Dienstag, 31. Dezember 2013

[PRODUKTTEST] Unold Toaster Snack Master zum Toasten und Grillen via Amazon Vine

Unold Toaster Snack Master zum Toasten und Grillen

Vom Grundprinzip ist die Toast-Grill-Kombination eine gute Idee, die in der Praxis leider komplett durchfällt:

Ausführung:
Der Snack Master baut sehr breit auf, so dass er im Gegensatz zu einem normalen Toaster nicht dazu geeinget ist dauerhaft auf der Arbeitsfläche zu stehen. Verschwindet er im Schrank, wird er jedoch kaum genutzt...
Der Brötchenaufsatz ist nicht im Toaster integriert, sondern ein separates Teil, welches schlecht auf dem Toaster hält bzw. ungenutzt in der Gegend rumliegt und weiteren Platz wegnimmt.
Die Verarbeitung ist sehr schlecht, das Gehäuse wirkt billig und wenig stabil, die Grillplatte ebenso. Die Metallplatten erinnern an Blechspielzeug/Knackfrösche: ich habe bislang noch kein Küchengerät erlebt, das mit einem so minderwertigen und instabilen Gehäuse ausgeführt ist.

Toaster:
Die Toastscheiben werden auf beiden Seiten ungleichmäßig getoastet.
Der Toaster stinkt extrem nach Plastik beim Aufheizen.

Grill:
Den Grill konnten wir gar nicht testen, anscheinend war unser Gerät direkt bei Auslieferung defekt: die Platte heizte sich gar nicht auf. Nach dem sonstigen Gesamteindruck besteht bei uns allerdings eh kein Interesse dieses Gerät weiter auszuprobieren oder zu nutzen.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

[PRODUKTTEST] Dino Freunde Spardose mit Namen

Dino Freunde Spardose mit Namen

Meine Tochter hat diese Spardose von ihren Großeltern bekommen als "Verpackung" mit einem Geldgeschenk.
Ich finde die Spardose total niedlich und eine sehr gute Idee, wenn jemand zwei linke Hände und/oder keine kreativen Einfälle hat, um ein Geldgeschenk etwas persönlicher zu gestalten.
Leider gibt es die Spardose nicht mit allen Namen, dafür aber auch als namensloser Dinosaurier, Tochter, Bruder, Papa, beste Freundin... so dass man eigentlich für jeden zu Beschenkenden fündig wird, auch wenn der gesuchte Vorname nicht erhältlich ist.
Die Verarbeitung und Farbgestaltung sind sehr gut und ansprechend. Der Gummiverschluss am Boden der Spardose ist an einer Seite etwas ausgespart, so dass man ihn gut öffnen und wiederverschließen kann.

Sonntag, 22. Dezember 2013

[PRODUKTTEST] Oral-B blend-a-med Pro-Expert Fluorid-Zahnpasta via Amazon Vine

Oral-B blend-a-med Pro-Expert Fluorid-Zahnpasta

Nach dem Test weiß ich wieder, warum wir in der Regel die Zahnpasta eines anderen Herstellers verwenden:
Oral-B blend-a-med weißt zwar eine gute Reinigungswirkung auf, die Zähne fühlen sich nach dem Putzen glatt an und das "Zahnputzgefühl" hält ebenfalls recht lange an, aber der Geschmack erinnert an Zahnarztpraxis. Ich bevorzuge eine Zahnpasta mit frischerem Geschmack, die mir einfach ein besseres Gefühl nach dem Putzen gibt.
Die Pro-Expert ist erhältlich in den Sorten:
Tiefenreinigung
Sensitiv & sanftes Weiß
Zahnschmelz-Regeneration
Die Sorten schmecken für mich gleich, auch wenn laut Herstellerangabe unterschiedliche Minzen verwendet wurden, enthalten einen hohen Anteil an Fluorid und sollten von Kindern unter 12 Jahren nicht verwendet werden.
Je nach speziellem Einsatzgebiet unterscheiden sich die drei Sorten in der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe, die Grundwirkungsweise ist laut Verpackung aber bei allen gleich (z.B. Vorbeugung von Karies - Plaque - Zahnfleischproblemen - Zahnstein - Zahnschmelzerosion, Schutz gegen Schmerzempfindlichkeit, Entfernung von Oberflächenverfärbungen, Erfrischung des Atems). Also eigentlich können alle Sorten alles, nur die eine kann eben eine Sache besser als die andere. Ob es da unbedingt drei verschiedene Sorten der Pro-Expert gebraucht hätte?
Da ich bisher keinen großen Unterschied in der Anwendung gespürt habe, werde ich wohl die "Sensitiv & sanftes Weiß" nachkaufen, wenn ich wieder Probleme mit Empfindlichkeit im Mundbereich habe, denn in dieser Hinsicht hilft die Pro-Expert tatsächlich sehr gut und da sie in den anderen Bereichen nicht schlechter als unsere sonstige Marke Zahnpasta zu sein scheint, werde ich mich bei Überempfindlichkeit mit dem Zahnarztpraxis-Geschmack arrangieren, solange ich gegen Überempfindlichkeit keine andere Marke mit einem ähnlichen Preis-Leistungsverhältnis finde.

Montag, 16. Dezember 2013

[SEITENTEST] daskochrezept.de #2


Am Wochenende haben wir einige Rezepte von der Webseite dasKochrezept ausprobiert. Da wir momentan im größten Vorweihnachtsstress stecken, gab es Sachen, die man gut vorbereiten konnte oder - statt Vorspeise - einen erfrischenden und leicht sättigenden Himbeer-Keks-Drink, den sich alle zwischen Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen in der Küche holen konnte. Weihnachtsbäckerei stand nämlich bei uns auf dem Programm und zur Stärkung im Vorfeld und vor allem danach wurden leckere Sachen von der Webseite dasKochrezept aufgetischt.

Als Hauptspeise gab es Hähnchen mit Gemüse und Kartoffelpüree, hier wäre eine Variante ohne Riesling in der Brühe wünschenswert, damit man das Gericht auch mit Kindern essen kann. Vielleicht könnte man die Seite dahingehend erweitern, dass man als Mitglied nicht nur komplett neue Rezepte einreichen, sondern auch vorhandene um Variationen ergänzen könnte?

Der Nachtisch Karamellbanane aus der Mikrowelle ging zunächst in die Hose. Nach Angaben aus dem Rezept war unsere Banane beim ersten Mal nur noch Matschepampe. Ich bezweifle, dass das so angedacht ist, aber leider fehlt bei diesem Rezept ein Foto. Wir haben das Rezept daraufhin ein wenig abgewandelt und die Banane statt wie im Rezept angegeben bei 800W eine Minute zu garen nur kurz unter dem Grill der Mikrowelle karamellisiert.


Uns hat es Spaß gemacht mit ein paar Leuten nach Geschmack Rezepte aus der Datenbank auszuwählen. Das geht doch weitaus schneller als ein Regal voller Kochbücher durchzustöbern, zumal man dort mit einem Buch nie annähernd die Auswahlmöglichkeiten und Vielseitigkeit einer Datenbank hat. Selbst mit verschiedenen Koch-ebooks auf einem Reader wäre ich nicht so flexibel wie mit der Rezeptsuche auf dasKochrezept.
Mit dem getesteten Hauptgericht haben wir auf jeden Fall ein Rezept entdeckt, das wir in Zukunft häufiger nachkochen werden.
Mit den neuen Features und dem frischen Design wird dasKochrezept für mich eine der ersten Anlaufstellen im Netz auf der Suche nach neuen Rezepten bleiben.

DasKochrezept ist auch auf Facebook vertreten.

Meine Beurteilung der Webseite von dasKochrezept.

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Sonntag, 15. Dezember 2013

[PRODUKTTEST] 3M PP5066B Scotch Verpackungsklebeband Professional via Amazon Vine

3M PP5066B Scotch Verpackungsklebeband Professional

Das Scotch Klebeband überzeugt mit einer sehr hohen Qualität, allerdings hat diese entsprechend ihren Preis.
Im Gegensatz zu dem Discounter-Klebeband, dass ich meistens benutze, reisst dieses Band nicht unbeabsichtigt beim Abrollen ein und ist dicker als die zum Vergleich herangezogene Billigmarke.
Leider ist die Rolle bereits am Rand etwas klebrig und insgesamt sehr wellig, das trübt haptisch und optisch den Eindruck der qualitativ sonst überragend guten Marke.

Zum Standardverpackungsklebeband aus dem Hause Scotch kommt dieses hier ohne Weichmacher und Lösungmittel und büßt dabei nichts von seiner Klebekraft ein.

Samstag, 14. Dezember 2013

[PRODUKTTEST] Post-it Super Sticky Notes 5er Pack Neonfarben via Amazon Vine

Post-it Super Sticky Notes 5er Pack Neonfarben

Die Original Post-Its kosten ihren Preis gegenüber anderen Marken oder No-Name-Produkten aus dem Angebot der beliebten Klebenotizzettel.
Dieses Angebot beinhaltet einen 5er Pack verschiedene Neonfarben (wobei ich mir hier 5 verschiedene Farben gewünscht hätte, stattdessen war zumindest in meiner Verpackung zweimal Pink vorhanden) in der Größe 76x76mm à 90 Blatt pro Block.
Die Zettel haften wirklich sehr gut und können mehrfach angeklebt, abgelöst und wieder neu angeklebt werden. Sie lassen sich mit verschiedenen Schreibgeräten (Kuli, Buntstift, Bleistift) sehr gut beschreiben.
Die farbsortierten Packungen der Post-Its gefallen mir deshalb besonders gut, weil ich die verschiedenen Farben in Kochbüchern oder Leerbüchern gezielt zum Markieren unterschiedlicher Rubriken verwenden kann.
Für Verwendungszwecke, bei denen die Post-Its länger an Ort und Stelle verbleiben, bezahle ich gerne den Mehrpreis, bei reinen Notiz- oder Schmierzetteln, die nach kurzer Zeit entsorgt werden, greifen ich meist zu günstigeren Marken oder No-Name-Produkten.

Freitag, 13. Dezember 2013

[PRODUKTTEST] 3M H510AKPC Peltor Kid Kapselgehörschützer für Kinder ab 2 Jahren via Amazon Vine

3M H510AKPC Peltor Kid Kapselgehörschützer für Kinder ab 2 Jahren

Peltor Kid sind spezielle Kapselhörschützer für Kinder ab 2 Jahren.
Die Schützer werden in einer komplett transparenten Verpackung geliefert, so dass die knallige Farbe der Ohrschützer optimal zu sehen ist. Optik spielt ja gerade im Kindesalter eine wichtige Rolle, wenn Kinder etwas zu ihrer Sicherheit tragen sollen, muss es auch gefallen (so spart man sich Überzeugungsarbeit und Appellieren an die kindliche Vernunft *g*).
Dem Kapselgehörschützer liegt ein Anleitungsheft in mehreren Sprachen bei. Dort wird klar und knapp erklärt, wie der Ohrschutz zu tragen ist. Durch die Bügelverlängerung in den kunststoffumkapselten Bügelteilen direkt am Ohrschutz, lassen sich die Bügel so weit stellen, dass sie selbst einem Erwachsenen passen. Die Schützer wachsen also mit: solange der Kunststoff keinen Verschleiss aufweist und die Schutzfunktion nachlässt, muss kein Ersatz nachgekauft werden, weil das Kind aus dem Hörschutz "herauswachsen" würde.
Je nach Farbgeschmack, Junge oder Mädchen, sind die Kapselgehörschützer in neongrün oder pink erhältlich. Unserer Tochter gefallen beide Farben sehr gut.
Die Gehörschützer werden bei uns regelmäßig zum Einsatz kommen, sei es auf Faschungsumzügen, Heimwerkerarbeiten mit Papa oder auf Konzerten. Nachdem ich den Schutz Probe getragen habe, empfehle ich allerdings den Bügel etwas zu dehnen, damit der Druck auf die Ohrmuscheln und den Kopf nicht ganz so stark ist, sonst wird das Tragen nach einer Weile trotz Polsterung unangenehm.

Dienstag, 10. Dezember 2013

[PRODUKTTEST] Flashstar 2in1 Kamera Sling-Bag inkl. Rucksackgurte via Amazon Vine

Flashstar 2in1 Kamera Sling-Bag inkl. Rucksackgurte

Die Flashstar 2in1 Kamera Sling-Bag macht nach dem Auspacken einen etwas unüberischtlichen Eindruck: Gurte, Gurte überall! Dadurch, dass sowohl der Sling-Bag als auch die beiden Rucksack-Gurte breit ausgeführt und gut gepolstert sind, wirkt die ganze Tasche zunächst viel wuchtiger, als sie eigentlich ist. Allerdings bleibt ein kleines Manko, auch nachdem ich die Gurte "sortiert" habe: Reissverschlüsse und Gurtverschlüsse hätte ich mir abgesetzt vom schwarz der Tasche in einem knalligen Neonton gewünscht. Dadurch, dass die Verschlüsse gut verarbeitet sind und kaum auftragen ist es immer eine kleine Fummelei, die Reissverschlussenden zu finden.
Die Reissverschlüsse sind von beiden Seiten bedienbar, zudem wird die Tasche zusätzlich noch mit einem Gurtverschluss fixiert. So ist die Tasche zwar einfach und flexibel zu öffnen, gleichseitig aber sehr sicher verschlossen. An das eigentliche Kamerafach kann ein Unbefugter noch schlechter dran: dieses Taschensegment befindet sich ganz oben am Rücken und der Reissverschluss ist dem Rücken zugewandt.
Im Lieferumfang sind neben den Wechselgurten für Sling-Bag oder Rucksack außerdem ein Regenschutz enthalten, wobei das Material auch so schon gut einem Schauer standhält.
Die Tasche bietet zwei Seitentaschen. eine ist oben offen, die andere seitlich durch einen Reissverschluss zu öffnen. Das Zubehörfach ist sehr gut unterteilt. Der Trenner kann problemlos über einen Klettverschluss komplett aus der Tasche entfernt oder durch Entnahme einzelner Elemente modifiziert werden.
In der Klappe der Tasche befinden sich weitere Fächer für den "Kleinkram" wie Akkus und Speicherkarten. Hier ist sehr schön gekennzeichnet worden, welche Tasche für was gedacht ist: kleine Icons weisen die einzelnen Fächer aus, so dass man direkt mit einem Griff Speicherkarte, vollen oder leeren Akku entnehmen kann.

Insgesamt eine sehr funktionale Tasche mit ausreichend Platz für Kamera, Zubehör und Objektive, die sehr flexibel durch die zahlreichen Taschen und entnehmbaren Elemente gestaltet ist. Nur als Rucksack finde ich den Tragekomfort nicht optimal gelöst: dadurch, dass die Gurtverschlüsse fast ganz oben sitzen, sitzt der Rucksack auf längeren Strecken für mich etwas unbequem. Ich mag lieber einen festen Sitz der Gurte und die Flexibilität in die Tasche selbst verlagert. Trotzdem werde ich die Tasche eher als Rucksack denn als Sling-Bag nutzen, da ich das Gewicht lieber gleichmäßig verteilt trage. Bei einer Neuanschaffung würde ich deshalb zu einem Rucksack ohne zusätzliche Tragefunktion greifen und darauf achten, dass ich einen besseren Tragekomfort über Schultern und Rücken verspüre.

Montag, 9. Dezember 2013

[SEITENTEST] daskochrezept.de


Die Webseite von dasKochrezept dürfte sicher einigen ein Begriff sein. Früher war mir das Design zu altbacken und ich fand einiges recht unübersichtlich gestaltet, aber nach einem großen Relaunch erstrahlt die Seite in einem frischen und modernen Gewand und die Navigation ist viel übersichtlicher als früher:


Direkt auf der Startseite oben rechts finden sich mehrere Social Media Buttons, mit denen man dasKochrezept auf Facebook, google+, Twitter oder Pinterest folgen kann. Die Buttons sind fixiert, so dass sie immer anwählbar bleiben, auch wenn man in der Navigation auf eine andere Unterseite wechselt.
Auch die Hauptnavigation ist von jeder Seite aus erreichbar: dafür das Strichsymbol oben links über dem DasKochrezept.de-Logo anklicken. Jetzt klappt ein Menü aus, dass zu den einzelnen Unterbereichen von DasKochrezept.de führt.
Ein Suchfeld springt einem beim Besuch der Seite sofort ins Auge: "Was kochen Sie heute?"
Ich habe dort "Reis" eingegeben und lasse mir die komplette Auswahl anzeigen: 599 Rezepte werden in der Rezeptdatenbank gefunden, die ich mir nach Kategorie, Schwierigkeit, Kochzeit, Bewertung, Länderküche und weiteren Filtern sortieren lassen kann. Sehr benutzerfreundlich ist die einfache Anwendung zum Ausdrucken des Rezepts und den Einkaufszettel kann man sich mit einem Klick direkt per Mail auf sein Smartphone schicken, so spart man sich das Schreiben einer Einkaufsliste und vergessen kann man so auch nichts.
Meinen Suchbegriff kann ich mir jedoch nicht nur in den Rezepten, sondern auch in Beiträgen des Magazins anzeigen lassen.
Natürlich kann ich das Pferd auch von einer anderen Seite aufzäumen, ich suche nicht nach einer bestimmten Zutat, sondern stöbere generell in den Rubriken für Drinks, Kochrezepte und Backen, die jeweils wieder in mehrere Kategorien unterteilt sind.


Weitere Features auf der Seite sind das Eingeben von eigenen Rezepten, oder die Suche nach Kochfreunden zum Austausch über die gemeinsame Leidenschaft.


Eine persönliche Note erhält die Seite durch die Tagestipps und auch die aktuellen Bezüge der Rezepte und Themen erweist sich als äußerst nützlich: direkt auf der Startseite finden sich zahlreiche Links zu passenden Rezepten und Specials wie Weihnachtsplätzchen oder Tipps für die besten Weihnachtsmenüs. Hier werde ich in der Advents- und Weihnachtszeit sicher zahlreiche Anregungen für neue Rezepte finden, die ich an den Feiertagen in der Familie umsetzen kann.

Alle Neuerungen kann man außerdem in einem Beitrag des dasKochrezept-Magazins nachlesen.


DasKochrezept ist auch auf Facebook vertreten.

Mein Rezepttest mit dasKochrezept.

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Sonntag, 8. Dezember 2013

[REZENSION] Süßes Fest: Schwedische Leckereien für Weihnachten

Titel: Süßes Fest: Schwedische Leckereien für Weihnachten (OT: Julens godsaker)
Autor: Mia Öhrn
Fotograf: Ulrika Pousette
Übersetzer: -/-
Verlag: Thorbecke
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 96 Seiten



Autor:
Mia Öhrn betreibt in Schweden einen bekannten Food-Blog und ist Expertin für alles, was mit Backen und Süßigkeiten zu tun hat. Ihr erstes Buch »Rough Cakes« hat sich 200.000 mal verkauft. Mia beschreibt sich selbst als Konditorin, Kochbuchautorin und Lehrerin, die den weltweit besten Job hat – Kuchen backen und Rezepte erfinden!


SÜSSES FEST: SCHWEDISCHE LECKEREIEN FÜR WEIHNACHTEN

Inhalt:
Süßigkeiten
Gebäck
Desserts
Hefegebäck und Brot
Pfefferkuchenschablonen (Originalgröße)
Register

Ebenso könnte des Buch untertitelt sein mit "Tritt ein ins Pfefferkuchenland", denn hier werden die unterschiedlichsten Formen aus selbstgemachtem Pfefferkuchenteig hergestellt, reich verziert, als Tischkarten und zu Dekorationszwecken genutzt, als Kuchen oder Muffin aufgetischt.
Neben den vielen Pfefferkuchenideen beinhaltet das Büchlein auch Rezepte für die Grundzutatenherstellung von Siruptoffee, Nougat oder Mandelmasse. Und aus selbstgemachtem Nougat, selbstgemachter Mandelmasse und guter, dunkler Schokolade kann man seine eigenen Mozartkugeln herstellen.
Die Rezepte bieten etwas für jedermanns Geschmack: Siruptoffee-Lutscher sind eine süße Leckerei für Kinder, wohingegen die "hoch"prozentigen Glöggtrüffel sich gut als Mitbringsel für Erwachsene zu Weihnachts- oder Silvesterfeiern eignen. Im Kapitel "Hefegebäck und Brot" findet sich neben dem bekannten schwedischen Luciagebäck sogar etwas für den herzhaften Geschmack: Safranbrötchen und Mohnknäckebrot.
"Süßes Fest" zeigt, dass die Weihnachtsbäckerei weit mehr zu bieten hat als köstliche Plätzchen und einiges aus der Rezeptauswahl ist sogar ganzjahrestauglich.

Bei den Rezepten ist angegeben, wie viel Stück aus der Zutatenmenge entstehen. Die Zubereitung ist Schritt für Schritt erklärt und die Rezepte häufig um nützliche Tipps der Autorin ergänzt.
Im Anhang des Buches befinden sich einige Schablonen für die Vorlagen aus diesem Buch und ein Registerverzeichnis von A-Z.
Das Buch ist in einem kleinen und kompakten Hardcoverformat gestaltet und bietet sich dank des günstigen Preis-Leistungsverhältnis dazu an es gemeinsam mit einer netten Kleinigkeit aus dem Buch zu verschenken.

Dienstag, 3. Dezember 2013

[PRODUKTTEST] Naturals Balsamico via Empfehlerin


Via Empfehlerin dürfen wir zu Hause derzeit Lorenz Chips Naturals mit Balsamico testen.

Naturals sind Chips mit natürlichen Zutaten, ohne künstliche Aromen und Konservierungsstoffe und glutenfrei.

Zutaten der Naturals mit Balsamico:
Kartoffeln, Sonnenblumenöl, Salz, Meersalz, natürliche Aromastoffe, Aromaextrakte, Balsamicoextrakt, Zwiebelpulver, Zucker, Hefeextrakt, Süßmolkenpulver

Letztes Jahr waren wir bereits beim Test der Naturals mit Rosmarin auf der Empfehlerinseite dabei, und da diese bei allen Testpersonen sehr gut angekommen sind, waren wir schon sehr gespannt, wie uns und unseren Mittestern die Sorte mit Balsamico schmecken würde. Von Empfehlerin erhielten wir für diesem Test einen Karton mit 12 großen Tüten Chips zum Selbstprobieren und Verteilen.

Einige der Beutel haben wir direkt an Freunde und Bekannte zum Testen weitergegeben. Von der Skepsis vom letzten Jahr war dieses Jahr nicht mehr viel zu spüren. Da ja alle die Rosmarinchips sehr gerne mochten, freute sich jeder darauf die Balsamicosorte zu testen. Meinem Mann stieß jedoch der Geruch negativ auf, er meinte, so wie die Chips riechen, könnte er auch gleich aus einer Essigflasche trinken. Er blieb dann aber der einzige, der mit der Sorte nichts anzufangen wusste. Beim Rest - sogar bei den Kindern - kam der Geschmack sehr gut an. Die Naturals mit Balsamico sind wirklich ein ganz anderer Knabbergenuss wie man ihn sonst von Chipssorten gewohnt ist, aber wer prinzipiell essigsauren Geschmack mag, sollte sie in jedem Fall testen! Die Naturals sind etwas dicker als die meistens Chips aus dem Beutel, aber nicht zu dick. Irgendwie bereitet diese Konsistenz einen größeren Knabberspaß als die meisten anderen Sorten, denn man hat wirklich fast nur komplette Chips in der Tüte und nicht lauter Chipsbrösel. Ich finde, die Naturals sind genau richtig im Crisp und der Knackigkeit und man genießt sie dadurch mehr und schiebt sie sich nicht in Windeseile gedankenlos zwischen die Beißer. Sie schmecken auch weder zu fett noch zu trocken. Der Balsamicogeschmack kommt gut durch.
Der Beutel hat eine ansprechende Farbe und hebt sich auffällig zwischen den üblicherweise alle in Rottönen gehaltenen Chipstüten hervor.
Nachdem nach den Naturals mit Rosmarin auch die Sorte mit Balsamico so gut abgeschnitten hat bei uns, werden wir irgendwann auch noch die restlichen erhältlichen Sorten probieren: Naturals sind noch in den Geschmacksrichtigungen "milde Paprika", "Meersalz & Pfeffer", "geröstete Zwiebel" und als leichte Sorte "fein gesalzen" erhältlich.

Montag, 2. Dezember 2013

[REZENSION] Pauls Jul

Titel: Pauls Jul (OT: Pauls jul)
Autor: Paul Løwe
Fotograf: Alexandra Grablewski
Übersetzer: Melanie Schirdewahn
Verlag: Frech
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 240 Seiten



Autor:
Paul Løwe wurde im norwegischen Oslo geboren und ist dort in einer genussfreudigen Familie aufgewachsen. Er arbeitete viele Jahre als Food- und Einrichtungsspezialist für norwegische Magazine und hat diverse Kochbücher herausgebracht. Vor einigen Jahren ist er nach New York gezogen, wo er für Magazine wie Vogue, Country Living, Real Simple, Cosmopolitan tätig ist. Parallel hat er unter dem Namen "Sweet Paul" ein eigenes Food- und Stylemagazin im Internet herausgebracht, das inzwischen als Print-Ausgabe auch in Deutschland erhältlich ist.


PAULS JUL

Auch wenn "Pauls Jul" Paul Løwes erste Buchveröffentlichung in Deutschland ist, sollte der Name zumindest Hobbybäckerinnen ein Begriff sein, denn niemand anderes als Paul Løwe ist Namens- und Herausgeber des Food- und Stylemagazins "Sweet Paul", das als Print-Ausgabe auch in Deutschland erhältlich ist.
Der Preis von "Pauls Jul" mag zunächst hoch erscheinen, aber dahinter verbirgt sich ein weihnachtlicher Ideenschatz und in Größe, Umfang und Ausstattung ein Table Book für die schönste Zeit des Jahres. Ganz unabhängig von der Umsetzung der Ideen und Rezepte, sind die Seiten so schön gestaltet mit formatfüllenden Fotos, dass es eine Schandtat wäre, dieses Buch nicht in die Weihanchtsdekoration zu integrieren, insofern sich ein schöner Platz zu seiner Präsentation findet.

Der Inhalt ist in folgende Rubriken unterteilt:
* Weihnachtsdeko
* Karten & Geschenkverpackungen
* Kränze
* Weihnachtliche Blumen & Tischdeko
* Geschenke aus der Küche
* Weihnachtsplätzchen
* Getränke
* Brunch
* Vorspeisen & Häppchen
* Hauptgerichte
* Desserts
* Register & Danksagung

Noch mehr als Pauls Rezepte haben es mir seine simplen, aber einfach bezaubernden Dekorationsideen angetan. Wer bereits einige Advents- und Weihnachtsbücher zuhause hat, wird natürlich Ideen in diesem Buch entdecken, die nicht neu sind, Adventsbeleuchtung in einmachgläsern oder Miniaturwinterlandschaften in Schraubgläsern kenne ich bereits aus anderen Büchern oder aus dem Internet. Doch die Anzahl der Neuentdeckungen war für mich weit größer als Altbekanntes und dabei sind so viele Last-Minute-Ideen, die sich mit wenig Materialaufwand, unter Mithilfe (oder auch allein) von Kindern und sogar mit zwei linken Händen umsetzen lassen.
Wobei die Rezepte es auch nicht verdient haben in meiner Rezension in einem Nebensatz abgehandelt zu werden. Dank Auswahl zwischen Weihnachtsplätzchen, Getränke, Brunch, Vorspeisen & Häppchen, Hauptgerichte und Desserts findet man für jede Gelegenheit zwischen erstem Advent und Silvester etwas Passendes. Außerdem sind unter den Rezeptvorschlägen zahlreiche Vorschläge, die mit wenig Zutaten und geringem Zeitaufwand auskommen, was ich in der Advents- und Weihnachtszeit immer besonders gut finde, da die Besinnlichkeit ja nicht zwischen Basteltisch und stundenlangem in der Küche stehen verloren gehen soll.

Ich schwärme noch ausführlicher über die Ausstattung und Ausführung dieses Buches: Unter dem Schutzumschlag, der vorne formatfüllend und hinten collagenartig mit mehreren Ideen aus dem Buch bedruckt ist, versteckt sich ein bedrucktes Hardcover mit einem völlig anderen Motiv und die Vorsatzseiten sind ebenfalls großflächig mit weiteren Motiven von Alexandra Grablewski bedruckt. Das Buch ist komplett farbig bebildert. mit komplett meine ich wirklich von Rand zu Rand von links nach rechts und von oben nach unten: die Fotos füllen alle Seiten aus und die Texte sind derart platziert, dass man sie gut erkennen kann und trotzdem nichts Wesentliches von den Bildern verloren geht. Zu Beginn der einzelnen Rubriken erzählt Paul immer eine Erinnerung, die er an Weihnachten hat und die zum Inhalt der Rubrik passt.

Wenn ich das Buch nicht schon vor mir liegen hätte, dann müsste ich es mir dringend vom Nikolaus wünschen, wobei ich keinen Stiefel besitze, der annähernd groß genug ausfällt, damit er es hineinstecken könnte.
Wen ich jetzt noch immer nicht davon überzeugen konnte, dass das Buch seinen Preis mehr als wert und ein absolutes Must-Have unter den Weihnachtsbüchern ist: lasst es euch unbedingt schenken, wenn es beim Nikolaus nicht in den Stiefel passt, findet der Weihnachtsmann sicher noch einen Platz dafür in seinem Sack ;)

Unter topp-kreativ.de gibt es noch viele weitere Empfehlungen zum Selbermachen!

Sonntag, 1. Dezember 2013

[REZENSION] Weihnachten mit Fräulein Klein

Titel: Weihnachten mit Fräulein Klein
Autor: Yvonne Bauer
Fotograf: Yvonne Bauer, Reinhard Harant
Verlag: Callwey
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 176 Seiten



Autor:
Yvonne Bauer begeistert jeden Tag zahlreiche Leserinnen mit ihrem Blog fraeulein-klein.blogspot.com. Sie ist verheiratet, Mutter von zwei Töchtern und hat eine große Leidenschaft für die schönen Seiten des Lebens. Sie liebt es zu backen, zu kochen, zu dekorieren und teilt ihre eigenen Ideen gern mit anderen.


WEIHNACHTEN MIT FRÄULEIN KLEIN

Nach ihrem Erstling aus dem letzten Jahr, in dem Fräulein Klein Back- und Dekoideen für das ganze Jahr vorstellte, beschäftigt sich ihr zweites Werk nun ausschließlich mit der schönsten Zeit im Jahr, Advent und Weihnachten!

Der Inhalt ist in folgende Kapitel unterteilt:
Adventsdekoration (Adventskalender, Kränze und Deko)
Nikolaus, Punsch und Co.
Basteln mit Kindern
Geschenke aus der Küche
Plätzchen
Weihnachtsbäckerei
Christbaumdeko und Geschenke
Weihnachtstisch
Hot-Chocolate-Party
Silvester


Deko- und Rezeptabbildungen sind häufig im Collagenstil gehalten: ein großes Foto zeigt das fertige Produkt, kleinere Bilder zeigen die Dekoration oder das Backwerk im Entstehungsprozess. Die Gestaltung des Buches und die Anordnung und Vielzahl von Fotos läd zum Stöbern ein. Und es lohnt sich: neben Klassikern finden sich hier viele neue Dekorations- und Rezeptvorschläge, die sich teils Last-Minute oder - wie man bereits im Inhaltsverzeichnis herauslesen kann - unter der Mithilfe von Kindern umsetzen lassen. Sehr gut gefällt mir außerdem, dass bei den Dekoideen viel mit "Allerweltsmaterialien" wie Papier gearbeitet wird, oder Arrangements geschaffen werden, die mit wenigen Handgriffen auch zu Dekorationen für anderen Jahreszeiten umfunktioniert und genutzt werden können. Für die Bastelvorschläge sind die Vorlagen nur eingeschränkt im Buch zu finden, da Yvonne Bauer laut Beschreibung im Arbeitsvorgang viele Vorlagen im Internet erstöbert oder es handelt sich um geometrische Figuren, die anhand einfacher Maßangaben nachgearbeitet werden können.
Die Kapitel Plätzchen und Weihnachtsbäckerei verführen dazu, viele neue Leckereien zu testen (und genau das werden wir in diesem Jahr tun und dafür einige Klassiker aus der Planung streichen): Pecannuss-Snowballs, Vanilleplätzchen mit weisser Schokoladenganache und Himbeerfüllung, sowie Cheesecake-Cookies landen mit Sicherheit auf unserem Adventsteller.
Neben Plätzchen bietet das Buch auch jede Menge Rezepte für Kuchen, Torten und Törtchen für etliche Kaffeenachmittage in der Vorweihnachtszeit, hier finden sich die "üblichen Verdächtigen" unter den winterlichen Gewürzen wieder, mit denen die vorgestellten Leckereien so vorzüglich in die Weihnachtszeit passen. Bei Rezeptnamen wie "Spekulatius-Streuselkuchen mit Äpfeln" oder "Clementinen-Lebkuchen-Rollen" mit den dazugehörigen Fotos würde man am liebsten direkt in das Buch beissen.
Da die vorgestellten Desserts nicht minder verlockend klingen und anzusehen sind, wird zumindest die süße Seite des Weihnachtsfestes bei uns in diesem Jahr sehr Fräulein-Klein-lastig.

Ansonsten muss ich mich teilweise aus meiner Rezension zu Yvonne Bauers erstem Buch bedienen, denn sie hat die Stärken ihres Erstlings auch in ihrem zweiten Werk umgesetzt: die Backwaren sind nicht so perfekt ausgeführt, dass man davor zurückschreckt die Sachen nachzubacken und auch die Arbeitsschritte für die Dekorationen sind so alltäglich - und deswegen nicht minder schön - präsentiert, dass man gerne und beschwingt ans Nacharbeiten geht und zudem verleiht dies dem Buch eine ganz persönliche und sympathische Note, womit es sich von der Vielzahl an Weihnachtsbüchern aus der Masse hervorhebt. Es ist einfach charmant.

Alle Rezepte enthalten Angaben über Zutaten, Anzahl oder Größe, Backzeit und ggfs. Materialübersicht für Präsentationsvorschläge.
Die Deko- und Bastelideen sind gut erklärt und die Materiallisten überschaubar und komplett geführt, sowohl mit Verbrauchs- als auch mit Arbeitsmaterialien.

"Weihnachten mit Fräulein Klein" bietet vielfältige Vorschläge, die einen komplett durch die kalte Jahreszeit begleiten: von Beginn der Adventszeit bis zum Silvester- und Neujahrsfest. Ein wunderschön gestalteter Ideengeber zum Selbstbehalten oder Verschenken. Wobei für mich außer Frage steht, dass es einen Stammplatz im Regal erhält (wenn es nicht gerade in die Küche oder an den Basteltisch entführt ist) ;)