Buchstabensuppe & Pausenbrot" hat Ira König 42 Lieblingsrezepte für Kinder gesammelt. Im Gegensatz zu anderen Kochbüchern, bei denen die Zutaten für ein Gericht üblicherweise für 4 erwachsene Personen ausgelegt sind, sind die Rezepte hier für 2-3 Personen berechnet (für 1-2 Kinder und 1 Erwachsenen oder 2 Erwachsene und 1 Kind). Doch nicht nur die Zutatenmenge ist auf das Essen gemeinsam mit Kindern ausgerichtet, das ganze Layout spricht die kleinen Leckermäuler an. Nicht umsonst bin ich als erstes durch das süße Cover und den Titel auf dieses Buch aufmerksam geworden. Die Gestaltung ist farbenfroh und der Rezepttitel, die Zutaten und die Helfertipps in Schreibschrift ausgeführt, die größer dargestellt ist als die in Schreibmaschinenschrift gedruckte Zubereitungsfolge, so dass die Helferlein schon einige Sachen mitlesen können. Auf den Rezeptfotos sind zudem nicht nur die fertig zubereiteten Speisen zu sehen, sondern oftmals auch ein oder mehrere Kinder beim Zubereiten oder beim Probieren und Essen. Damit die Kinder bereits bei der Vor- und Zubereitung der Speisen zum Zug kommen, wird jedes Rezept durch eine farbig unterlegte Sprechblase ergänzt, in der unter "Für kleine Helfer" die Zubereitungsschritte aufgeführt sind, bei denen sie ab einem Alter von ca. 6 Jahren ihren Eltern tatkräftig unter die Arme greifen können. Selbstgekocht schmeckt den Kinder das Essen gleich nochmal so gut, dass kennen die meisten von uns sicher selbst noch aus der eigenen Kindheit.

Neben Rezepttitel, Zutatenliste, Zubereitungsfolge, Zubereitungszeit und dem Kleinen-Helfer-Tipp, werden die Rezepte häufig durch Varianten ergänzt oder Möglichkeiten zur Aufbewahrung und Resteverwertung.

Obwohl bereits vor dem Rezeptteil die Rezepte nach Abfolge im Buch aufgeführt sind, ergänzen abschließend gleich zwei Register die Sammlung sinnvoll. Zum einen wäre da das Register nach Alphabet, zum anderen eine Unterteilung der Rezepte in:
- Hauptgerichte mit Fleisch
- Hauptgerichte ohne Fleisch
- Süße Gerichte und Beilagen
- Soßen
- Pausenbrote und Zwischenmahlzeiten
- Gebäck
- Getränke
- Zum Naschen

Sehr gut gefällt mir, dass alle Hauptgerichte, Pausenbrote und Zwischenmahlzeiten Obst oder Gemüse enthalten und die Autorin auf eine ausgewogene Ernährung achtet, allerdings war ich etwas enttäuscht, dass mit 8 Gebäcken, 2 Sorten Waffeln und 2 weiteren Sachen zum Naschen der Anteil der süßen Speisen in Summe zu hoch ausfällt. Ich hätte mir lieber mehr Hauptgerichte und/oder Zwischenmahlzeiten gewünscht, eben Sachen für "jeden Tag".