Sonntag, 17. November 2013

[PRODUKTTEST] Tefal A19891 Ideal Multi-Waffelpfanne 26 cm via Amazon Vine

Tefal A19891 Ideal Multi-Waffelpfanne 26 cm

Als ich die Tefal-Waffelpfanne das erste Mal sah, dachte ich sofort: Back to the roots! Ich habe in der Küche noch ein altes Herzwaffeleisen hängen, wie man es früher auf Holz- und Kohleöfen verwendet hat. Es wurde auf den heißen Ofen gelegt, der Teig vorsichtig eingefüllt, zusammengeklappt und nach einer Weile wendete man es auf dem Ofen und buk die Waffeln von der zweiten Seite fertig. Danach ab ins Spülwasser mit dem Eisen und wieder an den Wandhaken gehängt!
Die letzten Jahre sah es zuhause so aus: elektrisches Waffeleisen mit fest montierten Einsätzen. Keine regelbare Temperatur. Nach dem Backen Reste der Waffeln mühsam mit einem Plastikschaber oder einem Küchentuch entfernt. Einigermaßen gesäubert im Schrank verstaut und die Existenz verdrängt bis unsere Tochter mal wieder auf Waffeln bestand.
Ich habe mich wirklich gefreut endlich eine Alternative zu unserem Waffeleisen zu testen, die einen nicht in den finanziellen Ruin treibt. Damit will ich nicht sagen, dass es nicht erstklassige Waffeleisen zu kaufen gibt, deren Einsätze man entnehmen und leichter reinigen kann als bei unserem Modell, aber die kosten dann auch gerne mal Beträge nahe dem dreistelligen Eurobereich.
Die Pfanne hat zwar immer noch ihren - meiner Meinung nach etwas zu hoch angesetzten - Preis, aber wenn das Prinzip früher funktioniert hat, warum heute nicht mehr?

Die Kurzanleitung, die auf die Pappumverpackung der Waffelpfanne gedruckt ist, ist leider sehr dürftig. Hier fehlen genaue Angaben wie die Waffeln am besten zu backen sind genauso wie ein Grundrezept. Also: learning by testing!
Wir lagen zum Glück mit der ersten Teigmischung goldrichtig: empfehlenswert sind buttrige Waffeln (250g Mehl, 250ml Milch, je 125g Zucker und Butter, 3 Eier, je 1 Päckchen Vanillezucker und Backpulver), da man so die komplette Teigschüssel in der Pfanne abbacken kann ohne nach dem ersten Einfetten nochmals Nachfetten zu müssen.
Auch die richtige Backtemperatur ist trotz des Hot-Spots ein learning by doing, dem man sich nach und nach annähern muss: zu niedrige Temperaturen ergeben latschige Waffeln, zu starke eine knusprige Hülle, aber ein zähes Inneres. Bei unserem Ceranfeld hat sich hochheizen bis zur Idealtemperatur (Hot-Spot in der Mitte der Pfanne färbt sich gleichmäßig dunkelrot) und abbacken bei Stufe 5-6 am besten bewährt. Die Waffeln sind mit dieser Methode besser gelungen als mit unserem Low-Budget-Waffeleisen und selbst die letzte Ladung Teig gelangt noch ohne ein weiteres Nachfetten problemlos und ohne in der Pfanne festzukleben.
Verbesserungsfähig wäre die Höhe der Teiler zwischen den einzelnen Waffelfeldern: der Rand ist relativ niedrig, so dass man schon vorsichtig beim Einfüllen sein muss, damit der Teig nicht die komplette Pfanne ausfüllt. Wenn die Pfanne "geflutet" ist, lassen sich die Waffeln zwar auch ausbacken, aber man muss die Felder dann vorsichtig mit einem Teigschaber voneiander trennen, damit man die Waffeln zwischendurch wenden kann, außerdem wird im schlimmsten Fall der Hot-Spot mitgeflutet und muss ebenfalls unter Zuhilfenahme des Teigschabers wieder freigelegt werden.

Die Reinigung ist dann wieder völlig easy und die Bestnote wert: die Pfanne im Spülwasser einweichen lassen, danach kurz abspülen und am besten von Luft trocknen lassen, so spart man sich die mühselige Trockenwischerei zwischen den Waffelnoppen der einzelnen Felder.

Die Verarbeitung der Waffelpfanne ist sehr gut. Sie liegt eben auf dem Ceranfeld auf, so dass sich die Temperatur gleichmäßig verteilt. Der Griff ist aus hitzebeständigem Kunststoff, der sich beim Einsatz auf dem Herd nicht erwärmt, zudem kann die Pfanne bis 180°C in den Backofen. Auf der Oberseite des Griffes ist ein Rutschhemmer, damit er stabiler und sicherer in der Hand liegt bei einem Gewicht der Pfanne von gut 1kg.

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