Donnerstag, 27. Juni 2013

[PRODUKTTEST] Dymo LabelManager Wireless PNP via Amazon Vine

Dymo LabelManager Wireless PNP


Ich habe bereits jahrelang einen Handlabeldrucker von Dymo in Gebrauch und war damit immer sehr zufrieden, bis auf ein paar kleine Punkte, die auch bei dem Wireless PnP noch verbesserungsfähig wären:
Insgesamt ist der LabelManager Wireless PnP eine klare Verbesserung und Vereinfachung des Labeldruckens im Vergleich zum Drucken mit einem Handlabelgerät. Man muss weder die Beschriftung umständlich per Gerätetastatur eingeben noch Batterien nachkaufen, damit der Labeldrucker weiter einsatzbereit bleibt. Der Akku, der im Lieferumfang enthalten ist, wird entweder während dem Einsatz des Geräts über den USB-Anschluss aufgeladen, oder man schließt das Gerät mit dem ebenfalls beiligenden USB-Kabel an den mitgelieferten Netzstecker an.
Hier der Lieferumfang in der Übersicht:
* Labeldrucker
* Akku
* USB-Kabel
* Netzstecker
* gedruckte Bedienungsanleitung "Erste Schritte"
* Schriftband-Kassette Black/White 24mm x 3m
Die gedruckte Bedienungsanleitung ist sehr ausführlich und einfach verständlich bebildert, außerdem ist die Software bereits auf dem Gerät vorinstalliert und wird problemlos von Windows 7 (mein getestetes Betriebssystem) erkannt, so dass es nur wenige Minuten vom Auspacken des Geräts bis zum ersten gedruckten Label braucht.
Die Menüführung der Software ist übersichtlich und leicht verständlich. Die Schrift kann formatiert wählen, zudem muss angegeben werden, welches Format die eingelegte Schriftband-Kassette besitzt, sonst startet der Druck nicht.
Schriftband-Kassetten für den DYMO-Labeldrucker sind in verschiedenen Breiten und verschiedenen Farben erhältlich (nützliche Tipps und eine Übersicht über die Produktpalette findet man auf dymo.de). Erfreulicherweise hat sich das Format der Schriftband-Kassette im Vergleich zum Handlabeldrucker von DYMO nicht geändert, so dass bereits für das Handlabelgerät erworbene Kassetten auch für den LabelManager Wireless PnP benutzt werden können.
Kleine Wermutstropfen wie bereits vom Vorgängermodell per Handeingabe bekannt:
- die Schriftband-Kassetten sind nicht gerade kostengünstig
- der Verschnitt zu beiden Seiten des Textes ist recht groß
- auch das breiteste Format der Schriftband-Kassetten ist noch zu schmal für einen dreizeiligen Druck (Adresseingabe)

Nicht getestet:
In der gedruckten Gebrauchseinleitung ist neben der Verwendung der integrierten Software unter Windows und Mac noch folgendes erklärt:
* Konfigurieren des Ettikettendruckers für den WLAN-Einsatz, ebenfalls für Windows und Mac (dafür muss ein Programm unter dymo.com heruntergeladen werden)

Fazit:
Mein alter Handlabeldrucker von DYMO hat ausgedient! Zwar besitzt auch das neue Gerät noch ein-zwei nachbesserungsfähige Punkte, aber insgesamt bietet der Wirelesse LabelManager eine viel einfachere und zeitsparendere (schnellere Texteingabe und schnellerer Druck) Handhabung gegenüber seinem Vorgänger. Das Gerät ist kompakt, einfach zu bedienen und kompatibel mit den "alten" Kassetten für den Handlabeldrucker.

Dienstag, 25. Juni 2013

[REZENSION] Früchte - süß, saftig, köstlich

Titel: Früchte - süß, saftig, köstlich
Autor: Rose Marie Donhauser
Fotograf: Alexander Walter
Übersetzer: -/-
Verlag: Kosmos
Reihe: -/-
Ausführung: Softcover, 144 Seiten



Autor:
Rose Marie Donhauser ist Food- und Reisejournalistin, Restauranttesterin und erfolgreiche Kochbuch-Autorin. Die gelernte Köchin, die ihre Erfahrung auch in vielen Kochkursen weitergibt, ist dem Genuss immer auf der Spur. Unterwegs auf Gourmetreisen von Italien bis Bali holt sie sich viele Ideen und Anregungen.


FRÜCHTE - SÜSS, SAFTIG, KÖSTLICH

"Früchte" ist ein Koch- und Backbuch aus der Reihe "Wir lieben Kochen" des Kosmos Verlags. Wie bereits von anderen Büchern der Reihe bekannt ist "Früchte" ein Buch mit flexiblem und robustem Flexcovereinband und die Rezepte werden durch den Zusatz "Das ist wirklich wichtig" ergänzt, wo alles, was zum Gelingen eines Rezeptes wichtig ist, erläutert wird. Bei Bedarf mit Bild, ansonsten in reiner Textform.

Neben den Rezepten findet sich in diesem Buch ein Saisonkalender für regionale Früchte. Auf einer Seite sind in tabellarischer Form die bekanntesten heimischen Sorten aufgeführt und auf einen Blick ist schnell erkennbar, in welchen Monaten diese frisch zu bekommen sind. Dem Saisonkalender schließt sich ein Rezepteregister an, in dem die Rezepte untergliedert nach Alphabet und der Hauptzutat zu finden sind (z.B. Apfel - Apfelgelee mit Rosenblüten, Apfelkuchen mit Walnüssen...).

Die Rezepte sind in folgende Rubriken unterteilt:
* Ab ins Glas (Konfitüren, Gelees, Chutneys, Relish)
* Zum Vernaschen (fruchtige Desserts, Früchtedrinks)
* Zum Genießen (Desserts, Gebäcke und Kuchen)
* Zum Verwöhnen (Gebäcke und Kuchen, Früchte herzhaft kombiniert)

Zwischen den einzelnen Rezepten finden sich immer wieder Doppelseiten zu bestimmten Rezeptvariationen oder Themengebieten, beispielsweise "Früchte-Drinks - spritzige Sommererfrischung", "Tiramisu - immer eine Sünde wert", "Früchtevielfalt von A-Z" oder "Die Exoten unter den heimischen Früchten".
Alle Rezepte sind detailliert erklärt unter genauer Angabe der Zutaten, einer Schritt-für-Schritt-Zubereitungsfolge und dem dafür benötigten Zeitaufwand. Allerdings ist nicht zu jedem Rezept ein Foto des fertigen Gerichts vorhanden.
Bereits ein schnelles Überfliegen des Buches bietet einen guten Einblick in die verwendeten Früchte und aufgeführten Rezepte, da in der rechten oberen Ecke die Hauptzutat (z.B. Johannisbeeren und Süßkirschen, gemischte Beeren) oder die Rubrik (z.B. Salat und Dressings, mit Fleisch) aufgeführt ist. In der linken oberen Ecke ist zudem die übergeordnete Rubrik abgedruckt, unter der die Rezepte im Inhaltsverzeichnis zu finden sind (Ab ins Glas usw.).

"Früchte" ist das ideale Koch- und Backbuch, für alle Köche, die gerne heimische Früchte frisch während ihrer Saison verwenden , und dabei nicht nur an Kuchen oder Konfitüren denken, sondern gerne Dessertklassiker in neuen Varianten kennenlernen möchten oder süß auch gerne mal mit herzhaft kombinieren. Neben einer vielfältigen Rezeptauswahl wird das Buch um allerlei Wissenswertes rund um Früchte ergänzt, so dass sich dieses Buch nicht nur zum Nachkochen und -backen, sondern auch als Inspirations- und Wissensquelle anbietet.

Mittwoch, 19. Juni 2013

[REZENSION] Kochen für die Kleinen

Titel: Kochen für die Kleinen
Autor: Dagmar Reichel
Fotograf: Martina Görlach
Übersetzer: -/-
Verlag: Kosmos
Reihe: -/-
Ausführung: Softcover, 144 Seiten



Autor:
Dagmar Reichel ist Diplom-Oecotrophologin. Als selbstständige Autorin und Redakteurin ist es für sie immer wieder eine Herausforderung, aus frischen Zutaten in kurzer Zeit raffinierte und gesunde Gerichte zu zaubern - mit Spaß und viel Genuss.


KOCHEN FÜR DIE KLEINEN

Dieses Buch ist eher zufällig in meinem Regal und meiner Küche gelandet: meine Tochter ist nicht mehr klein, sondern schon mittelgroß und nach dem Titel und insbesondere Untertitel "Gesund und ideenreich durch's 2. und 3. Lebensjahr" hätte ich dieses Buch im Laden vielleicht nicht mal durchgeblättert. Von daher kann ich von Glück reden, dass ich zwar nicht dieses Buch, aber das Buch mich gefunden hat und es sich als wahre Fundgrube für leckere und einfache Rezepte entpuppt hat, die nicht nur die Kleinen, sondern auch die Mittelgroßen und Großen begeistern.

Der Inhalt zollt dem Untertitel insofern Tribut, als das dem Rezeptteil eine Einführung über gesunde Ernährung vorangestellt ist, in dem zwar Spezielles über Ernährung im Kinderalter zu lesen ist, aber auch viele allgemeine Sachen zur gesunden Ernährungsweise wie "5 Mahlzeiten am Tag" und " Eine bunte Pyramide für die Lebensmittel".

Der anschließende Rezeptteil ist untergliedert in die Rubriken:
* Frühstück
* Mittagessen
* Snacks
* Abendessen

Zwischen den Rezeptrubriken werden weitere Punkte bezüglich Ernährung und Nahrungsmitteln angesprochen, wie beispielsweise "Fertigprodukte", "Schlechte Esser" oder "Allergien bei Kindern".

Wie auch andere Titel aus der "Wir lieben kochen"-Reihe von Kosmos finden sich immer wieder Tipps und Tricks bei den Rezepten "Das ist wirklich wichtig", wo alles, was zum Gelingen eines Rezeptes wichtig ist, erläutert wird. Bei Bedarf mit Bild, ansonsten in reiner Textform.

Nicht nur die Fotos der fertigen Gerichte selbst, sondern insbesondere witzige und kindgerechte Bildkompositionen in Form einer Tellerraupe, Schrift aus Buchstabennudeln oder lustig dekorierte Brote machen "Kochen für die Kleinen" zu einem Augenschmaus.

 

Gerade bei Kindern ist neben dem Geschmack auch die Präsentation des Essens wichtig, und nicht nur diesem Umstand wird die Autorin gerecht, sie geht auch ausgiebig auf Varianten und Alternativen bei den Zutaten der einzelnen Rezepte ein, da Kinder ja manchmal recht wählerisch sind oder bei Rezepten mit frischem Obst benennt sie saisonale Ausweichmöglichkeiten.
Außerdem zeigt dieses Buch, dass das Zubereiten von Mahlzeiten mit frischen Zutaten nicht zwangsläufig zeitaufwendig sein muss. Hier finden sich viele Inspirationen für schnelle und abwechslungsreiche Snacks oder Frühstücksideen, die teilweise sogar auf Vorrat hergestellt werden können (Cranberry-Aufstrich, Vorratsmüsli, Knabberbrote).

 

Der Punkt, der es fast verhindert hätte, dass ich dieses Buch kennengelernt hätte, ist mein einziger Kritikpunkt an dieser leckeren Rezeptsammlung und dem Ernährungsratgeber, der vieles anspricht, was nicht für die Ernährung der Kleinen, sondern für gesunde Ernährung im allgemeinen wichtig ist. Aber gerade dieses "Allroundtalent" macht dieses Buch so gut! Denn wo man als Elternteil viele Kleinkindkochbücher nach wenigen Jahren wieder aus der Küche verbannt, wird "Kochen für die Kleinen" sicher ein Lieblingskochbuch für viele, viele Jahre werden! Nur den Titel sollte der Verlag überdenken, da die Umsetzung und die Rezeptauswahl viel mehr Leute ansprechen als durch den Namen des Buches suggeriert wird.

Samstag, 15. Juni 2013

[PRODUKTTEST] Persil Universal Duo-Caps via TRND

Via TRND haben wir Persil Universal Duo-Caps getestet.

Bei Persil Duo-Caps handelt es sich um ein vordosiertes Flüssig-Waschmittel mit innovativer 2-Kammer-Technologie. In der blauen Kammer befindet sich der Aktiv-Flecklöser, in der grünen Kammer eine Wirkstoffkombination aus hochkonzentrierten Tensiden, Enzymen sowie Aufheller. Die wasserlösliche Folie löst sich beim Waschen auf und gibt die beiden Rezepturen frei. Im Gegensatz zu Flüssigwaschmitteln oder Waschmitteln in Pulverform werden die Duo-Caps nicht in die Waschmittelkammer gegeben, sondern direkt in die Trommel zur Schmutzwäsche.
Die Universal Duo-Caps sind speziell für weiße und farbechte Textilien geeignet, für farbige Textilien sind außerdem Color Duo-Caps erhältlich.

Laut Herstellerangaben sind die Duo-Caps zum Waschen bei Temperaturen von 20-95° geeignet, bei stark verschmutzter Wäsche oder Waschladungen von über 4,5kg sollen zwei Persil Duo-Caps in die Maschine gegeben werden.

Vor- und Nachteile im Überblick:
+ einfache Dosierung
+ sehr angenehmer Geruch
+ weniger Verpackungsmüll als bei Waschmitteln in Flaschen
o durchschnittliche Reinigungskraft bei Flecken
- höherer Preis als vergleichbare Flüssigwaschmittel
- Folie hat sich bei Temperaturen bis 30° nicht immer vollständig aufgelöst

Fazit:
Die kinderleichte Dosierung und der angenehme frische Duft der Wäsche haben mich zwar überzeugt, aber der recht hohe Preis und die nur durchschnittliche Reinigungskraft bei Flecken werden mich in Zukunft doch wieder zu unserem bewährten Flüssigwaschmittel greifen lassen.

Freitag, 14. Juni 2013

[PRODUKTTEST] Nivea In-Dusch Body Milk Feuchtigkeitscreme

Nivea In-Dusch Body Milk Feuchtigkeitscreme


Kurz vorweg: ich habe eine sehr trockene Haut. Besonders im Winter habe ich häufig Probleme mit juckender, gereizter Haut an Armen und Beinen. Leider bin ich ein ausgemachter Morgenmuffel, der bis zur letzten Minute im Bett liegen bleibt. Von daher kommt das Eincremen mit Hautpflegeprodukten bei mir generell sehr kurz, weil es doch eine Weile dauert bis eine Body Lotion auf der Haut vollständig verteilt und eingezogen ist, ohne dass man sich beim Anziehen anschließend klebrig fühlt.
Nivea In-Dusch Body Milk ersetzt kein Duschgel, d.h. statt sich wie üblich unter der Brause mit Duschgel einzureiben, abzubrausen, abzutrocknen, einzucremen, abzuwarten, anzuziehen, läuft die Prozedur nun folgendermaßen ab: einreiben mit Duschgel -> abduschen, eincremen mit In-Dusch Body Milk -> abduschen, abtrocknen, fertig!
Für mich ist es entspannender mich zweimal unter der Brause einzureiben, da ich für meine knappe Zeit morgens recht lange unter der Dusche stehe, und dafür im Anschluss schneller fertig sein muss.
Sicher ist es so, dass eine normale Body Milk der Haut noch reichlicher Feuchtigkeit spendet als es die In-Dusch tut, allerdings liegt eins klar auf der Hand: die In-Dusch spendet mehr Feuchtigkeit wie wenn ich komplett auf eine Lotion verzichte, wie ich es aus Zeitmangel meistens getan habe. Von daher ist Nivea In-Dusch genau das Produkt, das mir die ganzen Jahre gefehlt hat.
Die Konsistenz ist etwas cremiger als ein Duschgel, aber dickflüssiger als eine normale Body Milk. Der Geruch ist sehr angenehm, wie ich es schon von anderen Nivea Produkten kenne und schätze. Da die Body Milk ihren Eigengeruch hat, empfiehlt sich die kombinierte Anwendung mit einem Nivea Duschgel, da diese Gerüche miteinander harmonieren. Die Flasche der In-Dusch Body Milk wirkt sehr breit und wuchtig, hat durch die Form allerdings einen stabilen Stand auf dem Kopf und die Body Milk lässt sich so einfacher entnehmen als bei einer "Fuß-Stand-Flasche" bei dem der Rest auf dem Boden festhängt und erst nach oben geschüttelt werden muss. Die Ausführung der Flasche und vereinfachte Entnahme erbringt so beim morgenlichen Duschen weitere Zeitersparnis.
Ich vertrage die Nivea In-Dusch Body Milk - ebenso wie der Rest meiner Familie - sehr gut und werde das Produkt deshalb in jedem Fall nachkaufen.

Montag, 10. Juni 2013

[REZENSION] Die Küche der Frauen - 100 Rezepte aus fünf Kontinenten

Titel: Die Küche der Frauen - 100 Rezepte aus fünf Kontinenten (OT: Cuisines de femmes. 100 recettes du monde)
Autor: Cécile Maslakian
Illustrator: Silke Klemt
Fotograf: Isabelle Rozenbaum
Übersetzer: Claudia Steinitz
Verlag: Gerstenberg
Reihe: -/-
Ausführung: Softcover, 192 Seiten



Autor:
Cécile Maslakian, geboren 1964, ist Redakteurin und Autorin mehrerer Kochbücher. Sie arbeitet seit Jahren mit Isabelle Rozenbaum zusammen.

Illustrator:
Silke Klemt, geboren 1973, ist Grafikerin und Illustratorin. Sie gestaltet für verschiedene Verlage Bücher, Kalender und Spiele. Sie liebt den Umgang mit Farben in Kombination von harmonisch bis schräg und arbeitet mit ganz unterschiedlichen Techniken, von der Handzeichnung über Collagen bis zur Vektorgrafik.


DIE KÜCHE DER FRAUEN - 100 REZEPTE AUS FÜNF KONTINENTEN

"Die Küche der Frauen" ist bereits im Jahr 2005 im Gerstenberg Verlag erschienen, allerdings waren die ersten beiden Auflagen dieses Kochbuchs mit zahlreichen Fotografien ausgestattet. Die dritte, komplett überarbeitete, Neuauflage dieses Kochbuches reiht sich mit seinen farbenfrohen und frechen Illustrationen von Silke Klemt in die Erfolgsreihe der bebilderten Kochbücher des Verlages ein wie "Der Duft meiner Heimat. Die wunderbaren Rezepte meiner chinesischen Familie" oder "Afiyet olsun!: Die wunderbaren Rezepte meiner türkischen Familie" ein. Im Gegensatz zu diesen beiden Bänden konzentriert sich der Inhalt jedoch nicht auf eine Länderküche, sondern bietet Einblick und Rezepte aus zwanzig Ländern auf fünf verschiedenen Kontinenten.

Im einzelnen sind das:
Europa
* Monique aus Frankreich
* Eva aus Deutschland
* Alba aus Italien
* Marie aus Spanien
* Kajsa aus Schweden
 Asien
* Marie-Laure aus Syrien
* Kariné aus Armenien
* Dileeni aus Sri Lanka
* Libong aus China
* Yuko aus Japan
Amerika
* Chantal aus den USA
* Marie-Andrée von den Antillen
* Margarita aus Komlumbien
* Paola aus Chile
Afrika & Indischer Ozean
* Fatméma aus Marokko
* Leila aus Niger
* Aicha aus dem Senegal
* Sonie aus Mauritius
Ozeanien
* Glenda aus Australien
* Rachel aus Neuseeland

Sehr sympathisch sind die einzelnen Portraits der Frauen, die ihre Länderküche präsentieren. Hier kommt die besondere Heimatverbundenheit und die Erinnerungen an Kindheit und Traditionen zum Tragen, die die Personen mit speziellen Delikatessen aus ihrem Land verbinden.
Man erfährt, wie die Frauen ihre Liebe zum Kochen entdeckt haben, welche Gerichte traditionell in ihrem Land gegessen werden neben dem im Buch vorgestellten Speisen und wie die Mahlzeiten in ihrer Heimat in der Regel ablaufen. So gibt es beispielsweise in Kolumbien traditionell keine Vorspeise und in Australien geht man gerne der Gepflogenheit nach, dank des milden Klimas häufig Barbecues im Garten abzuhalten, zu denen sich Freunde und Nachbarn zwanglos an einer großen Tafel versammeln.


Die vorgestellten Rezepte in diesem Buch sind so facettenreich und vielfältig wie die Frauen und ihre Heimat, aus der sie stammen. Hier finden sich querbeet kulinarische Entdeckungen von Getränken über Salate, Hauptspeisen mit Fleisch oder Fisch und viele Gerichte für Süßmäuler.
Natürlich tauchen in den Rezepten exotische Zutaten auf, die nicht jedem ein Begriff sein dürften. Allerdings werden diese Zutaten bei jedem Rezept mit einem Sternchen in der Zutatenliste ausgewiesen und im beigefügten Glossar erklärt. Sollte man also keine Einkaufsgelegenheit für diese Exoten in der Nähe haben, kann man die betroffenen Gerichte durch einen schnellen Blick auf die Zutatenliste umgehen. "Nice to have" wäre noch eine Erweiterung des Glossars um Ersatzzutaten gewesen und eine Kennzeichnung der vegetarischen Gerichte.


Die Rezepte werden in der Regel auf einer Seite präsentiert unter dem Namen, den sie in ihrer Heimat tragen und der deutschen Bezeichnung (z.B. Dolmas - Gefüllte Weinblätter oder Zaalouk - Auberginencreme).
Die Zutatenliste enthält eine Angabe darüber, für wieviele Personen das jeweilige Gericht gedacht ist, sowie die Kennzeichnung der exotischen Zutaten, die im Glossar erklärt werden. Die Zubereitungsfolge ist knapp und übersichtlich verfasst, aber ausreichend erklärt, um ein Gelingen des Rezeptes zu Gewährleisten.
Da die vorgestellten Gerichte keine kompletten Menüs sind, sondern einzelne Komponenten wie Fleisch im Hauptgericht oder Beilage oder Brot oder Salat, lassen sich die einzelnen Rezepte verschiedener Länder auch gut zu einem bunten Multi-Kulti-Menü kombinieren.


Das Buch enthält sowohl ein Rezeptregister nach Vorspeisen, Beilagen usw. als auch ein Register nach verwendeten Zutaten.

"Die Küche der Frauen" ist ein rundum sympathisches Kochbuch, welches nicht nur die Herzen von Hobbyköchen, sondern auch die von Freunden besonders schön ausgestatteter Bücher höher schlagen lässt. Die Illustrationen von Silke Klemt sind vielfältig, bunt, schräg und liebenswert. Neben dem Nachkochen einzelner Rezepte macht es unheimlich viel Spaß die Portraits der zwanzig Frauen durchzuschmökern und die farbenfrohen Bilder anzusehen.
Zudem bietet dieses Buch eine gute Gelegenheit Einblick in gleich zwanzig verschiedene Länderküchen zu erhalten, bevor man sich zu einzelnen Ländern vielleicht gesonderte Themenkochbücher zulegt.