Dienstag, 25. Februar 2014

[PRODUKTTEST] Thinkfun 11187 - Word A Round - Deutsch via Amazon Vine

Thinkfun 11187 - Word A Round - Deutsch

Wer hätte gedacht, dass es so schwierig sein kann ein Wort zu lesen, das im Kreis geschrieben ist?

Dank des einfachen Spielprinzips und einer kompakten Anleitung geht es schnell los mit dem runden Spielespaß.
Der Inhalt umfasst 100 WordARoundKarten mit 300 Wörtern, eine Kurzanleitung, eine kompakte Verpackung.
Das Spiel ist geeignet ab 2 Spielern, ab 10 Jahre, wobei es auch als Solitärspiel eine interessante Herausforderung bietet.

Ziel des Spiels ist es 10 Karten zu sammeln, in dem man der erste ist, der das Wort in dem zu lesenden Ring vorliest.

Die erste Karte im Spiel wird immer mit dem schwarzen Ring begonnen, die Rückseite der gewonnenen Karte gibt vor, welches Wort auf der nächsten Karten erraten werden muss. Die Rückseite zeigt die Farbe rot, also versuchen die Spieler beim nächsten Spielzug das Wort im roten Ring zu erkennen.

Es gibt noch Erläuterungen für Pattsituationen oder festgefahrene Runden, aber im Grunde war das schon die komplette Anleitung für das einfache Spiel mit der immensen Herausforderung.

Ein großes Plus ist die kompakte Verstauweise der Karten plus Kompaktanleitung in der Kartenbox, so dass das Spiel hervorragend als Reisespiel verwendet werden kann.
Je öfter die Spielerkonstellationen wechseln, desto länger bleibt der Spielspaß geboten, denn auf die Dauer setzt ein gewisser Lerneffekt ein, auf Grund dessen man die Wörter schneller erkennt und erraten kann.

[REZENSION] In 120 Rezepten um die Welt: Souvenirs einer reisenden Köchin

Titel: In 120 Rezepten um die Welt: Souvenirs einer reisenden Köchin (OT: Bought, borrowed & stolen)
Autor: Allegra McEvedy
Fotograf: Andrew Montgomery
Übersetzer: Barbara Holle, Carla Gröppel-Wegener
Verlag: Dorling Kindersley
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 352 Seiten



Autor:
Allegra McEvedy ist reisende Köchin bzw. kochende Globetrotterin. Nach ihrer Kochausbildung arbeitete sie in renommierten Restaurants in London und New York, nahm aber auch immer Auszeiten für ihre zweite Leidenschaft: das Reisen. Von jeder Reise bringt die charismatische TV-Köchin und Buchautorin ein ungewöhnliches Souvenir mit - ein Messer.


IN 120 REZEPTEN UM DIE WELT: SOUVENIRS EINER REISENDEN KÖCHIN

"In 120 Rezepten um die Welt" ist wieder einmal eines dieser Kochbücher, die weniger aus dem Regal gezogen werden, um gezielt ein Rezept nachzuschlagen, das wir daraus nachkochen möchten, sondern es ist eines dieser Bücher, die so gespickt von den persönlichen Erfahrungen und Anekdoten des Koches oder hier der Köchin gespickt sind, dass man es unheimlich gern zur Hand nimmt, um Seite an Seite mit ihr in die fernen Länder zu reisen, in denen sie dieses und jenes erlebt, dieses und das Gericht gegessen und für dieses Kochbuch nachgekocht, und vor allem: sie weitere Schätze für ihre Messersammlung mitgebracht hat, oder wie es der Titel des Originals so treffend auf des Messersspitze bringt: Bought, borrowed and stolen!
Das Buch habe ich weit mehr als einmal zur Hand genommen, bevor die enthaltenen Rezepte neben den kurzweiligen Erzählungen von Allegra McEvedy überhaupt mein Interesse auf sich gelenkt haben. Zu interessant ist das Layout des Buches, zu viel Skurriles, Buntes, Verrücktes gibt es hier zu entdecken und zu lesen, dass man während des Guckens und Stöberns durchaus mal vergisst, dass "In 120 Rezepten um die Welt" nichtdestrotrotz ein Kochbuch ist. Aber eines mit einer Fassade, die gar nicht den gängigen Kochbüchern der großen Kochbuchverlage entspricht.:
Das Äußere ist bunt und knallt, hier versucht eindeutig jemand Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, doch nanu? Guckt man sich die präsentierten Rezepte an, revidiert sich dieser Eindruck etwas: das Essen wird aufgetafelt wie auf Mutterns Tisch oder einem gut geführten Imbiss. Das Geschirr ist meistens eher unscheinbar, mehr Aufmerksamkeit ziehen die Tageszeitungen des jeweiligen Landes auf sich, die als Unterlage für die Präsentation dienen.
Ansonsten trifft es der Titel Messer-Kunst-Koch-Tablebook am besten ;) Wer sich endlich satt gesehen und vor allem auch satt gelesen hat an den Besonderheiten der landestypischen Messer und den Kurzporträts, die Allegra McEvedy zu den von ihr bereisten Städten und Ländern geschrieben hat, widmet sich der "netten Zugabe" von lnadestypischen Rezepten. Statt einem neutralen Inhaltsverzeichnis, präsentiert sich jedes Land individuell mit einer eigenen Speisekarte (Einkaufszettel, Seite in einem Notizbuch usw.). Einige Rezepte werden von mir über den "gelesen" Status nicht herauskommen, wobei ich hier immer noch nicht genau sagen kann, ob mich mehr die Zutaten oder die unkomventielle Präsentation zögern lassen, das eine oder andere Rezept auszuprobieren. Aber auf einige schlichte Genüsse freue ich mich in den nächsten Monaten ganz besonders, wie zum Beispiel türkische Olivenpaste oder gestampfte Ofenkartoffeln mit geröstetem Knoblauch.
Das Buch hat vor dem Rezeptteil ein Inhaltsverzeichnis nach Ländern, hinter dem Rezeptteil befindet sich ein Register von A-Z nach Rezeptnamen und Hauptzutaten.
Wer Länderküche liebt, gerne neue Gerichte entdeckt und vor allem immer auf der Suche nach individuellen Kochbüchern ist, die mehr als nur die enthaltenen Rezepte von sich (und dem ausführenden Koch) preisgeben, der sollte sich "In 120 Rezepten um die Welt" nicht entgehen lassen!

Montag, 17. Februar 2014

[PRODUKTTEST] PennyGirl via Probierpioniere

Im Rahmen eines Produkttests bei den Probierpioniere durften wir ein umfangreiches Produktpaket der Zeitschrift

PennyGirl

testen.

Im Paket war folgendes enthalten:
PennyGirl-Magazin mit Comics
Mein Freundebuch (Einschreibbuch für die Schule)
Pferdebuch ("Schreck im Pferdestall")
Pferdeposter
ein Plüschlesezeichen in Pferdeform (auf dem Bauch ist zusätzlich "PennyGirl" eingestickt)
ein Stehsammler zum Sammeln der Magazine und Poster

 

Mir ist direkt die qualitativ hochwertige Aufmachung ins Auge gesprungen und das stimmige Layout, das einerseits natürlich wirkt, andererseits Vintage-angesagt.chic.

Die Mischung hat uns in der Gänze angesprochen, Das Lesezeichen hat sich meine Tochter bereits unter den Nagel gerissen, Beim Freundebuch freut sie sich schon darauf es mit in die erste Klasse nehmen zu können. Das Magazin haben wir bereits zusammen durchgeblättert und aus der Pferdebuch darf ihr demnächst ihre ältere Cousine vorlesen. Ein Abo werden wir zwar nicht abschließen, aber ich könnte mit vorstellen, ein Probeabo zu testen oder ein Einzelexemplar zu beziehen, da der Inhalt wirklich überzeugt.

Sonntag, 16. Februar 2014

[PRODUKTTEST] Fairy Handgeschirrspülmittel via Amazon Vine

Fairy Handgeschirrspülmittel

Bei den 5l Flaschen ist es ratsam eine kleinere Flasche für den Priatverbrauch parat zu haben, in den man eine kleinere Menge umfüllen kann, aber auch aus den 5l-Flaschen ist das Spülmittel erstaunlich gut dosierbar und das Gewicht ist noch händelbar. Preislich liegt des Fairy Handgeschirrspülmittel auf eine kleinere Menge etwas günstiger als in den kleinen Flaschen und auf die Dauer spart man mit dem Nachfüllen der kleinen Flaschen auf Haushaltsmüll.
Die Reinigungskraft ist gut, es ist mild zur Haut, es schäumt weder zu schwach, noch so stark, dass man meint im Schaumbad zu spülen (und anschließend den Schaum wieder mit klarem Wasser abspülen muss), zudem ist die Fettlösekraft wirklich äußerst gut, so dass man damit auch gut sehr fettige Pfannen sauber bekommt. Auch das Abwischen von Küchenschrankfassaden ist äußerst positiv ausgefallen: das Spülmittel trocknet schnell und schlierenfrei auf.

Samstag, 15. Februar 2014

[PRODUKTTEST] Scotch Titaniumschere 20cm via Amazon Vine

Scotch Titaniumschere 20cm

Die Schere liegt sehr gut in der Hand durch die unterschiedlichen Größen Öffnungen für Daumen und die Finger. Die Öffnung ist in farblich abgesetzt und liegt dank Rundungen und rutschfestem Material sicher und fest beim Schneiden sowohl bei großen als auch bei kleinen Händen. Die Befestigung der beiden Scherflügel ist ebenfalls nochmals in einer anderen Farbe gestaltet, so dass die Schere für ein Bürowerkzeug wirklich recht schick und stylisch ist.
Ich habe sie mit rechts und links getestet und sie schneidet mit beiden Händen beinahe gleich gut, obwohl es eine ausgewiesene Rechtshänderschere ist. Sie schneidet glatt und sauber durch Papier, Pappe und Klebebänder (ohne, dass Kleberückstände an den Scheren verbleiben). Die Klingen sind scharf, aber nicht so, dass man beim Drüberfahren mit dem Finger Verletzungen davon trägt.
Die Verpackung war sehr kompakt und trotzdem sicher. Durch den leichten Kunststoff konnte man Design, Material und Verarbeitung bereits gut beurteilen, ohne sie auspacken zu müssen.

Sonntag, 9. Februar 2014

[PRODUKTTEST] Seeberger Trail-Mix via Amazon Vine

Seeberger Trail-Mix

Von Seeberger kannte ich bisher nur die sortenreinen Packungen wie beispielsweise Pistazien oder Cashewkerne, die wir schon häufiger zum Backen oder Kochen gekauft haben, und die immer von Geschmack und Qualität überzeugten.
Der Trail-Mix besteht aus Erdnusskernen, Rhabarber, Bananenscheiben, blanchierten Mandeln, Physalis und Cranberries. Zunächst habe ich gezweifelt, ob ich den Mix überhaupt probieren möchte, da sich die Mischung aus süß und salzig sehr ungewöhnlich anhörte, allerdings mag ich alle enthalten Bestandteile für sich alleine sehr gerne, so dass die Neugierde auf den Geschmack schlussendlich doch über die Skepsis siegte.
Den Zusatz von Zucker hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht, durch den Mehranteil von getrockneten Früchten gegenüber Nüssen ist der Geschmack von Natur aus süß genug und die Komponenten schmecken zudem intensiv (aber natürlich). Die Mischung ist neben süß-salzig durch den enthaltenen Rhabarber auch leicht säuerlich-erfrischend.
Die ersten ein oder zwei Griffe in den Beutel waren noch ungewohnt, aber die Knabbermischung macht schnell süchtig, ich konnte mich kaum beherrschen eine Tüte nicht in einem Zug zu vernaschen.
Außer pur werde ich den Mix auch bald mit Naturjoghurt und als Müsli probieren. Es ist ein relativ gesunder Snack, sättigt durch die Bananen und stillt die Lust auf Süßes.

Samstag, 8. Februar 2014

[PRODUKTTEST] Whiskas 24er Multipack Katzenfutter Geflügel via Amazon Vine

Whiskas 24er Multipack Katzenfutter Geflügel

Der Großteil unserer Katzenbande findet das Produkt sehr lecker, bei mehr als zwei Katzen sind die Beutelchen von der Portionsgroße à 85g allerdings sehr knapp bemessen und gehen richtig ins Geld. Zudem so natürlich sehr viel Müll entsteht und das Futter meiner Meinung nach hier eher schlecht entnommen werden kann. Wenn kleine Portion, dann lieber in Döschen, bei denen ich einen Deckel entfernen und den Inhalt entweder herausdrücken oder mit einer Gabel herauskratzen kann. Wenigstens lassen sich die Beutel besser - und vor allen Dingen vollständig - entleeren, im Gegensatz zu einigen anderen Marken, die ich bereits getestet habe. Sehr gut gefällt mir der Mix aus verschiedenen Geflügelsorten, so haben die Katzen Abwechslung und trotzdem kann man sich für eine Fleischsorte entscheiden (Geflügel kommt bei meinen Stubentigern besser an als beispielsweise Wild).

Mittwoch, 5. Februar 2014

[PRODUKTTEST] PhotoMount-Sprühkleber via Amazon Vine

PhotoMount - Sprühkleber

Generell gibt es an dem PhotoMount-Sprühkleber nicht viel zu bemängeln, aber er schneidet bei Plus- und Minuspunkten genauso ab, wie ich es von meinem bislang verwendeten No-Name-Sprühkleber kenne, so dass ich nicht mehr als eine durchschnittleiche Bewertung vergeben kann.

- schlecht dosierbar, bevor man ihn für kleinere Flächen verwendet, sollte man sich zunächst etwas Übung in Handhabung und Dosierung aneignen
- kein Sicherheitsverschluss, unzugänglich für Kinder aufbewahren!

o penetranter Geruch, der sich während der Trocknungsphase verflüchtigt

+ je nach Oberflächenbeschaffenheit lässt sich die Klebefläche noch eine Weile ausrichten
+ starker Halt
+ bishlang blasen- und rückstandsfreier Halt
+ Sprühöffnung bleibt auch bei längerem Einsatz sauber

Dienstag, 4. Februar 2014

[REZENSION] La Cucina: Die originale Küche Italiens

Titel: La Cucina: Die originale Küche Italiens (OT: La Cucina del Bel Paese)
Autor: Accademia Italiana della Cucina (Hrsg.)
Verlag: Callwey
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 960 Seiten



Autor:
Die Herausgeber: Die Accademia Italiana della Cucina wurde im Jahr 1953 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, das gastronomische Erbe Italiens zu bewahren.


LA CUCINA: DIE ORIGINALE KÜCHE ITALIENS

Kochbuch, Rezeptbibel oder Rezeptlexikon?

Eines ist in jedem Fall sicher: Gewicht und Dicke erschlagen einen zunächst. Das Handling dieses schwergewichtigen Kochbuchs ist alles andere als einfach und trotz der farblich schönen Aufmachung lädt es so völlig ohne Fotos oder Illustrationen und sehr knapp gehaltenen Zubereitungsabfolgen eher wenig zum Stöbern und Entdecken ein. Andererseits ist dies in Anbetracht von über 2000 Rezepten absolut verständlich, denn auch so bringt dieser Wälzer fast 2kg auf die Waage.

Eine persönliche Note erlangt das Buch dann aber doch durch eine schematische Italienkarte mit einer Übersicht über die Regionen vor dem Rezeptteil, der Rubrik "Lokale Tradition", die immer wieder zwischen den Rezepten auftaucht, und kurzen Informationen bei vielen der aufgeführten Rezepten, woher sie stammen und zu welchen Anlässen sie traditionell serviert werden.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort
Einleitung
Glossar

Antipasti, Pizza & Saucen
Suppen
Pasta, Polenta & Reis
Fisch
Fleisch & Geflügel
Gemüse
Käse
Desserts

Index der italienischen Rezeptnamen
Index der Regionen
Index der Hauptzutaten

Bei dem so ausführlichen Index hätte ich mir auch noch einen nach deutschen Rezeptnamen gewünscht, im Buch sind die Rezepte schließlich mit deutschem und italienischem Namen aufgeführt.
Sehr schön und praktisch ist die Ausstattung mit gleich drei Lesebändchen in den Farben der italienischen Flagge: grün, weiß und rot, mit denen man sich ein ganzes Menü im Buch markieren kann.
An einem seitlichen abwechselnd rot und schwarz gehaltenen Index kann man sehr leicht erkennen, wo eine Rezeptrubrik beginnt und endet. An jedem Rezept ist die Region vermerkt, aus der es stammt.
Auf Grund der Dicke und des feinen Papiers bleibt das Buch nur schwer offen liegen. Im Einsatz erweist sich deswegen ein Leseständer, Bookseat o.ä. als sehr hilfreich.

Eine wahre Fundgrube für Liebhaber italienischer Küche, optisch ansprechend, doch auf Grund der Fülle an Rezepten isst das Auge in diesem Fall nicht mit! Ich möchte dieses umfangreiche Werk einerseits nicht mehr missen, andererseits ist mir einmal mehr bewusst geworden, wie wichtig Fotos und/oder Illustrationen in einem Kochbuch sind, denn hier suche ich viel mehr bewusst nach Rezepten, wo ich mich sonst von Fotos in Versuchung führen lasse neue und unbekannte Dinge auszuprobieren .

Montag, 3. Februar 2014

[PRODUKTTEST] Scotch Pro Abdeckband via Amazon Vine

Scotch Pro Abdeckband

Natürlich bezahlt man für das Malerabdeckband von Scotch mehr als für ein No-Name-Produkt, aber die Mehrkosten machen sich im Qualitätsunterschied mehr als bezahlt.

+ Scotch-Malerband lässt sich einfach und sauber abrollen
+ es ist leicht abreissbar
+ es lässt sich knickfrei und gerade aufkleben
+ die Klebekraft ist stark, trotzdem lässt sich das Band auch nach 5 Tagen rückstandsfrei von der Oberfläche ablösen
+ Farbkanten gelingen exakt und sauber, es läuft keine Farbe unter das Band
+ neben diesem "All-in-One"-Produkt sind auch spezielle Abdeckbänder für verschiedene Oberflächen erhältlich, allerdings zu einem höheren Preis

Sonntag, 2. Februar 2014

[REZENSION] Cook clever mit Jamie

Titel: Cook clever mit Jamie (OT: Save with Jamie)
Autor: Jamie Oliver
Fotograf: David Loftus, Matt Russell
Übersetzer: Helmut Ertl, Regine Brams
Verlag: Dorling Kindersley
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 288 Seiten



Autor:
Jamie Oliver startete 1998 seine phänomenale Karriere als jüngster TV-Koch der BBC mit der Koch-Kultserie "The Naked Chef". Die Briten sind hin und weg von seiner "nackten", das heißt einfachen und köstlichen neuen Küche. In Deutschland kocht er in jeder Ausgabe für die Leserinnen der Zeitschrift "Glamour". 2010 erhielt Jamie Oliver den "Ehrenpreis des deutschen Nachhaltigkeitspreises" für sein umfangreiches soziales Engagement in Ernährungsfragen.


COOK CLEVER MIT JAMIE

"Cook clever mit Jamie" setzt viele Dinge fort, die sich in den vorangegangenen Kochbüchern Jamie Olivers bewährt haben. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit David Loftus, die persönliche Note in der Vorstellung seiner Rezepte, das Einbeiziehen seiner Familie und seines Teams in die Umsetzung und der Präsentation der Rezepte.

Im Register sind vegetarische Gerichte durch ein V vor dem Titel gekennzeichnet, Rezepte für die Resteverwertung sind mit einem R gekennzeichnet.
Den Rezepten ist eine Einleitung und ein Kapitel "Günstig Einkaufen" vorangestellt. Jamie Oliver erzählt, wie es zu dem Entstehen dieses Titels kam. "Cook clever mit Jamie" ist auf speziellen Wunsch seiner Fans entstanden, die viele Anfragen via jamieoliver.com, Twitter, Facebook und Instagram stellten nach leckeren  und abwechslungsreichen Mahlzeiten, die den Geldbeutel schonen.
So geht Jamie Oliver in diesem Buch insbesondere auf sinnvolle und richtige Vorratshaltung in Tiefkühler, Kühlschrank und Vorratsschrank ein und stellt zu jeder Rubrik Rezepte für die Resteverwertung vor.

Die vorgestellten Rezepte sind in folgende Rubriken unterteilt:
* Gemüse
* Huhn
* Rind
* Schwein
* Lamm
* Fisch
* Mehr Rezepte

Alle Rubriken werden von einer eigenen Einführung eingeleitet, die gegliedert ist in die Unterteilung für ein Ausgangsrezept, Rezepte mit Resten, Noch mehr Rezepte und und nützlichen Zusatztipps und -rezepten unter den Titeln "Günstig Einkaufen" und "Alles verwerten".

Im Anhang finden sich noch einige Tipps zur gesunden Ernährung und die Nährwertangaben zu sämtlichen Rezepten. Hier sind die Fotos der Gerichte in klein abgebildet inkl. Seitenzahl im Buch mit Kalorienanzahl und Anteil von Fett und Zucker.

Wie man es bereits von anderen Jamie Oliver Büchern aus dem Hause Dorling Kindersley kennt, ist auch dieses wieder sehr hochwertig mit bedrucktem Hardcover und zusätzlichem Schutzumschlag und einem Lesebändchen ausgestattet. Das Papier ist von einer angenehm schweren Qualität.


Auch hier bewährt sich wieder einmal die Zusammenarbeit von Jamie Oliver und seinem Lieblingsfotograf David Loftus: die abgebildeten Gerichte sind ein wahrer Augenschmaus, zudem gelingt es Olivers favorisiertem Fotograf Stimmungen zu transportieren. Der Spaß am Kochen und gemeinsamen Mahlzeiten einnehmen kommt beim Leser und Hobbykoch an und verführt zum genießerischen Blättern in diesem fabelhaft fotografierten und layouteten Buch. Das Layout ist in seiner Gesamtheit wieder sehr stimmig und wie immer einerseits typisch Jamie und andererseits doch invividuell auf das Kochbuch zugeschnitten und nicht von Vorgängertiteln kopiert.


Bei den getesteten Rezepten hat uns wie eigentlich immer bei Jamie die Kombination der verwendeten Zutaten unter Verwendung bestimmter Gewürze und Kräuter überzeugt. Er gibt zahlreichen Klassikern ein neues Gewand, findet immer wieder neue Wege die Geschmacksknospen zu kitzeln und bringt gesunde Nahrungsmitteln so auf den Teller, dass auch Kinder gerne Neues probieren.

Neben Zutatenliste und ausführlicher Zubereitungsfolge beinhalten alle Rezepte eine Übersicht mit Personenangabe, Zubereitungszeit und Kalorien pro Portion.
Bei uns zuhause ist "Cook clever mit Jamie" bisher unser liebstes Kochbuch von Jamie Oliver!

Samstag, 1. Februar 2014

[REZENSION] Wie die Helene zur Birne kam: 50 Rezeptklassiker und ihre Geschichte

Titel: Wie die Helene zur Birne kam: 50 Rezeptklassiker und ihre Geschichte (OT: Who put the Beef in Wellington)
Autor: James Winter
Fotograf: Isobel Wield
Verlag: Callwey
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 192 Seiten



Autor:
James Winter ist britischer Autor und Produzent der Serie Saturday Kitchen der BBC, einer Talentkochshow, die schon einige erfolgreiche Köche hervorbrachte.In der britischen Kochszene gilt er als einer der einflussreichsten Köpfe.


WIE DIE HELENE ZUR BIRNE KAM: 50 REZEPTKLASSIKER UND IHRE GESCHICHTE

"Wie die Helene zur Birne kam" ist eines der Zugeständnisse in meinem Kochbuchregal, dass ich Kochbücher nicht ausschließlich wegen der enthaltenen Rezepte mag und der Callwey Verlag ist ein Verlag, der diese Lust regelmäßig und äußerst gelungen zu bedienen weiß.
So hat mich hier die Rezeptauswahl nur ganz am Rande auf den Titel neugierig gemacht, denn nur um die Rezepte für Klassiker der Küche zu erhalten, braucht es kein neues Kochbuch, ausschlaggebend war für mich der Aspekt die Anekdoten und Geschichten hinter den Küchenklassikern zu erfahren.

Wer Essen wirklich verstehen möchte, muss damit arbeiten und es nicht nur verspeisen, muss dafür eine Leidenschaft entwickeln und dafür blühen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den eigenen Horizont zu erweitern. Die einen lesen Bücher, um mehr zu erfahren, andere - so wie ich - stellen sich an den Herd. (S.7, James Martin, 2012)

Ein knapp gehaltenes Inhaltsverzeichnis gibt einen Überblick über die 50 im Buch enthaltenen Rezepte. Es enthält zwar keine Unterteilung in Rubriken, aber ein schneller Blick über die Rezepttitel offenbart sofort, dass die Rezepte sinnvoll nach Menüfolge in dem Buch abgebildet wurden: Vorspeisen eröffnen den kulinarisch-geschichtlichen Reigen, gefolgt von Hauptgerichten und Beilagen, Desserts und Drinks.
Dem Rezeptteil angegliedert ist jedoch noch ein ausführlicher Index, in dem alphabetisch nicht nur nach den vorgestellten Rezepten, sondern auch nach Zutaten oder den historischen Namensgebern und anderen Persönlichkeiten, die in den Ausführungen zu den Rezepten erwähnt werden, gesucht werden kann.
Von den meisten Rezepten hat sicher jeder schon einmal gehört (Caesar Salat, Beef Wellington, Pizza Margherita, Tarte Tatin, Birne Helene), doch es sind auch einige enthalten, die zumindest für mich ganz neu waren.
Die Rezepte sind bis auf wenige Ausnahmen auf insgesamt vier Seiten präsentiert, davon nimmt die Entstehungsgeschichte zwei Seiten ein, Zutatenliste und Zubereitungsabfolge eine Seite und das Rezeptfoto ebenfalls eine Seite.

Wenn eine Speise nach einer Person benannt wird, so muss man dies als eine der größten Auszeichnungen auffassen. Stellen Sie sich jedoch einmal vor, dass die Speise, die Ihren Namen trägt, zu den Dingen gehört, die Sie am wenigsten gerne essen, und dass Sie, wenn Sie Ihnen zu Ehren bei jeder Gelegenheit serviert wird, mit einem peinlichen Vorfall konfrontiert werden. (S.164, Lamingtons)

Der Callwey Verlag beweist auch bei diesem Buch wieder die Liebe zum Detail. Tatsächlich ist bereits die Originalausgabe sehr schön, aber Callwey hat es geschafft das Layout noch zu verfeinern. Der Hintergrund ist klarer gestaltet und rückt so die ansprechenden Rezeptfotos noch mehr in den Vordergrund. Sehr gelungen ist die Darstellung der angegebenen Rezeptmenge: hier wird nicht einfach 08/15-Style erwähnt "dieses Rezept ist auf 4 Personen ausgelegt", sondern unter der Zutatenliste ist jeweils ein Tellerchen mit Besteck abgebildet und im Teller ist die Zahl für die entsprechende Personenanzahl abgedruckt. Das Ganze ist ein Zusammenspiel von Schlichtheit einerseits - Hintergrund, Textstil - und Detailverliebheit anderseits - neben Rezeptfotos zahlreiche Bilder der berühmten Namensgeber, historischen Stätten, Ausschnitte aus Landkarten - unterschiedliche Farbgestaltung der Rezepttitel und Zutatenliste - so dass das Auge nicht zu sehr abgelenkt ist, es aber auf jeder Seite viel zu entdecken gibt, seien es die Rezepte selbst, die Geschichten, die sich dahinter verstecken, oder das Bildmaterial, das die Erzählungen unterstreicht und belegt.

Auf der Verlagsseite kann man einen Blick auf einige ausgewählte Fotografien des Buches werfen: http://www.callwey.de/buecher/wie-die-helene-zur-birne-kam/

"Wie die Helene zur Birne kam" ist ein MUSS für Liebhaber schöner Bücher, für leidenschaftliche Köche oder für geschichtsinteressierte Leser. Dabei spielt es keine Rolle, ob man sich nur einer oder allen drei Kategorien zugehörig fühlt, denn dieser Titel vereinigt Augenschmaus, Rezepte und (kulinarische) geschichtliche Hintergründe gleichwertig, interessant und kurzweilig hinter nur einem Buchdeckel - wo sich im Übrigen hinter dem überaus ansprechendem Schutzumschlag noch ein raffiniert und farblich stimmiger Hardcovereinband verbirgt.